Arabisch-Unterricht an Berliner Schulen

Bisher wurde Arabisch nur an zwei Berliner Privatschulen als Fremdsprache angeboten. Das soll sich nun ändern. Vier Grundschulen in der Bundeshauptstadt bieten bereits das Projekt „Muttersprache Arabisch“ an. Dabei werden arabischstämmige Schüler zusätzlich zum regulären Stundenplan zwei Stunden pro Woche in kleinen Lerngruppen in Arabisch unterrichtet.

Laut Berliner Zeitung plant der Senat mindestens eine deutsch-arabische Schule nach dem Vorbild der staatlichen Europaschulen in Berlin. Im Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün ist eine zweisprachige Bildung und Erziehung festgeschrieben – genannt werden dort Türkisch, Arabisch und Kurdisch sowie allgemein osteuropäische Sprachen. Das soll die Integration fördern und Wertschätzung signalisieren. Petra Stanat, Leiterin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität, betont: „Ein solch bilinguales Angebot steht und fällt mit der Qualität des Lehrpersonals.“
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