Flüchtinge im Fußball-Fieber

Die Gespräche in Familien und Büros drehen sich in diesen Wochen logischerweise vermehrt um Fußball. Naheliegend, dass auch die vielen Geflüchteten vom EM-Fieber nicht verschont bleiben. In vielen Unterkünften landauf, landab gibt es dementsprechend die Möglichkeit die Spiele der Europameisterschaft zu verfolgen. Hier ein paar Beispiele: In Meßstetten und Ellwangen (beide Baden-Württemberg) können die Bewohner der Landeserstaufnahmestellen (LEA) die Begegnungen auf großen Leinwänden schauen. Der SWR zeigt Eindrücke in einem TV-Beitrag. In Hamburg geht man noch einen Schritt weiter und kombiniert Fußball mit Integration: Die Initiative "Welcome Dinner" sucht Hamburger, die Flüchtlinge zu den Spielen zu sich nach Hause einladen. "Viele laden ohnehin Freunde zum Grillen, in den Garten oder ins Wohnzimmer ein, um gemeinsam ein EM-Spiel zu verfolgen", sagt Ines Burckhardt von der Initiative gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" Da wird aus dem "Welcome Dinner" also ein "Soccer Dinner". Wir wünschen deshalb zum Wochenende allen viel Spaß bei der EM!