Tagesspiegel: Sonderausgabe von Geflüchteten

Am vergangenen Samstag erschien der Berliner „Tagesspiegel“ wie angekündigt mit einer besonderen Ausgabe: Sie wurde in weiten Teilen von geflüchteten Journalisten geschrieben und gestaltet. Insgesamt haben ca. 25 Journalisten aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Iran und Somalia mitgearbeitet.

Die Themen der Artikel, die von den Journalisten gemeinsam mit der Tagesspiegel-Redaktion erarbeitet wurden, behandeln unter anderem folgende Themen: Was erwarten sich geflüchtete Menschen von der deutschen Politik? Wie informieren sie sich? Welche Ängste, Wünsche, Träume haben sie? Was heißt „Meinungsfreiheit" in Deutschland und in Syrien? Auf der Doppelseite „Mehr Berlin" schildern neun Autoren prägende Begegnungen mit Berlinern. Für die Kinderseite hat eine syrische Journalistin Botschaften geflüchteter Kinder an deutsche Kinder gesammelt.

Einer der Höhepunkte der Ausgabe ist das Interview mit Kanzleramtschef Peter Altmaier, den fünf der geflüchteten Journalisten befragt haben. Des Weiteren zieht sich eine Fotoserie mit dem Titel „Mein Moment“ durch das Blatt. In dieser erzählen die Journalisten die Geschichte, die hinter der für sie besonders wichtigen Aufnahme steckt.

Texte aus der Sonderausgabe sowie Informationen über die Autoren gibt´s unter dem nachfolgenden Link. Unter dem Hashtag #jetztschreibenwir wird außerdem zu dem Thema getwittert.
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