Tausche Dosen und Schnur gegen Haus für Geflüchtete

Dass man mit einer guten Idee auch ohne Geld etwas für hilfsbedürftige Menschen tun kann, zeigt ein Student aus München – zumindest ist Philipp Christov auf einem sehr guten Weg, sein Ziel zu erreichen. Und das lautet: Ein Haus für Geflüchtete zu ertauschen.

Die Idee, einen Gegenstand jeweils gegen eine immer höherwertige Sache einzutauschen, ist freilich nicht neu: Vorbild ist ein Kanadier, dem es gelang, sich von einer Büroklammer zum eigenen Haus „hochzutauschen“. Auch Philipp Christov will es auf diese Weise zu einem Haus bringen – allerdings nicht für sich selbst, sondern für geflüchtete Menschen.

Philipp Christov

Gestartet hat der Student seine Tauschaktion im April 2015 mit zwei Dosen Kidneybohnen und einer Schnur, aus denen er ein Dosentelefon bastelte. Weniger als ein Jahr später war Philipp Christov im Besitz eines Kleinwagens, den er nun zuerst gegen einen Gutschein für einen professionellen Werbefilm und diesen dann in eine Feier für bis zu 150 Leute inklusive Getränke und Buffet im Wert von rund 10.000 Euro eintauschte.

Wir sind gespannt, wie die Aktion weitergeht und drücken Philipp die Daumen, dass er sein Ziel, sich bis zum kommenden Winter zu einem Haus für Geflüchtete hochzutauschen, erreicht! Wer ihn unterstützen möchte, findet alle Infos auf der Website dasdosentelefon.de.
spiegel.de (Interview mit Philipp Christov), sat1bayern.de (TV-Beitrag)