Geldkarte für Flüchtlinge auch in Hamburg?

Das monatliche Taschengeld für Flüchtlinge könnte in Hamburg bald per Geldkarte ausgezahlt werden. Dafür macht sich Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) stark. Damit wäre Hamburg das zweite Bundesland, das von Bargeld auf Geldkarte umstellt. Baden-Württemberg will ab dem Sommer das Taschengeld für Flüchtlinge in Höhe von 149 Euro nur noch auf Geldkarten buchen. Derzeit wird das Geld in vielen Erstaufnahmeeinrichtungen bundesweit in bar ausgezahlt, was entsprechend viel Arbeit macht und auch Sicherheitsaspekte berührt. In Hamburg knüpft man die elektronische Lösung an eine Bedingung: "Wenn eine Geldkarte dazu dient, die Verwendung des Geldes auf wenige Konsumgüter einzuschränken, bin ich damit nicht einverstanden", sagte Katharina Fegebank. Sie will das Sachleistungsprinzip vermeiden.
welt.de