Wohnprojekt vereint Einheimische und Geflüchtete

Im baden-württembergischen Leonberg sind die ersten Einheimischen und Geflüchteten gemeinsam in das sogenannte Hoffnungshaus gezogen. Das Wohnprojekt wurde unter dem Motto „Fremde werden Freunde“ von der Hoffnungsträger-Stiftung ins Leben gerufen. Das Zusammenleben im Hoffnungshaus geht weit über nachbarschaftliche Beziehungen hinaus, so werden bei den derzeit 25 Bewohnern bspw. die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen oder Gesellschaftsspiele zusammen gespielt.

In den Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen leben zur Zeit Familien aus Afghanistan und Syrien und drei deutsche Familien. Weiterhin geplant sind zwei Frauen- und Männer-WGs. Platz gibt es noch für zehn weitere Personen. Voraussetzung für den Einzug ins Haus ist die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement und die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen zum Einstieg in den Arbeitsmarkt. In 2017 soll ein zweites Haus direkt nebenan folgen.
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