65 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention

Heute vor 65 Jahren, nämlich am 28. Juli 1951, wurde auf einer UN-Sonderkonferenz in Genf das „Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge“ verabschiedet, welches 1964 in Kraft trat. Ergänzt wurde es im Jahr 1967 durch das „Protokoll über die Rechtsstellung der Flüchtlinge“.

Die Genfer Flüchlingskonvention ist auch heute noch das wichtigste internationale Dokument für den Flüchtlingsschutz, denn sie legt fest, wer ein Flüchtling ist und welchen Schutz, welche Hilfe und Rechte der- oder diejenige von den Unterzeichnerstaaten, bisher 147, erhalten sollte. Pflichten, die ein Flüchtling gegenüber dem Gastland erfüllen muss, sind dort genauso festgeschrieben wie Gruppen, z.B. Kriegsverbrecher, die vom Flüchtlingsstatus ausgeschlossen sind.
dw.com, unhcr.de