I SEA verteilt die Suche nach schiffbrüchigen Flüchtlingen

moas-work-ryp-4-1024x683Mit der iPhone-App „I Sea“ können Helfer per Smartphone von Zuhause aus kleine Teile des Mittelmeeres beobachten, nach Flüchtlingsbooten absuchen, diese markieren und mit den Koordinaten versehen. Migrant Offshore Aid Station (MOAS), die Organisation, die die App ins Leben rief, schaut sich die Markierungen dann an, um ggf. Hilfe einzuleiten, z.B. wenn ein Boot zu kentern droht.

Dazu verteilt MOAS unter ihren Anwendern regelmäßig aktuelle Satellitenbilder und hält die freiweilligen Helfer dazu an, ihren Ausschnitt des zentralen Mittelmeers nach Booten zu durchsuchen. Um Missbrauch zu verhindern, müssen die Helfer eim Abschicken einige persönliche Daten angegeben. Die App befindet sich derzeit in der öffentlichen Testphase.

Anfang Juni intensivierte die Seenotrettungsorganisation ihren Einsatz im zentralen Mittelmeer und weitete mit zwei Schiffen und zwei Drohnen das überwachte Gebiet aus.
moas.eu, iphone-ticker.de