IHK gründet Arbeitskreis zur beruflichen Integration

Die Industrie- und Handelskammer aus dem niedersächsischen Stade hat einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der die Firmen im Kreis Cuxhaven bei der beruflichen Eingliederung von Asylsuchenden unterstützen will. Unter der Leitung von Stades IHK Präsident Thomas Windgassen und Geschäftsführerin Maike Bielefeldt wird geklärt, welche Schritte notwendig sind, um einen Flüchtling auszubilden oder zu beschäftigen, denn das regionale Interesse der Unternehmen ist groß, jedoch zögern die Arbeitgeber aufgrund rechtlicher Belange. Um diese Barrieren abzubauen sind erste Maßnahmen erfolgt - es wurden bereits 1.200 Ausbildungsbetriebe in der Region kontaktiert um die Einstiegsqualifizierungen für Flüchtlinge zu erfragen. Zudem wurde ein Leitfaden für Unternehmen der Region Elbe-Weser herausgegeben, der die Voraussetzungen zur Beschäftigung von Flüchtlingen zusammenfasst. Neben der IHK Stade engagieren sich bundesweit 79 Industrie- und Handelskammern mit einem Budget von über 20 Millionen Euro für die Integration von Flüchtlingen.
www.cn-online.de, www.stade.ihk24.de