Hamburg: Beteiligung von Geflüchteten bei Errichtung von Unterkünften

SPD und Grüne haben einen Antrag in die Hamburger Bürgerschaft eingebracht, wonach geflüchtete Menschen künftig bei der Errichtung von Unterkünften eingebunden werden sollen, um deren Integration zu fördern. Viele Zuwanderer hätten bereits berufliche Erfahrungen und Kenntnisse, die für dieses Konzept genutzt werden könnten.

Zudem ließe sich diese Hilfe zur Selbsthilfe dazu nutzen, Geflüchtete entsprechend zu qualifizieren. Das Vorhaben soll nach dem Willen von SPD und Grünen von der Handels- und der Handwerkskammer, dem Jobcenter sowie der Arbeitsagentur begleitet werden.

"Wir wollen den Menschen Angebote machen, um sie zügig in unserer Gesellschaft einzugliedern. Deshalb dürfen wir sie nicht zur Untätigkeit verdammen, sondern müssen ihnen Chancen geben, aktiv ihre Lebensbedingungen zu gestalten", begründete der grüne Wohnungsbauexperte Olaf Duge den Vorstoß.
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