Kölner Künstlermanifest „Checkpoint Demokratie“

„Wir dürfen nicht zulassen, dass die Hetze salonfähig wird!“, heißt es in dem Manifest „Checkpoint: Demokratie“ von Schauspielerin Renan Demirkan, das im Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit anderen prominenten Kulturschaffenden und Intellektuellen hat sich Renan Demirkan in die aktuelle Debatte über Fremdenfeindlichkeit, Migration und Integration eingeschaltet.

Mehr als 70 Unterstützer, darunter Heiner Lauterbach, Jochen Busse, Marion Kracht, Antonia Rados, Michel Friedman u.v.m., protestieren gemeinsam gegen Hetze, Rassismus, Islam- und Judenfeindlichkeit und werben für eine Kultur der Offenheit. So laden sie zu Gesprächen und Diskussionen ein – mit allen, über alles – und betonen dabei: „Aber lasst das Verbindende unser Ziel sein – und die Stärkung der Demokratie.“

Parallel hat der Sozialpsychologe Harald Welzer mit seiner „futurzwei-Stiftung“ die Gesprächsinitiative „Die offene Gesellschaft 365“ gestartet. Bis zur Bundestagswahl 2017 will die Initiative täglich einen Diskussionsbeitrag zur Verteidigung der Demokratie und ihrer Werte leisten.
ksta.de, dw.com/de