Niedersachsen: Letzte Notunterkunft für Geflüchtete schließt

Mit dem „Haus Johannes“ in der Hannoverschen Straße in Osnabrück wird dieser Tage die letzte Flüchtlingsnotunterkunft des Landes Niedersachsen geschlossen, da kein Bedarf mehr besteht.

Die von den Maltesern betriebene Notunterkunft im ehemaligen Finanzamt Osnabrück-Land hatte am 8. Februar 2016 den Betrieb aufgenommen und seither 566 geflüchtete Menschen beherbergt, darunter viele Familien mit Kindern aus insgesamt 26 Nationen, die von 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut wurden.

Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf das Innenministerium berichtet, sind derzeit bis zu 6.500 Plätze für Geflüchtete in der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen vorhanden, von denen knapp 3.000 Plätze belegt sind. Zudem stünden 14.500 Reserveplätze zur Verfügung oder seien gegebenenfalls innerhalb weniger Tage und Wochen verfügbar.
noz.de, malteser-osnabrueck.de