Kinotipp: Willkommen bei den Hartmanns

kino_hartmanns_warner_300x300pxGestern lief „Willkommen bei den Hartmanns“ im Kino an, eine deutsche Komödie, die das Thema Flüchtlinge aufgreift. In seinem Film lässt Regisseur Simon Verhoeven Welten aufeinanderprallen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Vorstadtvilla vs. Flüchtlingsunterkunft, der Kampf gegen den Alterungsprozess vs. der Kampf ums Überleben.

Darum geht's:
Die Hartmanns sind wohlsituiert und unglücklich – alle leben aneinander vorbei. Als Mutter Angelika (Senta Berger), eine pensionierte Lehrerin, nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims gegen den Willen ihres Mannes Richard (Heiner Lauterbach) beschließt, einen der Bewohner bei sich zu Hause aufzunehmen, brechen turbulente Zeiten an. Diallo (Eric Kabongo) kommt aus Nigeria und hat seine Familie durch die Terrormiliz Boko Haram verloren. Als dann auch Tochter Sophie (Palina Rojinski) und Sohn Philipp (Florian David Fitz) samt Enkel Basti (Marinus Hohmann) wieder daheim einziehen, wird es im Hause Hartmann richtig voll. Schnell wird Diallo zum Familienpsychologen und sorgt auf charmant naive Art dafür, dass sich alle wieder annähern.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Mit Humor und Originalität werden den Zuschauern Klischees vor Augen geführt, der Film kombiniert geschickt Slapstick mit Gesellschaftskritik.
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