Hilfsprogramm für Geflüchtete mit psychischen Störungen

Seit dem 1. November 2015 fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das „Interpersonelle Integrative Modellprojekt für Flüchtlinge“. Dabei betreuen Psychiater, Sozialarbeiter und Ergotherapeuten in Zusammenarbeit mit Dolmetschern an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB), PUK der Charité im SHK, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Campus Charité Mitte sowie weiteren Kliniken und Praxen Berlins geflüchtete Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben. „Wir möchten die Flüchtlinge durch die Therapie entlasten, ihnen bei der Bearbeitung ihrer psychischen Probleme und interpersonellen Belastungen helfen und gleichzeitig ihre Integration in die Arbeits- und Sozialwelt erleichtern“, erklärt Projektgründerin Prof. Eva-Lotta Brakemeier. Noch bis Oktober dieses Jahres läuft das Modellprojekt, das bereits wertvolle Informationen zu Entlastung und Verbesserung der psychischen Symptome durch eine Kurzzeittherapie liefert.
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