Forschungsgutachten „Gelingende Integration im Quartier“

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr beim Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) hat ein Forschungsgutachten zur Frage, wie die Integrationsbedingungen in den Quartieren und Kommunen langfristig verbessert werden können, in Auftrag gegeben. Dafür wurden in acht Städten in NRW – Altena, Bergheim, Bielefeld, Dortmund, Hamminkeln, Mülheim, Münster und Nordkirchen – mithilfe von Experteninterviews, der Analyse der lokalen Medienberichterstattung sowie der Kooperationsnetzwerke die Bedingungen der Aufnahme, Unterbringung und Integration von Geflüchteten untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor.

Das Gutachten belegt, dass die Integration durch Zusammenarbeit verschiedener Ämter und eine enge Vernetzung mit bürgerschaftlichen Aktivitäten gefördert werden kann. Außerdem zeigt sich, dass gerade in kleineren Kommunen Einzelpersonen eine Vorbildfunktion zukommt – im Zusammenspiel mit der Koordinierung der ehrenamtlichen Helfer kann es so gelingen, ein positives Klima für die Aufnahme der Geflüchteten zu schaffen. „Durch die Förderung von Wohnungsbau sowie sozialer und kultureller Infrastruktur stärken wir die Stadtteile als Orte der Integration. Vor allem aber werden wir die Begegnung und Zusammenarbeit durch Quartiersmanagement noch weiter fördern“, kommentiert NRWs Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Michael Groschek das Gutachten.
idw-online