Willkommenslotsen bis 15. Februar anmelden

BMWiSogenannte "Willkommenslotsen" sollen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dabei helfen, Flüchtlinge auszubilden oder zu beschäftigen. Die Umsetzung dieser Erweiterung des Förderprogramms zur "Passgenauen Besetzung" lässt sich das Bundeswirtschaftsministerium von 2016 bis 2018 jährlich sechs Millionen Euro kosten. Eile ist geboten: Denn Förderanträge müssen bis zum 15. Februar beim Zentralverband des Deutschen Handwerks eingereicht werden, der als Leitstelle für die Anträge fungiert. Dem Bund geht es bei den "Willkommenslotsen" vor allem darum, Fachkräfte aus dem Kreis der Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schnell in die richtigen Branchen einzugliedern. Der Mangel ist hier und dort bekanntlich groß. Dabei sollen die Lotsen vor Ort praktische Fragen wie etwa zu Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierung oder Ausbildung klären und die KMU damit entlasten. Die Lotsen und ihre Leistungen werden bei den Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern, den Kammern der Freien Berufe sowie anderen gemeinnützig tätigen Organisationen der Wirtschaft angesiedelt. Diese Träger können sich für die Mittel nun bewerben.
automobilwoche.de (Erläuterung), zdh.de (Infos und Antrag)