Bayern: Flüchtlinge und Einheimische wandern gemeinsam

Eine Gemeinschaftsinitiative des Deutschen Alpenvereins (DAV) und des Malteser Hilfsdiensts bringt ab sofort Flüchtlinge und Bergführer zusammen. Im Rahmen des Projekts Alpen.Leben.Menschen – kurz A.L.M. – lernen die Geflüchteten bei Bergwanderungen, Ausflügen in Kletterhallen oder gemeinsamen Hüttenabenden ihre neue Heimat besser kennen. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU).
www.merkur.de

Berlin: „Kochen mit Freunden“ aus aller Welt am 25. und 26. Februar 2017

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „kulinarische Mitmachreisen“ lädt das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ-Berlin Familien aus verschiedenen Ländern wie Syrien oder Bosnien Ende Februar zum gemeinsamen Kochen ein. In zehn Mitmachküchen bereiten Kinder- und Familienteams dann zusammen mit Profiköchen, wie TV-Koch Achim Müller, landestypische Spezialitäten zu. Zusätzlich gibt es eine Bühnenshow mit Musik und Tanz sowie ein Mitmachprogramm, bei dem bspw. ein Kochbuch erstellt wird.

Die Veranstaltung findet am Samstag und Sonntag jeweils von 12-18 Uhr statt. Ein Tagesicket kostet 7,50 € pro Person. Familien ab 3 Personen zahlen 6 € pro Person. Die Eintrittskarten sind unter tickets.fez-berlin.de erhältlich.
www.fez-berlin.de

Hamburg: Geflüchteter veröffentlicht Online-Magazin

Der aus Syrien geflüchtete Journalist Hussam Al Zaher hat am 14. Februar 2017 seine erste Online-Zeitung mit dem Titel Flüchtling - Magazin für multikulturellen Ausgleich publiziert. Unterstützt wird er durch das Projekt MoveON des Vereins leetHub, das Flüchtlinge bei der Existenzgründung begleitet. Ziel des Mediums ist es, den Geflüchteten eine deutschsprachige Plattform zu bieten, auf der sie über ihre Kultur und ihre Integration in Deutschland berichten können. So sollen Ängste ab- und gegenseitiges Verständnis aufgebaut werden. Weitere freie MitarbeiterInnen werden gesucht.
www.ndr.de

Hamburg: Projekte fördern Integration geflüchteter Frauen

Die Hamburger Regierungsfraktionen SPD und Grüne wollen zwei Projekte finanziell unterstüzen, um die Integration von Flüchtlingsfrauen in der Stadt zu verbessern. Mit dem Projekt LibertA sollen die beruflichen Chancen optimiert werden. Hierbei lernen die Frauen in Handarbeitskursen deutsch. Die Initiative SWITCHMind kümmert sich in muttersprachlichen Workshops um die Vermittlung von Grundwerten, wie Gerechtigkeit und Gleichstellung. Beide Projekte werden mithilfe des Integrationsfonds gefördert. So soll das Projekt LibertA mit 176.000 Euro und die Initiative SWITCHMind mit 25.000 Euro bezuschusst werden.
www.bundeswirtschaftsportal.de

Flüchtlinge und Düsseldorfer Musiker präsentieren gemeinsame Songs

Unter dem Motto „Future me“ findet am Samstag, dem 14. Januar 2017 im Düsseldorfer Kulturzentrum zakk ein Konzert von Geflüchteten und sechs ortsansässigen Bands statt. Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass die Lieder in den vergangenen sechs Monaten gemeinsam komponiert und professionell aufgenommen worden sind. Die Musikrichtungen reichen dabei von Punk über Hip Hop, World und Dub bis Pop. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
www.duesseldorfer-anzeiger.de

SESAM-Projekt unterstützt international ausgerichtete Unternehmen.

In der Region Niederrhein hat fast jedes zehnte Unternehmen (von rund 5.000 insgesamt) einen internationalen Hintergrund. Um die Integration von Zugewanderten in den Firmen zu stärken, gibt es bereits seit drei Jahren das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierte Projekt SESAM, welches von der Stadt Duisburg umgesetzt wird. Die Abkürzung steht für „Spezifische Aktivierung von Migrantenunternehmen in der Region Niederrhein“ und soll den Firmen in Duisburg und den Kreisen Kleve und Wesel helfen, ihre Personalentwicklung strategisch und langfristig auszurichten. Hierzu wird zunnächst ein Selbstcheck in Form eines Fragebogens durchgeführt. Die Unternehmen werden dann gezielt beraten, z.B. im Hinblick auf den Qualizierungsbedarf der Mitarbeiter, und es werden gemeinsam Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt.
www.rp-online.de

DRK sammelt Geschenke und organisiert Weihnachtsfeiern in Flüchtlingsunterkünften

Unter dem Motto Deutsches Rotes Geschenk sammelt das Deutsche Rote Kreuz Weihnachtsgeschenke für Bedürftige in Deutschland und weltweit. Auch die Ehrenamtlichen der nordrhein-westfälischen Hilfsorganisation sammeln Präsente, um sie dann u.a. an in Armut lebende Menschen oder Geflüchtete zu verschenken. In Flüchtlingsunterkünften, z.B. im Kreis Euskirchen, veranstalten sie zudem Weihnachtsfeste, bei denen dann gemeinsam gesungen und gegessen wird. Dabei werden die gespendeten Geschenke verteilt. Darüber hinaus beschenken auch die Flüchtlinge ihre Besucher und singen Lieder aus ihren Heimatländern. So entsteht ein Austausch zur Förderung der Integration.
www.rp-online.de

NDR veröffentlicht Märchen in Leichter Sprache

Der NDR hat sein barrierefreies Angebot erweitert und nun auch Märchen in eine Leichte Sprache und Gebärdensprache übersetzt. Unterstützt wurde der Sender dabei von Studenten der Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim, die die Verständlichkeit der Geschichten im Hinblick auf Grammatik und Wortschatz vereinfacht haben, so dass es bspw. keine Nebensätze mehr gibt und Fachbegriffe generell erläutert werden. So können u.a. Menschen mit Lese- und Schreibschwäche, Migranten oder ältere Menschen die Texte besser verstehen. Insgesamt werden 12 Märchen auf www.ndr.de zum Hören und Sehen angeboten.
www.presseportal.de, www.dwdl.de

Geflüchtete veranstalten Konzertabend und präsentieren eigene Zeitung

Im Rahmen des-Projekts talentCAMPus 18plus haben 20 geflüchtete Männer im Alter zwischen 18 und 26 Jahren vier Wochen lang musiziert, deutsch gelernt und ihre neue Heimatstadt Balve näher erkundet. Sie probierten neue und unbekannte Instrumente aus und studierten neben rockigen auch weihnachtliche Musikstücke ein. Darüber hinaus hielten sie ihre persönlichen Geschichten u.a. in Gedichten und Reportagen fest, gingen mit der Fotokamera durch die Stadt und interviewten die Einheimischen, z.B. zum Thema Weihnachten. Entstanden ist so eine Zeitung mit dem Titel der „Der vergessene Mensch“. Die Ergebnisse vom Bandworkshop und Zeitungsprojekt sind am Sonntag, dem 18. Dezember, ab 16 Uhr im Musikhaus des Musikvereins Balve zu sehen und zu hören.
www.waz.de, www.balve.de

Lahr: Theaterprojekt präsentiert zweites Stück

Im Theater "BAAL novo" der Stadt Lahr feiert das zweite Stück des Theaterprojekts Theater der Migranten am Sonntag, dem 18. Dezember 2016 Premiere. Die seit 2015 existierende Theatergruppe besteht aus Flüchtlingen, Migranten und Einheimischen. Im neuen Stück "Im Wartesaal der Träume" geht es u.a. um Vertreibung, Flucht und die Hoffnung auf ein besseres Leben. Geflüchtete haben freien Eintritt, Flüchtlingshelfer zahlen 5 Euro, der reguläre Eintritt kostet 9 Euro. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.
www.lahrer-zeitung.de, baalnovo.com

Flüchtlingskinder lernen Weihnachtsfest kennen

In einer Willkommensklasse im nordrhein-westfälischen Ratingen werden den SchülerInnnen derzeit die Sitten und Bräuche rund um das deutsche Weihnachtsfest vermittelt. Neben dem Öffnen von Adventskalender-Türchen werden Plätzchen gebacken und Kerzen angezündet. Darüber hinaus erfahren die 10- bis 14-Jährigen die biblische Geschichte und befragen die Bürger, wie ihnen Weihnachten gefällt und was ihnen das Fest bedeutet. Die Antworten werden in Wort und Bild festgehalten und sollen zu einem späteren Zeipunkt in Form von Postern in einer Ausstellung präsentiert werden.
www.rp-online.de

Leipzig: Geflüchtete können Studium fortführen

An der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst können 15 Geflüchtete ihr im Heimatland begonnenes Studium beenden. Möglich wurde dies durch den dort lehrenden Professor Rayan Abdullah, der die Akademie für transkulturellen Austausch ins Leben gerufen hat und diese über Facebook bewarb. Die Akademie beinhaltet ein viersemestriges Programm. Nach Beendigung und dem Erreichen eines bestimmten Deutsch-Niveaus können die Geflüchteten in reguläre Studiengänge wechseln und bspw. Fotografie oder Malerei studieren.
www.sz-online.de

Schüler drehen Dokumentarfilm über interkulturellen Garten

Im bayerischen Waldsassen haben Achtklässler im vergangenen Jahr einen Film über einen Garten in einer Flüchtlingsunterkunft gedreht. Die Schüler haben gemeinsam mit den Flüchtlingen einen Gemüsegarten angelegt und ihre Arbeit gefilmt. Die fertige Dokumentation wurde nun im ortsansässigen Kunsthaus vor Einheimischen und Flüchtlingen präsentiert. Der Film zeigt, wie man durch die gemeinsame Aktivität Geflüchtete in die Gesellschaft integrieren kann.
www.onetz.de

App vermittelt Flüchtlingen Tickets und Gutscheine

Über die App HiMate erhalten Geflüchtete kostenlos Gutscheine und Eintrittskarten, die von Unternehmen, Organisationen oder Vereinen gespendet werden. Dies können neben Kinogutscheinen oder Konzerttickets, auch Sprachkurse oder Frisörbesuche sein. Die Flüchtlinge können die Tickets in der App reservieren und sie dann vor Ort einlösen. Die Entwickler der App sammeln nun Geldspenden auf der Plattform Startnext, damit das Projekt in Zukunft nicht mehr ehrenamtlich, sondern von Vollzeitkräften betreut werden kann. Zur Zeit wird die App von ca. 6.000 Usern genutzt.
www.gruenderszene.de

Integrationswoche für Kinder zur Sprach- und Leseförderung

Im brandenburgischen Landkreis Oberhavel wird es zum vom 7. bis 11. November 2016 erstmalig eine Integrationswoche zur Sprach- und Leseförderung von deutschen und geflüchteten Kindern geben. Hierzu wird es in und um die Stadt Oranienburg Veranstaltungen geben, bei denen Märchen und Geschichten u.a. auf Deutsch und Arabisch mit entsprechender Übersetzung vorgetragen werden. Darüber hinaus wird es auch ein interkulturelles Familienfest und ein Mitmach-Konzert für Kinder geben.
www.oberhavel.de, www.maz-online.de

Ausstellung zeigt Fotos von Geflüchteten und Schülern

Im Hamburger Stadtteil Harburg sind im Rahmen des Projekts "Wir in Hamburg" Flüchtlingskinder und Schüler zusammengeführt worden, um die Stadt gemeinsam mit der Fotokamera zu entdecken. So wurden unterschiedliche Lebenszusammenhänge und Lebenserfahrungen zusammengebracht und die sozialen Kompetenzen der Teilnehmer gestärkt. Die Ergebnisse werden vom 3. bis 18. November 2016 im Harburger Rathaus ausgestellt.
www.harburg-aktuell.de, www.abendblatt.de

Wohnprojekt vereint Einheimische und Geflüchtete

Im baden-württembergischen Leonberg sind die ersten Einheimischen und Geflüchteten gemeinsam in das sogenannte Hoffnungshaus gezogen. Das Wohnprojekt wurde unter dem Motto „Fremde werden Freunde“ von der Hoffnungsträger-Stiftung ins Leben gerufen. Das Zusammenleben im Hoffnungshaus geht weit über nachbarschaftliche Beziehungen hinaus, so werden bei den derzeit 25 Bewohnern bspw. die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen oder Gesellschaftsspiele zusammen gespielt.

In den Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen leben zur Zeit Familien aus Afghanistan und Syrien und drei deutsche Familien. Weiterhin geplant sind zwei Frauen- und Männer-WGs. Platz gibt es noch für zehn weitere Personen. Voraussetzung für den Einzug ins Haus ist die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement und die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen zum Einstieg in den Arbeitsmarkt. In 2017 soll ein zweites Haus direkt nebenan folgen.
www.stuttgarter-zeitung.de

Interkulturelles Frauencafé für Geflüchtete fördert Integration

Seit März 2016 treffen sich geflüchtete Frauen und ihre Kinder einmal im Monat im „Café Leichtsinn“ in Bergisch-Gladbach. Organisiert werden die Treffen vom ortsansässigen Frauennetzwerk FINTE. Die Besucherinnen singen, tanzen und erzählen sich ihre persönlichen Geschichten. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die geflüchteten Frauen auch selbst zu Helferinnen werden, indem sie im Rahmen des Frauencafés ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen und so bspw. als Übersetzerinnen fungieren. Die nächsten Treffen finden am 12. November 2016 und am 17. Dezember 2016, jeweils von 15 bis 18 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei. Zum Jahresende will das Frauennetzwerk Bilanz ziehen und über die Zukunft des Projekts entscheiden.
www.rundschau-online.de

Projekt unterstützt Flüchtlinge nach Auszug aus Übergangseinrichtungen

In den Dortmunder Stadtteilen Brackel und Aplerbeck ist in dieser Woche ein Projekt zur besseren Integration der dort lebenden 200 Flüchtlinge gestartet. Die Initiative „lokal willkommen“ will den Geflüchteten helfen, sich nach dem Auszug aus den Flüchtlingsheimen in ihrer neuen Umgebung im jeweiligen Stadtteil zurecht zu finden. Dabei werden sie nun von Ehrenamtlichen begleitet. Die Hilfesuchenden können sich bei Fragen und Problemen im Alltag an das Sozialinstitut Kommende Dortmund wenden. Unterstützt wird das Projekt vom Caritasverband.
www.lokalkompass.de, www.radio912.de

Witten veranstaltet ersten „Integrations-, Sport- und Kulturtag“

Unter dem Motto „Witten feiert bunt!“ wird es am Samstag, den 15. Oktober 2016, einen „Integrations-, Sport und Kulturtag“ in der nordrhein-westfälischen Stadt geben, zu dem alle Einheimischen und Geflüchteten herzlich eingeladen sind. Ziel der Veranstaltung ist es, die Integration der Stadt zu fördern. Neben sportlichen Aktivitäten wie Volleyball, Fußball oder Judo wird es ein Bühnenprogramm geben, bei dem die Geflüchteten Einblicke in ihre Kultur geben. Darüber hinaus soll der Tag genutzt werden, damit Flüchtingsorganisationen über ihre Arbeit informieren können. Organisiert wird das Event vom Kreissportbund und verschiedenen Organisationen für Integrations- und Flüchtlingshilfe. Beginn ist um 10.45 Uhr.
www.derwesten.de, www.ssvwitten.de

Flüchtlinge veröffentlichen Kochbuch

Im Hamburger Stadtteil Harburg hat eine Gruppe von Flüchtlingen ein Kochbuch mit dem Titel „Kleine Weltküche“ veröffentlicht. Das Buch beinhaltet 59 Rezepte aus der ganzen Welt. Diese wurden zu Beginn des Jahres in einem Workshop, an dem insgesamt 70 Flüchtlinge teilnahmen, gesammelt. Gleichzeitig wurden Illustrationen erstellt. Darüber hinaus gibt es im Buch kleine Geschichten zu den Rezepten, die die Themen Heimat und Flucht behandeln.
www.abendblatt.de

Musik-Festival „Refugees in Concert“ am 8. Oktober 2016

Im Berliner Bezirk Weißensee wird es am kommenden Samstag, den 8. Oktober 2016, ein Konzert geben, bei dem überwiegend Geflüchtete auftreten werden. Zu Beginn der Veranstaltung wird der Hoffnungschor singen, welcher aus Arabern und Berlinern besteht. Im Anschluss treten in verschiedenen Gruppen insgesamt zehn Geflüchtete auf. Dies ist bereits die zweite Veranstaltung, welche von der Jugendeinrichtung OC23 und dem Verein Vereinsmaier e.V. organisiert wird (wir berichteten). Das Festival beginnt um 20 Uhr, der Eintritt kostet 8 Euro.
www.berliner-woche.de, www.facebook.com/events

Kreativkurse für Flüchtlinge

Das Integrationsprojekt Quartiers-Bühne im hessischen Messel hat bereits im August 2016 mit einem Malkurs sowie einer „Quartiers-Werkstatt“ für Flüchtlinge begonnen. Nun beginnen drei weitere Kurse für Jugendliche und Erwachsene. Neben einem Chor und einer Tanzgruppe wird es eine Handarbeitsgruppe geben. Unterstützt wird die Initiative von den Ortsvereinen, Kirchengemeinden und ehrenamtlichen Helfern. Darüber hinaus gibt es eine finanzielle Unterstützung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
www.echo-online.de

Düsseldorf: kostenlose medizinische Hilfe für Flüchtlinge

Im Rahmen der Initiative STAY! erhalten Flüchtlinge seit rund einem Jahr kostenlose medizinische Hilfe. Bereits 170 Menschen konnten behandelt werden. Die Sprechstunden finden zweimal wöchentlich statt. Die Stadt Düsseldorf stellt hierfür jährlich 100.000 € zur Verfügung. Die kommenden zwei Jahre wurden bereits genehmigt. Weitere ehrenamtliche Helfer werden gesucht.
www.wdr.de, www.stay-duesseldorf.de

Dresden: kostenlose Stadtführungen für Flüchtlinge

Seit Mai 2016 bringt die Stadtführerin Iris Strauch Flüchtlingen die Sehenswürdigekiten der sächsischen Landeshauptstadt näher. Vier Führungen haben bereits stattgefunden. Zukünftig geplant sind zwei Termine im Monat. Unterstützt wird sie dabei von zwei Dolmetschern, die den Teilnehmern die Einzelheiten, z.B. zur Frauenkirche, ins Arabsiche übersetzen. Wer geflüchtete Menschen über die Stadtführungen informieren will, kann sich bei Iris Strauch per E-Mail (isa@isasite.de) melden.
www.dnn.de

Projekt vermittelt Wohnraum an Geflüchtete

Mit dem Projekt 83 - Konstanz integriert konnten in der baden-württembergischen Stadt bereits 63 Asylbewerber eine neue Bleibe finden. Zwanzig weitere Vermittlungen sollen folgen. Denn Ziel der Initiative ist es, Personen, die Wohnraum zur Verfügung stellen, und Flüchtlinge, die privat leben möchten, zusammen zu bringen. Die ehrenamtlich Tätigen des Projekts helfen zudem bei Behördengängen und dem Abschluss des Mietvertrages. Interessenten, die ein freies Zimmer anbieten möchten, können sich auf www.83integriert.de informieren.
www.suedkurier.de

BBQ-Party und Kochabend für Einheimische und Geflüchtete

Zu einem gemeinsamen Grillfest lädt die Inititative nice to meet you am Samstag, dem 10. September 2016 auf der Neckarwiese in Mannheim ein. Der gemeinsame Nachmittag mit Einheimischen und Flüchtlingen beginnt um 16 Uhr. Für die musikalische Untermalung wird ein DJ sorgen. Eine weitere Veranstaltung des Vereins, der sich aktiv um die Integration von Geflüchteten in der Rhein-Neckar-Region kümmert, findet am Donnerstag, dem 22. September 2016 statt. Hier wird es einen Koch- und Begegnungsabend geben, der ebenfalls in Mannheim stattfindet und um 19 Uhr beginnen wird.
nicetomeetyoumannheim.com

Mannheim: Einheimische und Flüchtlinge nehmen Rap-Album auf.

Der Sprechgesang der "Rapfugees" kennt viele Sprachen. Denn in der Band rappen dutzende männliche Flüchtlinge aus Gambia, Iran, Syrien oder Afghanistan und Mannheimer in ihrer Muttersprache, z.B. über alltägliche Probleme und Freundschaft. Nach diversen Auftritten bei Veranstaltungen wird nun im Rahmen des Projekts Sprachen, die verbinden ein Album mit den Songs der Rapper in einem Mannheimer Tonstudio aufgenommen, welches zum Ende des Jahres veröffentlicht werden soll.
www.swp.de

Projekt „Sport und Flüchtlinge“ unterstützt die Integration

Im hessischen Wächtersbach sollen die dort lebenden Flüchtlinge durch die Initiative „Sport und Flüchtlinge“ in die lokalen Sportgruppen und Vereine integriert werden. Hierzu werden durch die Stadt Wächtersbach, dem Hessischen Ministerium des Inneren sowie der Sportjugend Hessen Fördermittel zur Verfügung gestellt, die für gemeinsame Turniere und Trainigstage genutzt werden können. Darüber hinaus fungieren zwei Sportcoaches als Ansprechpartner für die Vereine, die auch Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit mitbringen. Im Rahmen des Förderprogramms wird am 03.10.2016 ein Fußballtunier stattfinden, welches den „Anstoß für die Integration“ geben soll.
osthessen-news.de

Bürgerstiftung vermittelt Ehrenämter an Flüchtlinge

In Thüringen vermittelt die Bürgerstiftung Jena engagierte Menschen an gemeinnützige Einrichtungen, wie Alten- oder Pflegeheime. Mit ihrem neuen Projekt Brücken bauen – Gutes tun. Förderung interkultureller Freiwilligentätigkeit suchen die Beteiligten nun auch Geflüchtete, die ehrenamtlich helfen möchten. Darüber hinaus sucht das Team der Bürgerstiftung Menschen mit Migrationshintergrund, die Beratungen für Interessierte durchführen möchten. Ziel der Initiative ist es, dass sich Deutsche und Menschen ausländischer Herkunft vernetzen und voneinader lernen. Alle Info’s und Aktionen werden am 17.09.2016 beim 12. Jenaer Freiwilligentag vorgestellt.
jena.otz.de

Sonderprogramm für geflüchtete Techniker und Ingenieure

Mit befristeten Stellenangeboten und Praktika in ihren Einrichtungen wollen die Wissenschaftsorganisationen Fraunhofer, Leibniz, Max-Planck und Helmholtz Geflüchteten helfen, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. So sollen bspw. dreimonatige Praktika als Unterstützung für die weitere berufliche Entwicklung dienen. Im Februar 2016 ist das Projekt bei Fraunhofer in Dresden angelaufen. Bislang konnten 16 Praktikumsplätze vermittelt und fünf befristete Jobs angeboten werden. Die Männer und Frauen arbeiten hier im Labor, helfen bei Versuchsaufbauten oder übernehmen Recherchetätigkeiten. Dabei werden sie von einem Paten der Forschungseinrichtung betreut. Das Programm läuft noch bis 2018.
www.heise.de

Projekt „Physik für Flüchtlinge“ für Kinder und Jugendliche

In insgesamt 30 deutschlandweit angesiedelten Flüchtlingsunterkünften (z.B. Berlin, Freiburg, Frankfurt) können geflüchtete Kinder und Jugendliche spielerisch die Physik entdecken. Die Mädchen und Jungen bekommen dann Besuch von Physikern der Deutschen Physikalischen Gesellschaft DPG, die das Projekt Physik für Flüchtlinge ins Leben gerufen hat.

An einem Nachmittag in der Woche lernen die Geflüchteten dann das Experimentieren mit naturwissenschaftlichen Phänomenen. So erfahren sie bspw., wie man eine Lampe mit Schaltkreis, Kabel und Batterie zum Leuchten bringt. Für das Projekt engagieren sich zur Zeit 170 freiwillige Helfer. Eine finanzielle Unterstützung in Höhe rund 150.000 Euro kommt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere Helfer und Helferinnen sind willkommen.
www.deutschlandfunk.de

Musikunterricht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Für rund 90 geflüchtete Jungen wird im Allgäu seit Kurzem Musikunterricht angeboten. Hierzu hat die Hilfsorganisation Die Johanniter, die die 14- bis 17-Jährigen in verschiedenen familienähnlichen Unterkünften betreut, einen Musikpädagogen eingestellt. Im Einzel- und Gruppenunterricht lernen die Jugendlichen diverse Instrumente zu spielen. In verschiedenen Einrichtungen haben sich bereits Bands formiert, in denen die Jungen bspw. E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboards spielen. Darüber hinaus bauen sie aber auch selbst Instrumente, die sie aus ihrer Heimat kennen. Zur Weiterentwicklung des Projekts würden sich die Standorte Oy-Mittelberg, Oberstdorf, Lauben bei Erkheim, Bad Wörishofen und Roßhaupten über Geld- und Sachspenden freuen.
www.allgaeuhit.de

Freiwilliges Soziales Jahr für 100 Flüchtlinge

Ab September 2016 haben junge Flüchtlinge in Stuttgart die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. In sozialen Einrichtungen, wie Seniorenzentren oder Jungendverbänden, werden 100 Flüchtlinge im Alter von 16 bis 26 Jahren kleine Tätigkeiten verrichten oder Hilfestellungen geben. Sie unterstützen mit ihrer Arbeit dann die Pflege- und Fachkräfte. Hierfür bekommen sie eine monatliche Vergütung in Höhe von 357 Euro und können so aktiv am gesellschaftlichen Miteinander teilnehmen. Das Besondere am FSJ-Integration ist, dass die Teilnehmer während des Jahres individuell begleitet werden und bspw. Deutschkurse angeboten bekommen. Das Sozialministerium Baden-Württemberg stellt hierfür 300.000 Euro zur Verfügung.
www.stuttgarter-nachrichten.de

Pferdetherapie für Flüchtlingskinder

Im baden-württembergischen Nürtingen wird es ab Herbst eine pferdegestützte Therapie für traumatisierte Flüchtlingskinder geben. Entwickelt wird dieses Projekt von der ortsansässigen Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) und dem Psychosozialen Netzwerk der Stadt. Den Kindern soll so geholfen werden die schrecklichen Bilder, die sie auf ihrer Flucht erlebt haben, zu verarbeiten. Bei der Therapie lernen die Mädchen und Jungen dann spielerisch das Verhalten und die Pflege der Tiere kennen und können durch den Kontakt zum Pferd ihr verloren gegangenes Vertrauen wiederaufbauen. Die Auftaktveranstaltung für Kinder, Eltern und Sponsoren wird am 9. Oktober 2016 im nahegelegenden Hippotherapiezentrum in Ostfildern-Scharnhausen stattfinden.
www.gea.de

Mehrgenerationenhaus erhält 25.000 Euro für Flüchtlingshilfe

Im bayrischen Haßfurt haben ehrenamtliche Helfer 25.000 Euro für die Arbeit mit Flüchtlingen erhalten. Neben gemeinsamen Aktivitäten können so bspw. vermehrt Bildungsangebote für die ins Mehrgenerationenhaus kommenden Geflüchteten angeboten werden. Die Geldsumme wurde im Rahmen des Sonderprogramms Zusammenhalt fördern, Integration stärken der Bayerischen Staatsregierung zur Verfügung gestellt. Insgesamt werden durch dieses Projekt 14 Mehrgenerationenhäuser in Bayern mit 390.000 Euro unterstützt.
www.br.de

München: Flüchtling bietet Schutz während Amoklauf

Ein afghanischer Flüchtling hat während der Massenpanik beim Amoklauf in München 200 Menschen bei sich aufgenommen und in seinem Keller in Sicherheit gebracht. Denn wenn es nach Amir Najiarzadeh geht, sind alle Menschen gleich, unabhängig ob Deutscher oder Flüchtling. Der im Sicherheitsdienst tätige Mann war selbst verängstigt, hat aber aus Menschlichkeit gehandelt und sieht sein Handeln als gute Tat im Namen aller Afghanen.
www.dw.com

Berlin: Fitnesscenter für Flüchtlinge eröffnet

Die 2000 Bewohner der Notunterkunft Flughafen Tempelhof haben ab sofort die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen. Auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern im Hangar 1 des ehemaligen Flughafens können die Geflüchteten an verschiedenen Geräten trainieren oder an Sportkursen teilnehmen. Neben einem Tennisplatz und Badminton-Feld gibt es einen Billard- und einen Kickertisch sowie eine Tischtennisplatte. Darüber hinaus werden Tanz-, Zumba- und Yogakurse angeboten. Initiiert wurde das Projekt vom Betreiber der Notunterkunft TAMAJA und ehrenamtlichen Helfern. Die Fitnessgeräte wurden vom Landessportbund und dem Berliner Leichtathletik Verband (BLV) gespendet.
www.tagesspiegel.de

Tagesgruppe „AID“ hilft minderjährigen Flüchtlingen

Im nordrhein-westfälischen Derschlag hat der Verein Abenteuerwerkstatt e.V. das Projekt Ankommen in Deutschland (AID) ins Leben gerufen. Seit Mai 2016 werden sechs minderjährige Flüchtlinge zwischen 15 und 17 Jahren tagsüber im Jugend- und Familienzentrum bei der Integration unterstützt. Sie sind allein nach Deutschland gekommen und leben in Flüchtlingsunterkünften oder Gastfamilien. In der Tagesgruppe können sie wieder zu einem geregelten Alltag finden. So lernen sie vormittags Deutsch und helfen bei der Vorbereitung der Mahlzeiten, am Nachmittag besuchen Sie Museen oder übernehmen handwerkliche Tätigkeiten.
www.rundschau-online.de

Wanderausstellung „anders? – cool!“ zeigt Lebensgeschichten von geflüchteten Jugendlichen

Die Ausstellung "anders? - cool!", welche vom 04.07. bis 15.07.2016 im rheinland-pfälzischen Dahn im Schulzentrum zu sehen ist, befasst sich mit den Integrationsgeschichten von vier Jugendlichen. Auf Bildttafeln und in Texten werden die Sorgen, Freuden und Hoffnungen der Jugendlichen widergespiegelt. So wird bspw. die 17-jährige Omeira aus Afghanistan porträtiert, für die es zu gefährlich war, in ihrer Heimat zur Schule zu gehen und die nun in Deutschland eine Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert. Darüber hinaus können Besucher spielerisch, z.B. mit Quizfragen, und mithilfe interaktiver Medien viel über ihre eigene Heimat und ausländische Kulturen erfahren. Organisiert wird die Wanderausstellung vom Jugendmigrationsdienst, der so für mehr Respekt und Toleranz werben möchte. Alle Infos, Orte und Termine zur Wanderausstellung sind auf der Website zu finden.
anderscool.de

Projekt „Join“ bringt Stadtteil- und Flüchtlingsfamilien zusammen.

In Münster hat die evangelische Familienbildungsstätte ein Projekt geschaffen, bei dem Familien auf Familien treffen. Eltern und Kinder, die schon länger hier leben, treffen auf Eltern und Kinder aus Krisengebieten. Bei gemeinsamen Spielen sowie beim Kochen und Essen können die Familien, unabhängig von Sprache und Kultur, zueinander finden und ein nachbarschaftliches Verhältnis aufbauen. Um die gemeinsamen Nachmittage vorzubereiten, werden ehrenamtliche Helfer gesucht. Wer das Projekt „Join“ unterstützen möchte, kann am 17. Juni von 15 bis 21.30 Uhr und am 18. Juni von 9 bis 15 Uhr zu einem Vorbereitungsseminar kommen. Dafür wird um Anmeldung bei der Projektoordinatorin Heike Vogl ( Tel: 0157 / 50 13 41 27, E-Mail: heike-vogl@praepaed.de) gebeten.
www.wn.de

Ratgeber für Flüchtlingshelfer und Flüchtlingseltern veröffentlicht

Mit der Veröffentlichung zweier Bücher liefert die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) Informationen und Orientierungshilfen im Umgang mit Geflüchteten. Das Buch „Wie kann ich traumatisierten Flüchtlichen helfen“ wendet sich an haupt- und ehrenamtliche Helfer, die erfahren wollen, wie sich ein Trauma bemerkbar macht und was bei der Betreuung der Neuankommenden zu beachten ist. Der zweite Ratgeber „Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind“ wendet sich an die Eltern von Flüchtlingskindern und zeigt auf, wie sich traumatisierte Kinder verhalten. Anhand konkreter Beispielsituationen wird vermittelt, wie Eltern richtig reagieren können. Beide Publikationen können auf der Website des BPtK bestellt werden.
www.integriert-in-sachsen-anhalt.de, www.bptk.de

refyougee.com vermittelt Arbeitsstellen an Flüchtlinge

Gemeinsam einen Job finden, das ist das Ziel von refyougee.com.
Denn das Nürnberger Startup-Unternehmen CPW Projekt konzentriert sich mit seiner Plattform ausschließlich auf die Vermittlung von Arbeitsplätzen an Flüchtlinge. Dabei holt das Team Stellenangebote von Unternehmen aus ganz Deutschland ein. Die Arbeitssuchenden können sich mit ihrem vollständigen Bewerberprofil registrieren und bekommen dann passende Jobs per E-Mail zugesendet. Darüber hinaus überprüfen die Personalvermittler das Sprachniveau der Bewerber mit Hilfe von Onlinetests gemäß europäischer Standards und übernehmen die gesamte Kommunikation zwischen Bewerber und Arbeitgeber bis hin zum finalen Bewerbungsgespräch. Knapp 500 Personen sind derzeit registriert.
www.az-online.de, refyougee.com

Mitmach-Wettbewerb „Kita malt“ für ein buntes Sachsen-Anhalt

Unter dem Motto „Meine Heimat. Buntes Sachsen-Anhalt“ ist am 01.06.2016 ein Malwettbewerb gestartet. Hierbei soll der besondere und unvoreingenomme Blick der Kleinen in selbst gemalten oder gestalteten Arbeiten eingefangen werden. Zum Ausdruck gebracht werden soll so, wie vielfältig und bunt das Leben aus Sicht der Kinder ist,unabhängig davon, ob sie schon perfekt deutsch sprechen können oder aber bspw. mit einer Behinderung leben müssen. Zum Mitmachen aufgerufen sind die landesweit rund 1.900 Krippen, Kindergärten und Horte. Die drei schönsten Bilder erhalten eine Prämie in Höhe von 1.000 Euro. Darüber hinaus werden die 12 besten Werke in einem Kalender zusammengefasst und veröffenlicht. Je Einrichtung können bis zu fünf Arbeiten eingereicht werden. Die Einsendungen unter dem Stichwort „Kita malt“ sind bis zum Weltkindertag am 20. September möglich und können an das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Pressestelle, Turmschanzenstraße 25, in 39114 Magdeburg, gesendet werden.
www.integriert-in-sachsen-anhalt.de

Eschborn: Paten für Flüchtlinge gesucht!

Der Arbeitskreis für Flüchtlinge im hessischen Eschborn sucht zur Zeit ehrenamtliche Helfer, die eine Patenschaft für Geflüchtete übernehmen möchten. Momentan leben 200 Flüchtlinge in der Stadt und 150 weitere Asylbewerber werden folgen. Wie eine Patenschaft funktioniert, zeigt die 73-jährige Ute Grote, die bereits drei Familien betreut. Dabei unterstützt sie die Geflüchteten bei alltäglichen Herausforderungen wie dem Gang zur Arbeitsagentur. Aber auch der gemeinsame Besuch von Veranstaltungen zählt zu den Aktivitäten der Eschbornerin. Ziel des Arbeitskreises ist es, dass sich die Paten in einem nachbarschaftlichen Verhältnis um die Flüchtlinge kümmern. Wer sich engagieren möchte, kann sich an die Stadtverwaltung unter fluechtlinge@eschborn.de wenden oder am nächsten Treffen, welches am 30. Juni um 18.30 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses stattfindet, teilnehmen.
www.fr-online.de, www.eschborn.de

Radfahrkurse für Frauen aus Flüchtlingsfamilien

Geflüchtete Frauen, die aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds bislang nicht Fahrradfahren konnten, haben nun die Möglichkeit, dies im bayerischen Amberg zu lernen. Unterstützung erhalten sie dabei durch haupt- und ehrenamtliche Helfer des Caritasverbandes Amberg-Sulzbach. Der erste Kurs hat bereits stattgefunden. Hier bekamen die Frauen gespendete Fahrräder und -helme geschenkt. An zwei Tagen in der Woche haben sie neben dem Fahren auch die Verkehrsregeln und die Durchführung kleinerer Reparaturen erlernt. Da dieser Kurs so erfolgreich war, ist bereits ein zweiter in Planung.
www.onetz.de, www.caritas-amberg.de

Gelungene Integration in Jugenddorf

Insgesamt 15 minderjährige Flüchtlinge zwischen 16- und 18 Jahren, die ohne Begleitung nach Deutschland gekommen sind, haben im nordrhein-westfälischen Olpe ein neues Zuhause gefunden. Denn seit 2015 bietet das Christliches Jugenddorf (CJD) Plätze in zwei Wohngruppen an. Zum Alltag der Jugendlichen gehören neben dem regelmäßigen Besuch des ortsansässigen Berufskollegs auch Praktika in den umliegenden Unternehmen. Darüber hinaus erhalten die Mädchen und Jungen Unterstützung beim Deutschlernen, bei Behördengängen und in der Gesundheitsvorsorge. Durch Spenden konnte für die Geflüchteten vor Kurzem auch ein Kraft- und Fitnessraum eingerichtet werden.
www.derwesten.de

Veröffentlichung des Buches „Grenzenlos – Essen verbindet“

Unter dem Titel „Grenzenlos – Essen verbindet“ haben 14 Schülerinnen und Schüler der Eichendorffschule im hessischen Kelkheim ein Kochbuch auf den Markt gebracht. Das Werk, das mehr als 150 Seiten und 30 Rezepte umfasst, beinhaltet Flüchtlingsgeschichten aus über einem Jahrhundert und so erzählen Menschen aus Schlesien, der DDR, Syrien oder Afghanistan von ihrem Weg nach Deutschland und stellen gleichzeitig Rezepte aus ihrer Heimat vor. Das Buch kostet 12 Euro und ist im Kelkheimer Buchhandel oder oder per Mail an recigees@gmail.com erhältlich.
www.kreisblatt.de

Hilden: Benefizkonzert für Integration am 07.05.2016

Ein besonderes Konzert wird am Samstag, dem 07.05.2016 um 18.00 Uhr im nordrhein-westfälischen Hilden stattfinden. Denn hier werden fünf MusikerInnen ausschließlich mit Schlagzeug, Klavier und Fagott verschiedene Stücke aus dem dem 20. und 21. Jahrhundert, wie "TRaInspOrt" oder "Paganini-Variationen", präsentieren. Mit diesem musikalischen Beitrag wollen sie die Integrationsarbeit von Flüchtlingen in Hilden unterstützen und verzichten daher auf ihre Gage. Die Konzertkarten kosten 10 Euro und sind ausschließlich eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.
www.hilden.de

Assessment-Center und Praktika für Flüchtlinge

Stärken herausfinden und damit einen leichteren Einstieg in das Berufsleben finden - das versucht ein Pilotprojekt für Flüchtlinge im hessischen Neu-Isenburg. Hierzu wird im Bildungswerk der Hessischen Wirtsachaft ein dreiwöchiger Kurs angeboten, der strukturell an ein Assessment-Center im Unternehmen angelehnt ist und so die realen Bedingungen im Bewerbungsprozess abbildet.

Die 18 Männern und Frauen müssen hierbei verschiedene Aufgaben erfüllen und im Ergebnis können Eigenschaften wie Kommunikationsstärke oder Teamfähigkeit abgeleitet werden. Darüber hinaus schnuppern die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an Praxistagen in verschiedene Branchen, denn insgesamt bieten 20 Unternehmen Praktikumsplätze im Rahmen des Projekts an.
hessenschau.de

Integrationsradio „funkbunt!“ geht auf Sendung

Auf der Radioplattform der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat Bayerns Integrationsbeauftragter Martin Neumeyer "funkbunt! Die Station für Integration" in Leben gerufen. Unter radio.blm.de sind im Podcast-Format kurze Berichte zur Integration, Flüchtlingsarbeit und Asylpolitik zu hören, die vorerst im 14-tägigen Rhythmus aktualisiert werden. Neben themenspezifischen Informationen wird auch über engagierte Menschen, Projekte und Veranstaltungen berichtet.
www.wochenblatt.de

Gastfamilien und Wohnraum für minderjährige Flüchtlinge gesucht

Im niedersächsischen Osnabrück werden zur Zeit Familien gesucht, die junge Flüchtlinge in ihrer Familie aufnehmen möchten oder aber Wohnraum zur Verfügung wollen. Momentan suchen 119 Mädchen und Jungen, die zwischen 15 und 17 Jahre alt sind, ein neues Zuahuse. Betreut wird das Vorhaben durch den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und den Internationalen Bund (IB). Alle Informationen zum Vorhaben gibt es am 20.04.2016 um 18.00 Uhr in der „Alten Kasse“ im Stadtteil Hellern - Anmeldungen nimmt Herr Möller bis Montag 18.04.2016 per Telefon unter: 0541/3589530 oder E-Mail an: Mirko-Moeller@internationaler.bund de entgegen.
www.noz.de

Senioren helfen Flüchtlingskindern bei der Integration

Die Wohngemeinschaft für Senioren (WGfS) in Filderstadt und die ortsansässige Gotthard-Müller-Schule haben ein Integrationsprojekt für Flüchtlingskinder geschaffen, bei dem sich jung und alt gegenseitig helfen. In der Vorbereitungsklasse gibt es jeden Donnerstag einen Praxistag, bei dem Alltägliches gemeinsam mit den Rentnern erlernt und erledigt wird. So wurden z.B. zu Ostern zusammen Eier bemalt oder für alle eine herbstliche Kürbissuppe gekocht. Das Projekt ist so erfolgreich, dass es nun von der Kreissparkasse Esslingen mit dem Bildungspreis ausgezeichnet wurde.
www.pt-magazin.de

„Togetthere“ – Integration im Museum mit Mode, Kunst und Tanz

Das Projekt "Togetthere" vereint im Münchener Kunstmuseum Pinakothek der Moderne wöchentlich am Mittwochnachmittag gleich mehrere Dinge gleichzeitig: Dabei werden einer 40-köpfigen Gruppe, bestehend aus Migranten und Einheimischen jeden Alters, zunächst die ausgestellten Werke von Künstlern wie Joseph Heinrich Beuys oder Oskar Schlemmer gezeigt. Hiervon ausgehend, schließen sich spielerische Workshops aus den Bereichen Tanz, Musik und Mode zur Verstärkung des Miteinanders an - so werden bspw. Accessoires geschneidert und anschließend in einer Modenschau präsentiert oder aber Gefühle wie Hoffnung und Schmerz tanzend ausgedrückt. Ziel des Projekts, welches von Modedesigner Miro Craemer und Kurator für Gegenwartskunst Bernhart Schwenk ins Leben gerufen wurde, ist es, dass verschiedene Kulturen überwiegend ohne Sprache voneinander lernen.
www.sueddeutsche.de

„Start with a Friend“ – Kino und Informationsabend am 08.04.2016

Das Integrationsprojekt Start with a Friend lädt am kommenden Freitag, dem 08.04.2016, zu einem gemeinsamen Abend für Interessierte, Netzwerkpartner und Mitglieder ins Kommunale Kino in Freiburg ein. Hier wird der Dokumentarfilm Stepping Forward zum Thema Migration gezeigt. Anschließend wird die Arbeit der Initiative näher vorgestellt, bei der es um die Vermittlung von Partnerschaften zwischen Einheimischen und Geflüchteten geht. Die Organisation ist neben Freiburg auch in Berlin und Köln aktiv.
www.regiotrends.de, www.badische-zeitung.de

IHK gründet Arbeitskreis zur beruflichen Integration

Die Industrie- und Handelskammer aus dem niedersächsischen Stade hat einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der die Firmen im Kreis Cuxhaven bei der beruflichen Eingliederung von Asylsuchenden unterstützen will. Unter der Leitung von Stades IHK Präsident Thomas Windgassen und Geschäftsführerin Maike Bielefeldt wird geklärt, welche Schritte notwendig sind, um einen Flüchtling auszubilden oder zu beschäftigen, denn das regionale Interesse der Unternehmen ist groß, jedoch zögern die Arbeitgeber aufgrund rechtlicher Belange. Um diese Barrieren abzubauen sind erste Maßnahmen erfolgt - es wurden bereits 1.200 Ausbildungsbetriebe in der Region kontaktiert um die Einstiegsqualifizierungen für Flüchtlinge zu erfragen. Zudem wurde ein Leitfaden für Unternehmen der Region Elbe-Weser herausgegeben, der die Voraussetzungen zur Beschäftigung von Flüchtlingen zusammenfasst. Neben der IHK Stade engagieren sich bundesweit 79 Industrie- und Handelskammern mit einem Budget von über 20 Millionen Euro für die Integration von Flüchtlingen.
www.cn-online.de, www.stade.ihk24.de

Profiboxerin fördert Integration von geflüchteten Jugendlichen

„Integration durch Kickboxen – wir trainieren gemeinsam“ so heißt ein neues Vorhaben im niedersächsischen Dörpen, welches vom 6. April bis 15. Juni 2016 von Profiboxerin Heidi Hartmann geleitet wird. Ziel ist es, einheimische Jugendliche und Flüchlinge ab 14 Jahren durch gemeinsames Kickboxen einmal in der Woche näher zusammen zu bringen. Zum einen lernen die Mädchen und Jungs die deutschen Sprache, Disziplin und Fairness. Zum anderen können sie durch das Training Stress abbauen und Langeweile verhindern. Die Sportlerin hat das Projekt gemeinsam mit dem ortsansässigen Arzt auf die Beine gestellt. Finanziell unterstützt wird die Initiative vom Landessportbund. Eine direkte Anmeldung ist bei Heidi Hartmann unter 01 72/4 29 37 10 möglich.
www.noz.de

Bibliotheken helfen beim Deutsch lernen

Mit dem Projekt „Mach mit – Deutsch lernen mit Bildern“ wollen rund 200 niedersächsische Bibliotheken Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen. Hierzu werden Bildwörterbücher entliehen, die sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsen richten. In den Büchern werden Begriffe visualisiert und in Deutsch, Englisch, Arabisch und Dari erklärt. Finanziert wird die Initiative von der VGH Stiftung, die das Projekt mit 70.000 Euro fördert.
www.noz.de

Sampler „Refugees Welcome – Gegen jeden Rassismus“ erscheint am 08.04.2016

Mit ihrem Album „Refugees Welcome - Gegen jeden Rassismus“ wollen der Ventil Verlag und der Verein Kupo e.V. Geld für antirassistische Initiativen sammeln. Insgesamt werden 22 Songs von verschiedenen Künstlern wie Dirk von Lowtzow (Tocotronic), Frittenbude oder Feine Sahne Fischfilet über das Berliner Musiklabel Springstoff veröffentlicht. Bei den Tracks handelt es sich zum Teil um unveröffentlichtes oder bislang nur digital verfügbar Material. Zudem bietet das Album auch umfangreiches Informationsmaterial zum Thema.
www.visions.de, www.springstoff.de, soundcloud.com

Projekt „Mundart“ vereint Sprache, Berufstraining und Theater

Seit Februar 2016 haben junge Flüchtlinge in Essen die Möglichkeit, mithilfe von Sprachcoaching, Theaterspiel und Berufsberatung im Projekt „Mundart“ einen leichteren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden. Der Kurs, zu dem ein Eignungstest erforderlich ist, wird mit ca. 20 Migranten, im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, besetzt und dauert neun Monate. Die Initiative, welche aus einer Zusammenarbeit der Bochumer Defakto GmbH und dem Jobcenter resultiert, konnte bereits erste Erfolge verbuchen - nach Abschluss des Kurses werden über 40% der TeilnehmerInnen unmittelbar mit einer Ausbildung oder einer neuen Arbeit beginnen.
www.derwesten.de

Stiftungen fördern ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Unter dem Titel „Stiftungen helfen – Engagement für Flüchtlinge in Niedersachsen“ haben sich insgesamt 31 Institutionen aus Hannover und Umland zusammengeschlossen, um freiwillige Helfer zu unterstützen. Hierzu steht ab sofort ein Fonds im Wert von 250.000 Euro zur Verfügung. Dieses Geld kann bspw. für Fahrkarten oder Sprachkurse genutzt werden. Gefördert werden ehrenamtliche Aktivitäten mit bis zu 500 Euro.
www.welt.de, www.stiftungen-helfen.de

Initiative „Willkommen im Dorf“ bereichert das Zusammenleben

Die in der rheinhessischen Gemeinde Jugenheim ins Leben gerufene Willkommensinitiative schafft neben einer erfolgreichen Integration von Flüchtlingen auch einen besseren Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaft – durch den Zuzug von Flüchtingskindern konnte bspw. die von der Schließung bedrohte Kita weitergeführt werden. Das ehrenamtliche Projekt, welches von Vertretern aus Vereinen, Parteien und Institutionen ins Leben gerufen wurde, schwört dabei auf eine gute Vernetzung untereinander und Veranstaltungen, bei denen die Verteilung von Zuständigkeiten in Form von Patenschaften eindeutig festgelegt wird. Dadurch kann eine Integration in allen Bereichen gelingen, angefangen vom gemeinsamen Arztbesuch bis hin zum Fußballspielen im Verein.
www.deutschlandfunk.de

Theaterworkshop für jugendliche Flüchtlinge

Im Naturtheater Heidenheim wird jugendlichen Flüchtlingen ein Intensiv-Workshop angeboten. In diesem Kurs lernen die Minderjährigen Grundlagen des Theaterspiels wie Gruppendynamik, Präsenz und Improvisation kennen, indem sie unter Anleitung Szenenmaterial erstellen. Dies wird dann für die neue Saison mit geplanten Stücken, wie „Die kleine Hexe“ oder „Antigone“ genutzt. Das Projekt wird in einer öffentlichen Veranstaltung am Freitag, 12. Februar, um 20 Uhr, und am Sonntag, 14. Februar, 19 Uhr, im Naturtheater vorgestellt.
www.swp.de

„Welcome Dinner“ bringt Münsteraner mit Flüchtlingen zusammen

Der Verein WelcomeMünster e.V. hat das Projekt Welcome Dinner ins Leben gerufen, bei dem ein gemeinsames Abendessen zwischen Einwohnern der Stadt Münster und Geflüchteten im Vordergrund steht. Hierzu können sich die Münsteraner online anmelden unter welcomedinnerms.jimdo.com. Nach Vereinbarung eines Termins, kochen die Gastgeber dann zuhaus für ihre Überraschungsgäste und verbringen mit ihnen einen gemeinsamen Abend.
www.wn.de

Umweltschutz als Integrationskurs

Das Thema „Umweltbildung“ haben sich sechs Studierende der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde auf die Fahnen geschrieben. In Zusammenarbeit mit dem Träger der Flüchtlingsunterkunft der Stadt Buckow haben sie einen Integrationskurs für Flüchtlinge entwickelt, der die Neuankömmlinge spielerisch und unkompliziert u.a. über Mülltrennung oder den Umgang mit Lebensmitteln in Deutschland informiert. Der Kurs hat bislang einmal in Buckow statt gefunden. Eine Anleitung zu diesem Projekt wollen die Studierenden als Semesterarbeit veröffentlichen.
www.deutschlandfunk.de

Berlin will Flüchtlinge in Hotels unterbringen

Die Anzahl der 10.000 Hotelplätze in insgesamt 22 Berliner Hotels, über die zu Beginn der Woche zwischen Senat und der Hotelkette „Grand City Hotels“ (GCH) verhandelt wurde (wir berichteten), wurde drastisch nach unten korrigiert. Nach Angaben des Betreibers GHC handelt es sich nur noch um 93 Zimmer in zwei Hotels. Grund hierfür sind die unterschiedlichen Preisvorstellungen der Verhandlungspartner.
www.rbb-online.de

Syrer helfen bei Integration-App

Informationen zu Alltagsfragen, wichtigen Anlaufstellen und Deutschübungen ... dies sind Inhalte einer Integration-App, die momentan von zwei Syrern in Frankfurt entwickelt wird. Da die Anfang 20-Jährigen aus eigener Erfahrung wissen, worauf es in den ersten Tagen ankommt, möchten sie ihr Wissen gern weitergeben. Die beiden unterstützen mit diesem Projekt die AWO-Ehrenamtsagentur «Freiwillig». Ziel ist es, nicht nur Flüchtlingen einen Service zu bieten, sondern allen Ausländern, die nach Deutschland kommen. Aus diesem Grund soll die App auf Arabisch, Englisch, Französisch und Türkisch verfügbar sein.
www.fnp.de

Berlin plant Messe für arbeitssuchende Flüchtlinge

Um Flüchtlingen schneller einen Arbeitsplatz vermitteln zu können, planen die Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg und Unternehmen des Stadtteils derzeit eine Messe für arbeitssuchende Flüchlinge. Auf dieser Messe können Unternehmen und Interessierte direkt Kontakt miteinander aufnehmen. Der Bezirk, der ca. 18.000 kleine und mittelständische Unternehmen umfasst, arbeitet hierbei mit Unternehmensnetzwerken des Bezirks zusammen, die sich auf verschiedene Schwerpunkte konzentrieren, wie produzierendes Gewerbe oder Dienstleistungen. Am kommenden Donnerstag, 04.02.2016, trifft sich das Gremium mit Arbeitsagentur, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und Vertretern der Jugendberufsagentur zur Besprechung der weiteren Organisation.
www.morgenpost.de

Flüchtlingsmannschaft bei Olympia

Eine "Botschaft der Hoffnung" soll eine Flüchtlingsmannschaft im Sommer bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro senden. Das fünf- bis zehnköpfige Team wird zur Eröffnung ins Olympiastadion einmarschieren und an den Wettkämpfen teilnehmen. Die Gruppe wird neben den übrigen Nationalmannschaften im olympischen Dorf wohnen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sucht in Zusammenarbeit mit Hilforganisationen die qualifiziertesten Athleten unter den Flüchtlingen. Unter den Teilnehmern sind bislang eine syrische Schwimmerin, die in Deutschland trainiert und ein iranischer Taekwondo-Kämpfer, der sich in Belgien auf das sportliche Ereignis vorbereitet.
www.dw.com

Förderung studieninteressierter Flüchlinge

Mit dem Ziel, die Studierfähigkeit von Flüchtlingen zu verbessern und die Internationalisierung der Hochschulen weiter voranzutreiben, fördert die Hamburger Wissenschaftsbehörde ab sofort Projekte an staatlichen Hochschulen. Die 3,1 Mio. Euro des Programms werden unter anderem für Studieneignungs-Tests, den Ausbau von Bibliotheken und die Einführung eines Flüchtlings-Koordinationszentrums genutzt.
www.projektmagazin.de, hamburg.de

Projekt „IdA – Integration durch Arbeit“ hilft Flüchtlings-Fachkräften

Eine Kombination aus Deutschkursen und beruflicher Orientierung bietet das Programm „IdA - Integration durch Arbeit“. Flüchtlinge, die schon länger in Deutschland leben, werden bei der Überwindung von Sprachbarrieren unterstützt und erhalten gleichzeitig Hilfe bei der Arbeitssuche, in dem bspw. gemeinsam Bewerbungen geschrieben werden. Bestandteil des Programms ist auch ein betriebsbezogenes Praktikum, um den Einstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern. Das Projekt ist bereits in Regensburg angelaufen, weitere vier Standorte werden folgen. Insgesamt stellen die bayerischen Arbeitsagenturen bis zum Sommer 2016 rund 10.000 Plätze hierfür zur Verfügung.
www.br.de

Weltkindertag 2016 – „Kindern ein Zuhause geben“

Unter dem Motto „Kindern ein Zuhause geben“ findet am 20. September 2016 der diesjährige Weltkindertag statt. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse, Interessen und Rechte von Kindern, die sich unter anderem auch auf die Versorgung und Integration von Flüchtlingskindern beziehen. Neben einer Vielzahl von Initiativen zum Thema „Kinderrecht“ finden in Berlin und Köln bereits am 18. September 2016 zwei Kinderfeste statt, zu denen jeweils rund 100.000 Besucher erwartet werden.
www.unicef.de

„Integration Points“ erleichtern Eintritt in den Arbeitsmarkt

In Nordhrein-Westfalen helfen ab sofort Anlaufstellen bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen für Flüchlinge und Migranten. Hier werden Asylsuchende mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen unterstützt. Darüber hinaus hilft die Anlaufstelle bei der Vermittlung von Sprachkursen und Fortbildungen. Die ersten „Integration Points“ wurden bereits in Neuss und Grevenbroich eröffnet. Weitere sollen folgen. Die Zusammenarbeit zwischen Arbeitsagentur, Jobcenter und Rhein-Kreis stellt zudem einen Service für Arbeitgeber dar.
www.wz.de