Strapazen im Winter: Ärzte über kranke Flüchtlinge

Wer kommt 2016 eigentlich nach Deutschland? Glaubt man aktuellen Medienberichten, sind es längst nicht mehr nur junge Männer. Rund 50 Prozent der Ankommenden in den Unterkünften bei München waren in den ersten Monaten 2016 Kinder und Jugendliche, berichtet etwa Spiegel Online. Auch alte Menschen wagen die Flucht. Damit einher geht auch der Umstand, dass Ärzte von einer Zunahme von Härtefällen sprechen. Die Strapazen der Flucht hinterlassen im Winterhalbjahr offenbar besonders deutliche Spuren: Oft kommen die Menschen schwer gezeichnet bei uns an und brauchen vor allem ärztliche Versorgung. Das beschreibt Spiegel Online zumindest für die bayrischen Übergangscamps Erding und Feldkirchen, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betreut werden, aber sicher auch beispielhaft für andere Unterkünfte im Land gelten dürfen.
spiegel.de