Lesetipp: Flüchtlingshelfer mobilisieren

Der Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) erhielt Ende November des letzten Jahres den Politikaward 2016 für „Kampagnen von Bund, Ländern und Gemeinden“. Grund dafür war die Einreichung eines Kommunikationskonzeptes, das Tätigkeit von Soziallotsen kommunizieren hilft. Markus Bauer, Landrat des Salzlandkreises, hatte bereits vor der Ankunft des ersten Flüchtlingsstroms im Herbst 2015 die Diskussionen über Strukturen zur Integration angestoßen und dabei geholfen, ein Betreuungskonzept durch den Kreistag zu verabschieden. In einer Art Kurzinterview mit politik & kommunikation schildert Markus Bauer, wie der Einsatz von Soziallotsen zum wichtigen Bestandteil der Flüchtlingshilfe im Salzlandkreis geworden ist.
politik-kommunikation.de >>

Bistum Magdeburg zieht positive Bilanz für Hilfsfonds

Anfang 2014 hatte der Magdeburger Bischof Feige den Spendenfonds „Flüchtlingshilfe Sachsen-Anhalt“ ins Leben gerufen und mit 60.000 Euro ausgestattet. Durch Spenden konnten insgesamt 316.000 Euro in den vergangenen Jahren aufgebracht werden, um Flüchtlinge in finanziellen Notsituationen zu unterstützen. Davon wurden bisher 209.000 Euro an 407 Antragsteller für Familienzusammenführungen, Pass- und Visagebühren, Unterstützung bei der Zahlung von Mieten und Krankenkassenbeiträgen ausgeschüttet.
bistum-magdeburg.de >>

Neue Impulse im Main-Kinzig-Kreis

Das Integrationsbüro des Main-Kinzig-Kreis (Hessen) hat unter der Überschrift „Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft“ ein neues Fortbildungsformat entwickelt, das an vier Abenden in Gesprächsrunden die Annäherung zwischen neu angekommen Menschen und den bisherigen Anwohnern voranbringen soll. Das Programm besteht an jedem Abend aus einem Impulsvortrag zu den Themen historische Wanderungsbewegungen, Migrationsgeschichten, der rechtliche Rahmenbedingungen und Perspektivwechsel. Darüber hinaus gibt es weitere Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche.
osthessen-zeitung.de >>

Ehrenamt im Rentenalter

„Ich möchte, dass die beiden eine Zukunft und eine Chance auf einen Schulabschluss haben.“

Monika Kemnitzer und ihr Mann Gerhard helfen in Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt) den beiden 15-Jährigen Assad aus Afghanistan und Hussein aus Syrien beim Deutschlernen. Das Rentnerehepaar lernte die Jungs bei der Unterstützung der örtlichen Integrationsarbeit kennen.
mz-web.de >>

Arnsberg macht Mut

In Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) kommen ca. 700 ehrenamtliche HelferInnen auf ca. 1.400 Geflüchtete. Die Stadt im Sauerland ist damit auf einem guten Weg die Integration der neuen BürgerInnen zu packen. Gleichzeitig freut man sich im Rathaus auch über die positive Resonanz und das neubürgerliche Engagement der Menschen, die Arnsberg neu angekommen sind.
wp.de >>

Hilfe für unbegleitete Minderjährige

„Hauptamtliche scheiden nach dem 18. Geburtstag aus. Dann fallen viele Jugendliche meist in ein Loch. Ehrenamtliche haben oft eine engere Beziehung.“

Irene Froese vom Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) kümmert sich um „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ in Leverkusen. Der SKF hat ein Programm zur Weiterbildung Ehrenamtlicher entwickelt, die im Anschluss junge Geflüchtete im Alter von 14 bis 16 Jahren begleiten können. Froese sieht darin auch eine Option, hilfsbereite Menschen zu unterstützen, die lieber eine Patenschaft als gleich eine – rechtlich verbindliche – Vormundschaft zu übernehmen. Insgesamt ist es Ziel der verschiedenen Aktivitäten, die Jugendlichen bis zur Volljährigkeit zu begleiten und wenn es notwendig ist, auch darüber hinaus.
ksta.de >>

Porsche setzt Integrationsprogramm fort

In der zweiten Runde des Integrationsprogramms von Porsche werden 15 Frauen und Männer aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Irak bis August diesen Jahres so weit qualifiziert, dass sie im Anschluss auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einen Ausbildungsplatz erhalten oder den direkten Berufseinstieg schaffen können. Generell will Porsche nicht nur für die eigenen Unternehmensbelange entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen durchführen, sondern bildet bewusst auch für Branchen aus, die unter einem Fachkräftemangel leiden, oder Firmen, die aufgrund ihrer Betriebsgröße kein eigenes Integrationsprogramm aufsetzen können – so die Pressemitteilung des Sportwagenherstellers.
Dafür arbeitet die Firma auch eng mit der Agentur für Arbeit zusammen. Nach der ersten Runde haben elf Flüchtlinge eine Anschlussbeschäftigung bei Porsche erhalten.
presse.porsche.de >>

Bundeswehr beteiligt sich Integration mit Qualifizierung für die Notfallrettung und pflegerische Tätigkeiten

Seit dem 24. Oktober werden 21 syrischen Frauen in der Berliner Julius-Leber-Kaserne für die Notfallrettung und pflegerische Tätigkeiten qualifiziert. Sie lernen Grundlagen der Anatomie, absolvieren einen Erste-Hilfe-Kurs und werden in der Versorgung von Verletzten unterwiesen. Der Sanitätslehrgang dauert vier Wochen. Die Frauen stammen überwiegend aus den Bürgerkriegsgebieten um die Städte Damaskus und Aleppo. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen übergab die Zertifikate für die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung.
bundeswehr.de >>

Lotte: Flüchtlingshilfe setzt mehr auf Integration

Waren die ersten Monate bei der Flüchtlingshilfe in der StadtLotte (NRW) von der Unterstützung bei den Grundbedürfnissen geflüchteter Menschen geprägt, so wird inzwischen die Integrationsarbeit immer wichtiger. Die Ehrenamtlichen haben inzwischen ihre Aktivitäten einem Verein gebündelt.

Eines erstes Fazit zeigt: Die Hilfe für geflüchtete Menschen sorgt auch für ein positives Klima in der Stadt selbst. Für die Integrationsarbeit bieten die Lotter dann auch ein Radfahrtraining an, aber auch eine wöchentlich stattfindende Krabbelgruppe. Generell will man mit unterschiedlichen Aktivitäten dafür sorgen, dass die Menschen nicht isoliert in ihren inzwischen bezogenen Wohnungen bleiben.
wn.de >>

Handfeste Hilfe in Ebersbach

„Die Helfer haben erfragt, welche Schulbildung die Flüchtlinge haben, und geschaut, wie können wir homogene Lerngruppen zusammenstellen. Das hätten wir als Stadtverwaltung niemals geschafft.“

Dietmar Vogl von der Ebersbacher Stadtverwaltung erklärt, wie pragmatisch die Flüchtlingshilfe in Ebersbach (Baden-Württemberg) angegangen wurde. In einem Beitrag der Göppinger Kreisnachrichten kommen verschiedene Protagonisten der Ebersbacher Flüchtlingshilfe zu Wort und berichten über den nicht immer einfachen Weg der Professionalisierung.
swp.de >>

Lesetipp: Die Flüchtlingshilfe in Freiburg hat sich deutlich gewandelt

In einem aufschlußreichen Interview berichten Antje Reinhard und Hans Steiner vom Amt für Migration und Integration in Freiburg (Baden-Württemberg) vom Wandel der Hilfe für geflüchtete Menschen im Verlauf des letzten Jahres. Sie ziehen insgesamt ein positives Fazit und nehmen auch Stellung zu aktuellen Herausforderungen, wie der Wohnungssuche und der Notwendigkeit von Kulturbotschaftern für die weitere Integrationsarbeit auf beiden Seiten.

Ein schönes Lesestück: badische-zeitung.de >>

Neues Caritaszentrum in Euskirchen

In Euskirchen (NRW) hat die Caritas ein neues Zentrum für Migration und Flüchtlingshilfe eingeweiht. In zentraler Stadtlage bündelt die Caritas all ihre Services und Hilfen an einem Standort. Der zentrale Punkt im Haus ist das „Café International“. Zur Eröffnung brachte Caritasvorstand Franz Josef Funken die Notwendigkeit des Engagements für geflüchtete Menschen auf einen Nenner: „Die Frage ist nicht ob, sondern wie wir uns öffnen“.
eifeler-presse-agentur.de >>

Das UFA Camp 2016 sucht noch TeilnehmerInnen

Im Kreativ-Camp der Fernsehproduktionsfirma UFA haben neun jugendliche Geflüchtete und drei TV-Stars insgesamt fünf Tage Zeit, um drei authentische und persönliche Videos zu drehen. Tenor der Videos sollen Begegnungen der Protagonisten sein, die sich nicht nur besser kennen lernen, sondern auch etwas über einander erfahren. In alltäglichen Situationen wie Tischtennis spielen, kochen oder durch den Kiez spazieren, stellen sie sich
gegenseitig Fragen, sprechen über Sorgen, Träume und das, was für sie selbst am Wichtigsten ist im Leben.

Bis zum 12. Oktober 2016 können sich Geflüchtete im Alter von 16 – 25 Jahren noch unter der Email camp@ufa.de bewerben.

Goethe-Institut – mit Hören und Lesen Deutsch lernen

Das Goethe-Institut hat gemeinsam mit dem Verlag Hans Schiler und Quantara.de, dem Portal für einen Dialog mit der islamischen Welt, die Projekte„Einfach Lesen!“ und „Einfach Hören!“ umgesetzt. Bei„Einfach Lesen!“ handelt es sich um eine sechsteilige deutsch-arabische Kinderbuchreihe,„Einfach Hören!“ sind fünf Podcast-Folgen in arabischer Sprache.  Die beiden Projekte sollen den Erstkontakt mit der neuen Sprache fördern, geben Einblicke in die Lebenswelt deutscher Kinder und bieten für einen Moment Ablenkung und Zerstreuung.

300 Bücherpakete werden jetzt an ehrenamtliche Initiativen und Einrichtungen verschickt, die mit geflüchteten Kindern arbeiten. Finanziell ermöglicht wurden die Initiativen durch eine Spende der Japan Art Association.

„Mit den Büchern von ‚Einfach Lesen!‘ können die Beteiligten in ihrer Muttersprache Geschichten deutscher Autoren kennenlernen und bekommen gleichzeitig die Möglichkeit, sich mit der deutschen Sprache vertraut zu machen“, so die Leiterin des Fachbereichs Literatur des Goethe-InstitutsHeike Friesel. „Den Eltern fällt es oft schwerer, die deutsche Sprache zu lernen, weshalb die Kinder ihnen sprachlich schnell voraus sind. Dabei ist gerade in der Fremde die eigene Sprache ein wichtiges Element der Vertrautheit. Hier setzen die Bilder- und Hörbücher an und bieten die Möglichkeit, sich der deutschen Sprache in ersten Schritten anzunähern.“
goethe.de

IoT – das Internet der Dinge für die politische Bildung nutzen

Für Ende November 2016 lädt die Bundeszentrale für politische Bildung zu einem Hackathon in Berlin ein. Thema ist das Internet der Dinge, das bisher vorwiegend für Industrie- oder Smart-Home-Anwendungen relevant scheint. Die BpB möchte bei dem Hackathon der Werkstatt am 26. und 27. November 2016 in Berlin gemeinsam mit Interessierten mögliche Prototypen für IoT-Anwendungen für die politische Bildungsarbeit entwickeln. Man will der Frage nachgehen, wie das Internet der Dinge unsere Gesellschaft verändern wird und wie man sich die Technologie für die politische Bildung Nutzen bringen kann.

Eingeladen sind Programmierer und Software-EntwicklerInnen, KonzepterInnen und Didaktiker, RedakteurInnen und WissenschaftlerInnen, PädagogInnen und Lehrende der schulischen und außerschulischen politischen Bildungsarbeit. Geflüchtete, Asylsuchende und Eingewanderte sind als Teilnehmende ebenfalls herzlich willkommen.
bpb.de >>

Bundesinnenminister besuchte Berliner School of Digital Integration

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat im Rahmen seiner Sommerreise das Berliner Projekt „ReDi – School of Digital Integration“ besucht. ReDi bildet u.a. junge IT-Experten aus Syrien aus und weiter, die sich so in Deutschland auf ihr Berufsleben vorbereiten. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen MentorInnen entstand an der Schule beispielsweise eine App, die Geflüchteten bei Behördengängen helfen soll.

Während einer Gesprächsrunde trugen die Studierenden dem Minister auch ihre eigenen Probleme mit der deutschen Bürokratie vor. De Maizière lies wiederum durchblicken, vor welch enormer administrativer Herausforderung Deutschland im letzten Jahr mit rund einer Million Geflüchteten in nur acht Monaten stand: „Ich bitte Sie um eins: Geduld. Gehen Sie den langen Weg, er wird erfolgreich sein.“ Der Minister zeigte sich beeindruckt sowohl von den Studierenden, als auch dem Mentorenprogramm: „Hiervon sollte es noch mehr geben.“
bmi.bund.de >>

Ein Jahr ShareTheMeal in Deutschland mit positivem Fazit

ShareTheMeal_app_map_Deutsch-WEBIm Juni 2015 startete die ShareTheMeal-App des UN World Food Programme (WFP) in Deutschland. Gut ein Jahr später haben sich 550.000 Menschen die App für ihr Smartphone heruntergeladen und mehr als 6,5 Millionen Mahlzeiten geteilt.

Die Mahlzeiten erreichen die Menschen in Not über Schulmahlzeiten, spezielle Ernährungsprogramme für Mütter- und Kinder sowie Nahrungsmittelgutscheine des WFP. Während der Pilotphase wurden Mittel für das Schulmahlzeitenprogramm im südafrikanischen Lesotho gesammelt. Nutzer unterstützten bedürftige Schulkinder binnen weniger Monate mit mehr als 1,8 Millionen Tagesrationen. Im Anschluss an die erfolgreiche Pilotphase wurde ShareTheMeal im November 2015 weltweit verfügbar gemacht. In den darauffolgenden Spendenkampagnen unterstützten Nutzer die notleidende Bevölkerung in Syrien und den Nachbarländern.

Aktuelles Ziel der MacherInnen ist es, 1.500 Flüchtlingskindern unter 12 Jahren in Bar Elias, in der Bekaa-Ebene, für ein ganzes Jahr zu helfen.

ShareTheMeal ist in neun Sprachen verfügbar und ermöglicht Spenden in 27 Währungen.
sharethemeal.org >>

(mit Pressematerial des UN World Food Programms)

Schwimmkurs für Kinder von Geflüchteten

In Brokdorf, Schleswig-Holstein, erhalten die Kinder von geflüchteten Menschen einen Schwimmkurs im Freibad des Ortes. Auf Initiative der Bürgermeisterin Elke Göttsche gibt Schwimmmeister Lutz Stüven den Kids Schwimmunterricht.

In den vergangenen Wochen gab es – nicht nur im Brokdorfer Freibad – Badeunfälle, bei denen Geflüchtete zu Schaden kamen. Offenbar gibt es beim Schwimmen Nachholbedarf, den die Brokdorfer zumindest in ihrer Gemeinde gern bedienen wollen und somit die Sicherheit der Kinder erhöhen. An drei Tagen in der Woche will man sich im Freibad treffen, bis die Kinder schwimmen können.
shz.de >>

Gartenmöbel aus Paletten

Manchmal können die Ideen einfach sein und trotzdem helfen. In einem Düsseldorfer Flüchtlingscamp wurden so aus 60 Holzpaletten an einem Wochenende 16 Tische und Bänke für den Garten der Unterkunft. 150 Männer leben in dem Camp noch in zwei Zelten. Mithilfe der Ehrenamtlichen vom Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) und dem Heimatverein Düsseldorfer Jonges wurde die Idee der Outdoor-Möbel gemeinsam mit 15 Geflüchteten umgesetzt.
lokalkompass.de >>

PS: Zahlreiche Ideen als Anregungen für Möbel aus Logistik-Paletten gibt es heimwerker.de >>

Eutin mit zentraler Anlaufstelle für Flüchtlingshilfe

Im ehemaligen Katasteramt der Stadt ist bereits eine Unterkunft für Geflüchtete untergebracht. Nun konnte auch die Flüchtlingskoordinatorin Sophia Schutte mit ihrem kleinen Team ein Büro in dem Gebäude beziehen. Dadurch entsteht nun eine zentrale Anlaufstelle für die Flüchtlingshilfe für die Stadt Eutin in Schleswig-Holstein.

2015 lag der Fokus der Koordinationsarbeit auf der Notversorgung geflüchteter Menschen. In diesem Jahr verschoben sich die Aufgabenstellungen weiter in Richtung Integrationsarbeit und Unterstützung bei Amts- und Arztgängen, Job- und Wohnungssuche sowie Geburtsvorbereitung und Integrationskurse.
shz.de >>

Lesetipp – Integration als persönliche Herausforderung

Inga Pylypchuk wurde in der Ukraine geboren und kam vor acht Jahren nach Deutschland. In einem persönlichen Beitrag für Die Welt berichtet sie über ihre eigenen Erfahrungen mit der Integration und darüber, wie sie inzwischen selbst zwei syrische Geflüchtete aus Homs dabei unterstützt, in Deutschland Fuß zu fassen. Belal und Moustapha hat Inga über die Internetplattform „Let's integrate“ kennengelernt. Das Projekt bringt BerlinerInnen und geflüchtete Menschen zusammen.
welt.de >>, letsintegrate.de >>

„Jeans for Refugees“ – Charity-Auktion des Künstlers Johny Dar startet

Der Modedesigner und Künstler Johny Dar hat weltweit 100 Prominente davon überzeugen können, je eine Jeans zu spenden. Die Jeans wurden anschließend von Dar lackiert und mit verschiedenen künstlerischen Bearbeitungen veredelt.

Ab dem 22. Juli 2016 kann man für die ersten 15 modischen Kunstwerke beim Online-Auktionshaus Catawiki bieten. Diese ersten 15 Stücke wurden gespendet von Sharon Stone, Anna Wintour, P!nk, Elle McPherson, Emma Watson, Lily Allen, Eva Longoria, Heather Graham, Kate Moss, Joan Smalls, Sofia Coppola, Rachel McAdams, Zoe Saldana, Tal und Jessica Hart.

Weitere Jeans der Stars werden über die nächsten 100 Tage versteigert. Die Auktion der Initiative „Jeans for Refugees“ wird in einer einwöchigen Ausstellung aller Modelle in der Saatchi Gallery in London beendet.

Die Verkaufserlöse der Sammlerobjekte gehen an das International Rescue Committee (IRC), das täglich Millionen von Flüchtlingen weltweit unterstützt.

Johny Dar will ebenfalls eine Reihe von Jeans in einer Live-Kunst-Performance über 10 Tage in einem Flüchtlingslager bemalen [Dar wird non-stop die Jeans bemalen]. Dieser Mal-Marathon soll auf die Ausdauer und die Entschlossenheit von Millionen von Flüchtlingen hinweisen, die notwendig sind um ihre Reise und ihren gemeinsamen Traum von einer neuen Heimat und einem Neuanfang zu erfüllen.

Link zum Auktionsangebot: catawiki.com >>

Kunstausstellung „daHEIM“ im Museum Europäischer Kulturen in Berlin

In Berlin Dahlem im Museum Europäischer Kulturen und in einem Spandauer Wohnheim für Asylsuchende wurde das Ausstellungsprojekt „daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben“ realisiert. Dafür haben die Künstlerin Barbara Caveng und die Initiative KUNSTASYL mit Geflüchteten und BewohnerInnen des Wohnheims für Asylsuchende, Staakener Straße in Berlin-Spandau, zusammengearbeitet. Die Ausstellung „soll mit Mitteln der Kunst und Methoden der Kulturanthropologie in einem experimentellen, werkstattartigen Prozess Erfahrungen, Wünsche, Lebensperspektiven und Wohnwelten von Menschen, die fliehen mussten, aufzeigen.“

Die Kulturredakteurin der TAZ, Katrin Bettina Müller, hat dazu ein einfühlsames, kleines Portrait der teilnehmenden Menschen aufgeschrieben, die ihre Erfahrungen der Flucht in Form von Wandbildern eingebracht haben. Eine Leseempfehlung.

Ausstellungsinfos:
22. Juli 2016 bis 02. Juli 2017
Museum Europäischer Kulturen

smb.museum >> (Ausstellungsinfos), taz.de >> (Portrait)

In Rottweil geht es voran

Das Rottweiler Bündnis für Flüchtlingshilfe und Integration kann eine recht anständige Zwischenbilanz beim Engagement für geflüchtete Menschen vorweisen. So sind die Kinder aus Familien Geflüchteter bereits dezentral in Schulen und Kindergärten aufgenommen worden bzw. werden in den kommenden Wochen aufgenommen.

In den kommenden Monaten will sich das Bündnis und die Stadt um die Überführung der Hilfsbedürftigen in regulären Wohnraum stark machen. Die stadteigene „Stadtbau Rottweil“ wird in diesem Jahr noch mit dem Bau einer Wohnhauses beginnen und will so den lokalen Wohnungsmarkt entlasten. Grundsätzlich ist die Stadt jedoch bemüht, die Geflüchteten über das gesamte Stadtgebiet zu verteilen.
nrwz.de

Download-Tipp: E-Book „Refugees. Richtig gute Projekte, Tipps & Tools“

refugees-coverDie Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) hat gemeinsam mit der Stiftung Bürgermut das E-Book „Refugees. Richtig gute Projekte, Tipps & Tools“ realisiert und als kostenloses PDF-Dokument veröffentlicht. Auf 176 Seiten werden in 49 Beiträgen zahlreiche Projekte zum Nachmachen, viele Tipps von Engagierten für die Arbeit vor Ort und wichtige Tools und Plattformen vorgestellt. Das E-Book richtet sich an Freiwillige und Profis und soll ihnen ganz praktisch beim Starten und Umsetzen von Projekten Unterstützung in Form von Informationen bieten. In einem eigenen Kapitel werden all diejenigen Tools, Plattformen, Apps und Maps vorgestellt, die PraktikerInnen in der Flüchtlingsarbeit besonders gut helfen.

Der Ausgangspunkt für das Buch war das openTransfer CAMP „Refugees“, das im November 2015 stattfand. Daran nahmen etwa 120 Initiativen und auch viele Freiwilligenagenturen und die bagfa teil. Viele der vorgestellten Projekte sowie Expertinnen und Experten, die im Buch zu Wort kommen, waren vor Ort und haben sich ausgetauscht. Eine Dokumentation der Sessions ist Teil des E-Books.
issuu.com >> (Flipbook zum Durchblättern), bagfa.de >> (PDF zum Download)

Aktuelle Zahlen zur Jobsituation von Geflüchteten

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat neue Zahlen zur aktuellen Arbeitsmarktsituation für geflüchtete Menschen vorgelegt. Demnach 154.000 freie Jobs für Flüchtlinge in Deutschland, wegen der guten Arbeitsmarktlage könnte bis Ende 2016 noch weitere 20.000 hinzu kommen. Die Mehrzahl der Jobs liegt allerdings im Bereich für Menschen mit geringen Berufsqualifikationen.

Das IAB hat darüber hinaus ermittelt, dass bereits 95.000 AsylbewerberInnen in Lohn und Brot stehen. 145.000 anerkannte Asylbewerber sind jedoch aktuell ohne Arbeit. Diese Zahl könnte bis Jahresende auf 350.000 steigen, weil bis dahin andere Maßnahmen, wie Sprachkurse, auslaufen.

Als Fazit aus der durchwachsenen Situation empfiehlt das Institut stärkere Sprachförderung, Qualifikation und Bildung von Geflüchteten, um auch in Arbeitsfeldern für Jobs mit höheren Qualifikationsvoraussetzungen bessere Chancen zu schaffen.
csr-news.net >>

Paaraby – Syrischer Praktikant entwickelt Lernspiel

Foto: Lachs von Achtern GmbH & Co. KG
Foto: Lachs von Achtern GmbH & Co. KG

Der Syrer Kassem El Laham hat sich die Frage gestellt, was wäre, wenn zur Integration spielend beitragen könnte. Während seines Praktikums bei der Kommunikationsagentur Lachs von Achtern in Wismar entwickelte er Idee, Konzept und Gestaltung für ein Kartenspiel. Entstanden ist „Paaraby“, ein Spiel mit 32 deutsch-arabischen Spielkarten, die jeden Integrationskurs oder Sprachunterricht auflockern und das Lernen erleichtern.

Mit Hilfe des Spieles kann arabischsprachigen Geflüchteten die deutsche Kultur, Sprache und Verschrobenheiten spielerisch etwas näher gebracht werden. So erfahren die SpielerInnen mithilfe von „Paaraby“, dass es wesentliche Medikamente in Deutschland nur auf Rezept gibt, Kinder der Schulpflicht unterliegen und es helfen kann, bei der Suche nach einem Job die Arbeitsagentur aufzusuchen.

Foto: Lachs von Achtern GmbH & Co. KG
Foto: Lachs von Achtern GmbH & Co. KG

Die Agentur hofft mit „Paaraby“ möglichst viele Verbände, Vereine und Unternehmen bei Ihrer Integrationsarbeit unterstützen zu können. Bei dem Spiel handelt es sich um ein Non-Profit Projekt. Die Agentur vertreibt das Spiel deshalb lediglich zum Preis der Produktionskosten. Für Unternehmen und Organisationen, die Spiele spenden wollen, gibt es die Möglichkeit ab einer bestellten Auflage von 25 Spielen das eigene Logo auf der Spielverpackung zu verewigen. Bestellungen und weitere Infos gibt es per Mail unter: ahoi@lachsvonachtern.de

Jobvermittlung für Geflüchtete

Das Unternehmen Jobbörse.de GmbH hat auf seinem Jobvermittlungsportal einen Bereich für Jobanzeigen für Geflüchtete eingerichtet. Aktuell befinden sich in der Bewerberdaten bereits mehr als 800 registrierte Flüchtlinge, die unterschiedliche Qualifikationen und die notwendigen Voraussetzungen für die Aufnahme einer Arbeit mitbringen.

Unter „Jobs für Flüchtlinge“ bietet das Jobportal seine Vermittlungsdienste für Arbeitgeber und Geflüchtete kostenlos an und will somit einen solidarischen Beitrag zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland leisten.

Inzwischen gibt es zahlreiche Onlineportale, die sich um die Vermittlung von Arbeitsplätzen für Geflüchtete bemühen. Eine kurze Google-Suche zeigt bereits vier spezialisierte Webseiten in Deutschland: welcome2work.de, workeer.de, careers4refugees.de und eben jobbörse.de/refugees.

 

WelcomeCamp in Berlin

Wie kann man Geflüchteten helfen und wo? Für die Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen findet am 9. Juli 2016 das „WelcomeCamp“ im FMP1 am Franz-Mehring-Platz 1 statt. BerlinerInnen, die im Berufsalltag als Webdesigner, Social Media Manager oder Berater unterwegs sind, organisieren das Barcamp. Sie wollen UnterstützerInnen, karitativen Institutionen und FlüchtlingshelferInnen ein Plattform für den Austausch zur Verfügung stellen.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten. Mitmachen kann jeder. Alle Infos und die Onlineanmeldung findet man hier refugeeswelcome.berlin >>

Mehr Infos zum Camp gibt es auch in einem ausführlichen Artikel auf tagesspiegel.de >>

 

In eigener Sache: Für HelferZentrale.org wird Jens Stoewhase vor Ort sein und freut sich über direkte Kontaktaufnahme.

Mit WhatsApp zur Möbel-Hilfe

Manchmal kann man Dinge – in diesem Fall Möbel – auch auf einfachste Art organisieren. Die Heilpädagogin Maria Rossdeutscher hat in Bremerhaven einfach eine WhatsApp-Gruppe ins Leben gerufen, um nicht mehr genutzte Möbel Geflüchteten zugänglich zu machen. Alles begann mit einem Radio. Inzwischen fährt Rossdeutscher gemeinsam mit syrischen Flüchtlingshelfern bis zu 500 Kilometer in der Woche, um gespendete Möbel und Haushaltsgegenstände an Bedürftige zu übergeben.
nord24.de >>

Neue Broschüre: Engagement muslimischer Jugendlicher

Die Broschüre „Politisches und zivilgesellschaftliches Engagement muslimischer Jugendlicher“ entstand im Rahmen der Initiative „JUMA - jung, muslimisch, aktiv“. Mithilfe des Papiers wird ein Überblick über die vielfältigen Aspekte gesellschaftlicher und politischer Partizipation junger MuslimInnen gegeben. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat die Broschüre finanziert. Man kann das Whitepaper unter Angabe des Namens und der E-Mail-Adresse kostenlos heruntergeladen.
juma-projekt.de >>

35 Geflüchtete entwickeln Startup-Ideen

Seit Februar 2016 haben 42 Geflüchtete mehr als 660 Stunden an der ReDI School of Digital Integration damit verbracht, Ideen für Startups zu entwickeln, die auch das Leben der Geflüchteten verbessern helfen. Bis zum Demo Day auf dem Startup Europe Summit haben es 35 Schüler geschafft und haben drei Startups vorgestellt, die nun in der Gründung sind: Let's Integrate,Bureaucrazy und Jasmin.

Die  ReDI School of Digital Integration ist eine gemeinnützige Programmierschule für Flüchtlinge. Im Juli und August dieses Jahres wird es eine Sommerschule geben und das Team will dabei verkürzte Kurse und Workshops anbieten, bevor es ab September mit dem Wintersemester weitergeht. Dafür werden erneut ehrenamtliche HelferInnen und UnterstützerInnen gesucht. Interessierte können sich gerne per Email oder Online-Formular melden.

Ratgeber „Minderjährige Flüchtlinge“

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. hat einen Ratgeber „Minderjährige Flüchtlinge“ veröffentlicht. Gern wollen wir auf diesen neuen Ratgeber hinweisen. Die Journalisten haben ganz kompakt zusammengefasst, welche Rechtsgrundlagen für Kinder Geflüchteter zugrunde gelegt werden. Darüber hinaus haben die Kollegen uns darauf aufmerksam gemacht, dass sie ihre wichtigsten Rechtsratgeber für Geflüchtete und Helfer nun auch ins Englische haben übersetzen lassen.
anwalt.org >> (Kids), anwalt.org >> (Englisch)

Windfirma stellt Praktikumsplätze zur Verfügung

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Ausbildungsleiter Holger Sumbeck mit Christoph Kramer und Mara Schulten (Betreuer vom Internationalen Freundeskreis Salzbergen) sowie Christina Marzodko, Personalleiterin von SSB Wind Systems, gemeinsam mit den Flüchtlingen aus fünf Nationen beim Rundgang durch die Produktion.

„Möchte man Menschen helfen, die zum Teil unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat geflüchtet sind, muss man sie nicht nur in die Gesellschaft integrieren, sondern ihnen auch eine Zukunftsperspektive bieten.“

Holger Sumbeck ist Ausbildungsleiter beim Unternehmen SSB Wind Systems. Die Firma ist einer der führenden Hersteller von elektrischen Pitchsystemen für Windenergieanlagen und hat ihren Hauptsitz im niedersächsischen Salzbergen. Insgesamt fünf Praktikumsplätze will SSB Wind Systems aktuell zur Verfügung stellen und bei entsprechender Eignung, den Praktikanten anschließend einen Ausbildungsplatz anbieten.
ssbwindsystems.de >>

Studie: Smartphones und ihre Bedeutung für Geflüchtete

thomas-silberhorn„Das Handy ist für Flüchtlinge der wichtigste Begleiter und oft das einzige, was diese Menschen neben ihrer Kleidung noch bei sich tragen. Zugleich bietet es sich als direkter Kanal zu denen an, die über konventionelle Informationswege nicht zu erreichen sind: Das Handy kann zum Entwicklungshelfer werden.“

Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fokussiert mit dieser Aussage einen Teil der Erkenntnisse einer Studie, die untersucht hat, welchen Beitrag die Digitalisierung bei der Bewältigung der Fluchtkrise leisten kann?

Demnach nutzen Geflüchtete mit Smartphones überwiegend Facebook und WhatsApp, um sich auf ihrer Flucht zu informieren. Die Autoren der Studie kommen u.a. zu dem Ergebnis, dass einfache Informationsangebote über diese beiden Kanäle schon helfen können.

n-tv.de >> (kurz), bmz.de >> (Pressemeldung zur Studie)

Kurzfilm & EP mit Robert de Niro, Woodkid, Nils Frahm, Eric Roth & JR

Es dürfte eine der spannendsten Künstler-Kolabos der vergangenen Jahre sein. In dem knapp 15 minütigen Kurzfilm ELLIS spielt Robert de Niro die Hauptrolle. Forest-Gumpt-Autor Eric Roth schrieb das Drehbuch dazu. Der für seine großflächigen Fotoinstallationen bekannte Künstler JR übernahm die Regie und die Musiker Woodkid und Nils Frahm komponierten den Soundtrack. Am 8. Juli wird die Filmmusik als EP erscheinen und sämtliche Erlöse werden zu Gunsten der Seenothilfe für Geflüchtete Sea Watch gespendet.
Den Film gibt es kostenlos auch bei iTunes >> & Netflix >>

Mehr Infos zum Film bei ankerherz.de >> und fernsehersatz.blogspot.de >>

Benefizkonzert in der Kirche St. Marien Hilden

Der Gospelchor Auftakt wird sein diesjähriges Frühjahrskonzert ganz im Zeichen des Düsseldorfer Projekts „Flüchtlingshilfe St. Jacobus - neue Nachbarn“ veranstalten. Die Pfarrgemeinde St. Jacobus Hilden unterstützt Geflüchtete mit verschiedenen Integrationsangeboten und Lebenshilfe. Die 45 Mitglieder des Chors werden sämtliche Einnahmen des Konzertes an das Hilfsprojekt spenden und die Kosten für das Konzert selbst übernehmen.

Wann: Samstag, 4. Juni, um 19 Uhr (Einlass ab 18.15 Uhr)
Wo: Kirche St. Marien Hilden, Gerresheimer Straße 228, Düsseldorf

Mehr Infos via rp-online.de >>

Danke Patricia!

Wir, die MacherInnen von HelferZentrale.org bedanken uns ganz herzlich bei der Autorin, Bloggerin und Twitterheldin Patricia Cammarata a.k.a. dasnuf. Sie hat unsere Arbeit durch einen ausführlichen Beitrag auf ihrem Blog wieder ein Stück bekannter gemacht. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Natürlich ist der Blogpost lesenswert, da er ihre ganz eigene Sicht auf das Thema Flüchtlingshilfe enthält. Damit ist das hier auch gleich ein Lesetipp. 😉
dasnuf.de

Schöne Geste: Enkel von Joan Miró unterstützt mit Kunstwerken seines Großvaters

Joan Punyet Miró ist einer der Enkel des katalanischen Künstlers Joan Miró. Über das Auktionshaus Christie's ließ er jüngst 28 Arbeiten seines Opas versteigern. Die erlösten 61.100 Euro sollen nach dem Wunsch des Enkels an das Rote Kreuz gehen und die Flüchtlingsarbeit der Hilfsorganisation unterstützen. Der Maler Miró lebte selbst auf der Flucht vor dem spanischen Bürgerkrieg 1938/39 in Paris. Mirós Enkel sieht sein Handeln im Sinne seines Großvaters.
donaukurier.de

Nürnberg – Bürgertelefon & Suchmaske für Fragen zu Flüchtlingshilfe

Ein neu eingerichtetes Bürgertelefon beantwortet allgemeine Fragen rund um das Thema Flüchtlingshilfe in Nürnberg. Darüber hinaus bringt eine neue Suchmaske des Zentrums Aktiver Bürger (ZAB) Menschen zusammen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv werden wollen bzw. die Unterstützung bei der Flüchtlingshilfe benötigen.
nuernberg.de (Infos), www.buergernetz.nuernberg.de (Suchmaske)

Freiwilligenagentur Regensburg baut Online-Service aus

Die Freiwilligenagentur des Landkreises Regensburg bietet über ihre Homepage das „Austauschforum Flüchtlingshilfe“ an. So sollen Gesuche und Angebote von ehrenamtlichen HelferInnen für Asylbewerber und Geflüchtete online koordiniert werden können. Eine unbürokratische Form der Hilfe und Vernetzung wird somit gefördert. Darüber hinaus soll auch ein E-Mail-Verteiler dazu beitragen, dass besondere Problemstellungen in einem größeren Rahmen diskutiert und gelöst werden können.
wochenblatt.de (Info), freiwilligenagentur.landkreis-regensburg.de (Webseite)

Patenschaften als praktische und langfristige Flüchtlingshilfe

„In den letzten Monaten hat sich ja das Tätigkeitsfeld der Bürgerhilfe, die Situation der Flüchtlinge, vor allem auch die von Familien und Kindern, erträglicher zu gestalten und damit zu ihrer Integration beizutragen, erheblich erweitert.“

Manfred Sauer erklärt, warum die Flüchtlingshilfe Medebach (NRW) inzwischen auch eine Patenschaft für ein zehnjähriges Mädchen in Nigeria übernommen hat. Man will so ein Signal setzen und auch andere Initiativen und Vereine zur Nachahmung animieren.
derwesten.de

Portrait: Kristin Rein von der Servicestelle Integration in Schwerin

Kristin Rein arbeitet seit März 2016 für die neu geschaffene Servicestelle Integration in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin. Die Schweriner Volkszeitung widmet Frau Rein ein Portrait und zeichnet den Weg von der ehrenamtlichen Helferin über die Mitarbeit bei den Maltesern bis zum neuen Job bei der Servicestelle Integration nach.
svz.de

Wissentransfer Odenthal–USA

Eine Abordnung des American Refugee Committee (ARC) machte in der Gemeinde Odenthal (Nordrhein-Westfalen) auf ihrer Europa-Tour halt. Die amerikanische Hilfsorganisation setzt sich weltweit für Geflüchtete ein und ist aktuell auf Informationsreise durch Europa, denn der Kontinent war bisher nicht auf ihrer Liste. In Odenthal waren die Gäste begeistert von der engen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Ehrenamtlichen.
rundschau-online.de

Benefizkunstauktion von TERRE DES FEMMES

Am Samstag, 16.04.2016, findet um 18:00 Uhr eine Benefizkunstauktion von TERRE DES FEMMES zugunsten geflüchteter Mädchen und Frauen statt. Für die Versteigerung stellt die Berlinische Galerie ihre Räume zur Verfügung. Über 50 renommierte Künstlerinnen und Künstler und aufstrebende Talente haben Werke für die Auktion zu Gunsten der Frauenrechtsorganisation gestiftet. Mit dabei sind u.a. Julian Rosefeldt, Nasan Tur, Mathilde ter Heijne und Wolfgang Tillmans.
berlin-hilft.com

„Konzert der Religionen“ – zu Pfingsten in der Wismarer Georgen-Kirche

Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin will gemeinsam mit der Nordkirche zu Pfingsten ein „Konzert der Religionen“ in der Wismarer Georgen-Kirche veranstalten. So wolle man ein Zeichen für Solidarität und Toleranz setzen. Insgesamt sollen 650 Karten verkauft werden, der Erlös geht komplett an das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Das Programm des Konzertes am 14. Mai 2016 wird u.a. mit Stücken aus der katholischen, jüdischen, muslimischen, buddhistischen Musikwelt bestritten.
musik-heute.de

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) unterstützt Hilfsorganisationen in Syrien und Irak

Insgesamt 215.000 Euro gehen an zwei Projekte christlicher Hilfsorganisationen in Syrien und im Nordirak. Ein Hilfsprojekt des Christian Aid Program Northern Iraq (CAPNI) kümmert sich um Binnenflüchtlinge in der Region Dohuk einsetzt. Das Projetkt National Evangelical Synod of Syria & Lebanon (NESSL) hilft syrischen Geflüchteten in Syrien und dem Libanon. Das Geld stammt aus dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der EKM.
ekmd.de

Wohnbauten – ohne Hast, aber Sinn und Verstand

Unter der Überschrift „Bauen für Geflüchtete – Neue Wohnkonzepte“ hat die Autorin Ute Maasberg für den Blog des Gothe-Instituts aktuelle Vorschläge für das sinnvolle Bauen von Wohnunterkünften für Geflüchtete zusammengestellt. So würden aktuell auf „Bundes- und Länderebene [...] im Eiltempo baurechtliche Planungserleichterungen beim Bereitstellen vorhandener und beim Bauen neuer Unterkünfte geschaffen“, wodurch jedoch die Gefahr besteht, dass nun mehr improvisiert würde. Maasberg verweist u.a. auf den Architekturprofessor Jörg Friedrich, der sich von Verantwortlichen sinnvolle Bebauungen wünscht, statt improvisierter Schnellschüsse.
goethe.de

Deutschlands Entwicklungsfinanzierung stieg 2015 um 26 Prozent

Die Bundesrepublik Deutschland hat im Jahr gut 26 Prozent mehr Finanzmittel für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellt. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD und veröffentlichte in dieser Woche die vorläufigen Zahlen zu den staatlichen Leistungen für Entwicklungszusammenarbeit, die als ODA (Official Development Assistance) bezeichnet werden. Insgesamt lag das damit das deutsche ODA-Budget für das zurückliegende Jahr bei rund 16 Milliarden Euro. Damit liegt Deutschland auf Platz drei der Geberländer von Entwicklungsleistungen, hinter den USA und Großbritannien.

Gleichzeitig bilden die 16 Mrd. Euro den marginalen Anteil von 0,52 Prozent am deutschen Bruttonationaleinkommen. Laut epo.de ist der Anstieg der Leistungen „fast ausschließlich auf die Anrechnung der Flüchtlingskosten im Inland zurückzuführen“.
epo.de, tagesschau.de

„Hamburg integriert“ – neuer Dachverband gegründet

In Hamburg gibt es jetzt verstärkten Gegenwind für die Bürgerinitiativen, die Flüchtlingsunterkünfte verhindern wollen. Der neue Dachverband „Hamburg integriert“ will die Arbeit von Flüchtlingshelferinnen und Helfern besser zusammenführen und so auch ein stärkeres Gegengewicht schaffen. „Wir haben in der kurzen Zeit Rückmeldungen von etwa 70 Verbänden erhalten, die dem Projekt positiv gegenüberstehen und sich dem Verband anschließen wollen“, freut sich Claus Scheide, der aktuell Vorsitzender und Sprecher von „Hamburg integriert“ ist.
abendblatt.de

20.000 € für Flüchtlingshilfe in Tübingen und Reutlingen

Die Mitglieder des Rotary Clubs Reutlingen-Tübingen Nord haben tief in die Taschen gegriffen und insgesamt 20.000 € an Spenden zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld werden die Initiative Brenzgemeinde Reutlingen und der Refugio e.V. Tübingen bedacht. Die jeweils 10.000 € werden sowohl für die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen als auch für die Unterstützung von Geflüchteten genutzt, die ihre Schul- und Berufsausbildung abschließen wollen.
swp.de

Hörtipp: In Hainichen (Sachsen) klappt es mit der Flüchtlingshilfe

In einem ausführlichen Beitrag für Deutschlandradio Kultur portraitiert Michael Frantzen die erfolgreiche Arbeit mit Flüchtlingen in der sächsischen Kleinstadt Hainichen in Sachsen. Dank engagierter Bürgerinnen und Bürger und einem weltoffenen Bürgermeister gibt es am Ort keine Demonstrationen vor der Flüchtlingsunterkunft und keine Pöbeleien aber ehrenamtliches Engagement. Knapp 30 Minuten Radioreportage, die Mut machen.
deutschlandradiokultur.de

Konferenz zu Geflüchteten und deutschen Hochschulen

Am 13. Mai 2016 veranstaltet Die Junge Akademie eine eintägige Konferenz mit dem Fokus auf Geflüchtete und die deutsche Hochschulen. Ziel ist es, die vielen entstandenen und entstehenden Initiativen von Studierenden, Hochschulpersonal sowie Uni-Vereinen und -Verbänden zu vernetzen, die Flüchtlinge unterstützen oder ihnen Zugang zum Studium ermöglichen wollen. Darüber hinaus sollen auch die gesellschaftliche Rolle der Hochschule als auch die Nachhaltigkeit von Initiativen beleuchtet und kritisch hinterfragt werden. Programmbeteiligung erwünscht.

Beginn:
9:30 Uhr

Ort:
Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 58/59
10117 Berlin (Mitte)

Weiterführende Infos: diejungeakademie.de

Wettbewerb: Berlin sucht die perfekte Unterkunft für Geflüchtete

Mit dem „Berlin Award 2016 - Heimat in der Fremde“ ruft die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin einen Wettbewerb ins Leben, der innovative Projekte zur Unterbringung Geflüchteter würdigen soll. Die einzureichenden Projektbeiträge sollten in erster Linie umsetzbar oder bereits realisiert sein. Ideen und Projekte können bis zum 28. April 2016 eingereicht werden.
stadtentwicklung.berlin.de

Jan Böhmermann hält uns den Spiegel vor

Während einer englischer Journalist der gesamten deutschen Medienwelt erst einmal zeigen muss, wie man kritische Interviews mit deutschen PolitikerInnen führt, saß Jan Böhmermann offenbar auch nicht untätig rum. Vor wenigen Stunden veröffentlichte er mit seiner Neo-Magazin-Roylae-Redaktion auf Youtube das Musikvideo im konsequenten Rammstein-Stil „BE DEUTSCH! [Achtung! Germans on the rise!]“.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Diskussionen rund um die Deutungen einzelner Video- und Textpassagen in den Feuilletons und Blogs am Wochenende. Film ab!

Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum wird mobil

Kurz vor Ostern bringt die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum ihre mobile Beratung an den Start. So sollen zukünftig Flüchtlinge und Helfer direkt in den Unterkünften die Beratungsangebote wahrnehmen können. Diese Form der Beratunsgarbeit wird zunächst getestet, um etwaige Bedarfe zu klären. Anschließend soll sie in einem regelmäßigen Wochenrhythmus fortgeführt werden.
radiobochum.de

Paten für Asylbewerber gesucht

In der osthessischen Stadt Gelnhausen suchen die Ökumenische Flüchtlingshilfe und der Bürgermeister der Stadt Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich für in der Stadt Flüchtlinge engagieren wollen und können. In Form von Patenschaften können Geflüchtete bei Behördengängen und Arztbesuchen, bei der Amtspostbearbeitung oder beim Deutschlernen unterstützt werden. Der Bürgermeister von Gelnhausen, Thorsten Stolz, ist froh über die bisherige rege Unterstützung durch die örtlichen christlichen und islamischen Gemeinden, Sportvereine und Privatpersonen ungemein für die Flüchtlinge. Anfang April findet ein erstes Treffen für potentielle Paten statt.
osthessen-news.de

Hilfe für HelferInnen

Die Caritas der Gemeinde Coesfeld (NRW) hat für die ehrenamtlichen HelferInnen des Kreises den „Fachdienst Integration und Migration“ (FIM) eingerichtet. Die zwei Frauen, die für den Fachdienst tätig sind, sollen zukünftig die Arbeit der ehrenamtlich tätigen FlüchtlingshelferInnen unterstützen. So sollen sie die Weiterbildungskurse für „Integrationslotsen“ vorantreiben aber auch das Wissensmanagement rund um die Fragen Asylrecht, Traumatisierung oder beim beim Aufbau von lokalen Flüchtlingsinitiativen unterstützen.
www.wn.de

Seenotretter und Rettungsschwimmer helfen in Griechenland

Seit dem 7. März 2016 ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vor der griechischen Insel Lesbos mit dem Seenotrettungskreuzer MINDEN im Einsatz. Mit an Bord sind auch zwei Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Neben der Unterstützung der griechischen HelferInnen soll der Einsatz auch Hilfe zur Selbsthilfe sein.

Der Einsatz der MINDEN ist Teil der Initiative „Members assisting Members“ der International Maritime Rescue Federation (IMRF). In ihr sind 125 Seenotrettungs- und Wasserrettungsorganisationen aus 48 Ländern zusammengeschlossen.

Die IMRF-Mitglieder wollen Kapazitäten und Fähigkeiten der über die Grenzen ihrer Ressourcen hinaus tätigen griechischen Kollegen erweitern und das Hellenic Rescue Team (HRT) ausbilden. Die Freiwilligenorganisation soll zukünftig die griechische Küstenwache entlasten.

In ihrer ersten Woche konnten die Seenotretter bereits 601 Menschen auf hoher See retten, darunter mehr als 120 Kinder.
segelreporter.com, seenotretter-imrf.de

Flüchtlingshilfe Neckarbischofsheim meldet Erfolg

Obwohl die 70 angekündigten Flüchtlinge noch gar nicht in der Kleinstadt angekommen sind, war die Spendenbereitschft der BürgerInnen und Unternehmen bereits groß. Die Flüchtlingshilfe Neckarbischofsheim hatte in Kooperation mit ansässigen Firmen und einem lokalen Gymnasium zu Spenden aufgerufen und ist mit Rücklauf sehr zufrieden. Als Lager konnte ein leerstehender Supermarkt aktiviert werden, die Geflüchteten sollen im April auf einem stillgelegten Firmengelände untergebracht werden.
rnz.de, fh-nbh.de (Webseite der Flüchtlingshilfe Neckarbischofsheim)

Dortmund: FlüchtlingshelferInnen schaffen Strukturen

In Dortmund gibt es bereits mehr als 2.000 Ehrenamtliche, die sich in unterschiedlichster Weise in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Am 10. März 2016 gründeten VertreterInnen von 15 Vereinen und Organisationen das „Netzwerk Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe“ in Dortmund. So will man Strukturen für eine vernetzte Arbeit schaffen und eine Zentrale für die stadtweite Koordination der Ehrenamtlichen in der Arbeit mit Geflüchteten schaffen. Zukünftig will man sich in sechswöchigem Rythmus treffen.
nordstadtblogger.de, nefdo.wordpress.com (Webseite des Netzwerks)

Wissenstransfer Brandenburg – USA

Gut 30 Studierende der US-Uni Harvard Kennedy School of Goverment suchten zu Beginn der Woche den direkten Austausch zu HelferInnen der brandenburger Übergangsheime in Stahnsdorf bei Berlin. Inzwischen sei das Flüchtlingsthema auf Platz zwei direkt hinter dem VW-Dieselskandal in den USA. Das Team des Internationalen Bundes (IB), Betreiber der Unterkünfte, organisierte eine Gesprächsrunde zwischen Heimpersonal, Geflüchteten und den amerikanischen StudentInnen, die anschließend zu einem Treffen mit Bundesjustizminister Heiko Maaß (SPD) weiterreisten.
maz-online.de

Bistum Augsburg stellt bis zu 1,4 Mio. Euro für Flüchtlingshilfe bereit

Mit dem Geld werden in diesem 24 Wohnungen für ca. 90 Geflüchtete in der Augsburger Innenstadt hergerichtet. Die Unterkünfte sind Eigentum der St. Ulrichswerks der Diözese Augsburg GmbH. Die Stadt mietet für die kommenden drei Jahre die Wohnungen, das Bistum streckt einen Betrag von 600.000 Euro vor, um notwendige bauliche Anpassungen vornehmen zu können.

Weitere 800.000 Euro fließen in ein Projekt des Stadt-Caritasverbandes. Auf dem Grundstück einer Pfarrei entstehen Unterkünfte für insgesamt 60 Flüchtlinge.
zenit.org

ReDI School of Integration – Anne Kjær Riechert im Interview

Anne Kjaer Riechert - copyright Ben Fuchs„Wir fragen uns selbst: Wie kann Technologie das Leben der Flüchtlinge verbessern, die bereits in Deutschland angekommen sind.“

Anne Kjær Riechert ist eine der GründerInnen der ReDI School of Integration, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Geflüchtete auf ihrem Weg in Software-Development-Jobs zu unterstützen. In einem ausführlichen Interview lässt sie ihren Weg vom Treffen mit einem irakischen Flüchtling bis zum Aufbau einer Hilfsorganisation Revue passieren.
factoryberlin.com

ÖPNV-Tickets mit Bedürftigen teilen

In Berlin kann man auf bestimmte ÖPNV-Tickets zu eingegrenzten Zeiten zusätzlich Personen in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen. Die „NaturFreunde Berlin“ haben dafür schon vor einiger Zeit die Aktion „Ticketteilen“ ins Leben gerufen. Mit einem Button zeigen Ticketinhaber, dass sie bereit sind eine oder mehrere Personen auf ihrer Fahrt mitzunehmen.

Foto: © Flüchtlinge mitnehmen 2016
Foto: © Flüchtlinge mitnehmen 2016

Auch im Pott gibt es eine ähnliche Aktion. Die „youngcaritas im ruhrbistum“ hat für die Städte Köln, ‎Herne‬, Essen‬, Gelsenkirchen‬, ‎Bochum‬ und ‎Duisburg‬ „Flüchtlinge mitnehmen“ gestartet. Es funktioniert nach dem gleichen Prinzip – ein Button an der Jacke zeigt Flüchtlingen, dass sie der tragenden Person mitfahren können. Die Macherinnen sind derzeit auf der Suche nach Spenden, um die Aktion auf weitere Städte auszuweiten.
ticketteilen.org (Berlin), fluechtlinge-mitnehmen.de (Ruhrpott)

McKinsey soll Berlin bei Integrationskonzept beraten

Drei bis vier Mitarbeiter der Wirtschaftsberatung McKinsey haben bereits seit September 2015 das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) in Berlin bei der Bewältigung der Registrierung der großen Zahl an Zuwanderern unterstützt. Das bisherige Engagement und die Leistungen von McKinsey-Beratern wurden probono erbracht. Für die Entwicklung eines Masterplans zur Integration soll McKinsey nun einen regulären Beratungsvertrag erhalten und ein tragfähiges Konzept bis Ende März für die Hauptstadt erarbeiten.

rbb-online.de

Freifunk verhilft Geflüchteten zu Internetzugang

„Der Aufbau und Unterhalt der Freifunkinfrastruktur in Arnsberg ist nicht nur ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement, sondern auch aktive Flüchtlingshilfe.“

Ronny Gängler ist einer der Freifunker in Arnsberg, die sich für die digitale Vernetzung der Stadt in Nordrhein-Westfalen stark machen. Freifunk ist eine deutschlandweite Initiative, die mithilfe von privat zur Verfügung gestelltem jedoch öffentlich zugänglichem WLAN die freie Kommunikation in digitalen Datennetzen ermöglichen will.

In Arnsberg gibt es für Nutzung – eben auch durch Flüchtlinge – ganz konkrete Zahlen. So seien an einem durchschnittlichen Abend etwa 40 Prozent der Freifunk-Nutzer Personen in Flüchtlingsunterkünften der Stadt.
derwesten.de, freifunk.net

Christen und Muslime unter einem Dach

Im ehemaligen Benediktinerkloster der Gemeinde St. Martin in Weingarten (Baden-Württemberg) leben seit zwei Jahren Christen und Muslime unter einem Dach. Die katholische Gemeinde hat unter Pfarrer Eckehard Schmid die Tore für christliche und muslimische Geflüchtete geöffnet und den ehemaligen Wohntrakt der Mönche als Unterkunft für Menschen aus Eirtrea und Syrien freigegeben. Thomas Wagner berichtet für Deutschlandradio Kultur über die Integrationsarbeit im Ländle.
deutschlandradiokultur.de

Linktipp: Infopool der bagfa

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) hat bereits einen großen Infopool angelegt, in dem man Beispiele aus der Arbeit von Freiwilligenagenturen findet und der eine Übersicht zu Webportalen, Websites, Studien, Artikeln, Leitfäden mit dem Bezug zu Engagement für und von Flüchtlinge(n) bietet. Das Team der bagfa ist an weiteren Hinweisen interessiert und aktualisiert die Übersicht regelmäßig.
bagfa.de

Flüchtlingsrat Berlin sucht ab sofort neue Räume für die Geschäftsstelle

Das Team des Flüchtlingsrates Berlin ist auf der Suche nach einer neuen Bleibe für seine Geschäftsstelle. Bisher stapeln sich die KollegInnen in einem einzigen, viel zu kleinen Büroraum. Vor diesem Hintergrund erreichte uns die Rundmail mit der Bitte um Hilfe bei der Suche nach geeigneten Räumen.

Die harten Fakten bzw. (flexiblen) Vorstellungen für die künftige Geschäftsstelle lauten:  „Flüchtlingsrat Berlin sucht ab sofort neue Räume für die Geschäftsstelle“ weiterlesen

youvo.org – eine Plattform stellt sich vor

Foto: Sebastian Schütz
Foto: Sebastian Schütz

Zahllose Menschen, Initiativen und Organisationen unterstützen die notwendige Arbeit in der Flüchtlingshilfe. Dabei kann einiges zu kurz kommen. youvo.org will im Bereich Kommunikation und Fundraising unterstützen. In loser Abfolge stellen wir Tools und Plattformen vor, die für einzelne Themenfelder der Flüchtlingsarbeit relevant sein können. Den Anfang macht Anne-Sophie Pahl, sie stellt youvo.org vor.
„youvo.org – eine Plattform stellt sich vor“ weiterlesen

Erst Facebook-Gruppe, jetzt Verein

Bisher hatte sich die Krefelder Flüchtlingshilfe über eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „Helfende Hände“ organisiert. So wurden unbürokratisch Hilfegesuche- und angebote von 780 Mitgliedern koordiniert. Aus ganz pragmatischen Gründen soll nun ein gemeinnütziger Verein „Helfende Hände Krefeld“ gegründet werden, für den die Gemeinnützigkeit beantragt werden. Als Facebook-Gruppe kann man Firmen keine Spendenbescheinigung ausstellen. Der Verein soll genau das ermöglichen und somit die Spendenbereitschaft örtlicher Unternehmen unterstützen. Darüber hinaus will sich der Verein um Lagerkapazitäten für Sachspenden kümmern.
rp-online.de

Tagung „Integration heißt Teilhabe“

Am 21. und 22. Juni 2016 veranstaltet die Stiftung Mitarbeit in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung die Tagung „Integration heißt Teilhabe“. Dabei soll die Frage im Mittelpunkt stehen, wie die Zivilgesellschaft den Wandel mitgestaltet, der durch die Zuwanderung der Flüchtlinge auf die Gesellschaft zukommt. Dabei fokussiert die Veranstaltung auf das bürgerschaftliche Engagement von, für und mit Flüchtlingen und deren Partizipation. Das Angebot der Tagung richtet sich an selbstorganisierte Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen und an Menschen mit Fluchterfahrungen und Zuwanderungsgeschichte. Die Veranstaltung findet in Berlin statt.
mitarbeit.de

Informationsseminare & Blog: Wege zur Anerkennung von Gesundheitsberufen

Das mibeg-Institut Medizin veranstaltet regelmäßig Informationsseminare zur Anerkennung in reglementierten Gesundheitsberufen. Das Seminar richtet sich an Interessentinnen und Interessenten, die eine Studien- oder Berufsabschluss im ausländischen Gesundheitswesen erworben haben und nun in NRW anerkannen lassen wollen. Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei.
Die nächsten Termine sind:

  • Dienstag, 16. Februar 2016, 10 Uhr, mibeg-Institut Medizin, Köln
  • Dienstag, 1. März 2016, 10 Uhr, mibeg-Institut Medizin, Köln
  • Dienstag, 15. März 2016, 10 Uhr, mibeg-Institut Medizin, Köln
  • Dienstag, 29. März 2016, 10 Uhr, mibeg-Institut Medizin, Köln
  • Dienstag, 12. April 2016, 10 Uhr, mibeg-Institut Medizin, Köln
  • Dienstag, 26. April 2016, 10 Uhr, mibeg-Institut Medizin, Köln
  • Dienstag, 10. Mai 2016, 10 Uhr, mibeg-Institut Medizin, Köln

Weitere Infos finden sich hier mibeg.de

Das mibeg-Institut Medizin betreibt darüber hinaus einen ganzen Blog zum Thema Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen im Gesundheitswesen. anerkennung-nrw.de

Moonjourney – Kurzfilmprojekt #‎astronautswelcome‬

Der Verein Perspektiven für jugendliche Flüchtlinge e.V. und die Werbe-Abteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München) haben gemeinsam den Kurzfilm "Moonjourney" umgesetzt. Die Studierenden der HFF haben ehrenamtlich dafür gearbeitet. Der Perspektiven für jugendliche Flüchtlinge e.V. unterstützt unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland. „Der Film konnte vor allem entstehen konnte, weil wir ganz viel Hilfe aus der Filmbranche bekommen  haben,“ so Philipp Trauer von der Co-Produktionsfirma Trimaphilm.
rtl2.de, pfjf.de

Deutschbuch für Geflüchtete – Kooperation zwischen München und Leipzig

Die MacherInnen des soziokulturellen Zentrums "Die VILLA" stellen Geflüchteten, die in Leipzig angekommen sind, ein Deutschlernbuch mit den wesentlichsten deutschen Grundbegriffen und Redewendungen zu Verfügung.

Die Hefte finden ihre Anwendung in den ehrenamtlichen Sprachlernangeboten, können aber auch zum Selbststudium genutzt werden. Im ersten Schwung wurden bereits 4.000 Stück mit englischer und mit arabischer Übersetzung gedruckt.

Gleichzeitig ist der Einsatz der Bücher in Leipzig ein schönes Vernetzungsprojekt. So wurden die Hefte von der Flüchtlingshilfe München entwickelt und auch der "Die VILLA" zum Nachdruck unkompliziert zur Verfügung gestellt.
villa-leipzig.de, fluechtlingshilfe-muenchen.de (Hefte in sieben Versionen zum Download)

Termin: IntegrationsCamp der Wirtschaft – ICW16

Am Montag, 29.02.2016 veranstaltet der Unternehmerverband Hessenmetall das IntegrationsCamp der Wirtschaft – ICW16 im Haus der Wirtschaft Hessen in Frankfurt/Main.

Die Wirtschaft will Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung integrieren, so der Verband. Das IntegrationsCamp stellt den Erfahrungsaustausch zu den Konzepten, die bereits erprobt werden oder in den nächsten Wochen starten, in den Mittelpunkt. Vorgestellt werden die wichtigsten Förderinstrumente und Ansprechpartner für Unternehmen. Interessierte können im Lauf des Tages Konzepte näher kennen lernen, die erfolgversprechend sind und Kontakte zu knüpfen.

IntegrationsCamp der Wirtschaft – ICW16
Montag, 29.02.2016, 10:00 bis 18:00 Uhr
Haus der Wirtschaft Hessen
Emil-von-Behring-Str. 4
60439 Frankfurt

hessenmetall.de >>

Rüdesheim setzt auf Outsourcing

Die Stadt Rüdesheim (Hessen) will die Ökumenische Flüchtlingshilfe, die bisher ehrenamtlich arbeitet, mit einer Vollzeitstelle unterstützen. Dabei wird jedoch keine Stelle bei der Stadt geschaffen. Die Stadt stellt allerdings die finanziellen Mittel zur Verfügung, um die notwenige Leistung bei Organisationen, wie dem ASB, den Maltesern oder anderen Organisationen einzukaufen. Ziel ist es, zügig die Postion für die Sozialarbeit zu besetzen.
wiesbadener-tagblatt.de

Buchtipp: Beratung nach Flucht und Migration

Serfiraz Demir, Hanna Reich und Ricarda Mewes wollen mit ihrem Handbuch zur psychologischen
Erstbetreuung von Geflüchteten die Notwendigkeit der gesundheitlichen und psychologischen Betreung Geflüchteter mit einem Grundlagenwerk untermauern. Denn Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, leiden häufig unter migrationsspezifischen Stressoren und psychischen Belastungen. Gleichzeitig ist die Auseinandersetzung mit dieser großen Aufgabe für die psychologische Betreuung Deutschland mit noch wenig Literatur beleuchtet.
Das Buch ist bei WeltTrends, Potsdam 2015, erschienen, hat 139 Seiten und kostet 15,90 Euro zzgl. Porto.
welttrends.de

Asylpaket II: Große Koalition einigt sich auf neue Eckpunkte zum Asylverfahren

Nach den öffentlichen und scharfen Diskursen zwischen CSU, CDU und SPD um Detailregelungen im Umgang mit Asylsuchenden, hat Vizekanzler Sigmar Gabriel am gestrigen Abend die neuen Rahmenbedingungen (Asylpaket II) bekannt gegeben, auf die sich die Parteichefs Merkel, Seehofer und Gabriel am Tage geeinigt hatten. Spiegel Online hat die wichtigsten Änderungen in einem ersten Überblick zusammengestellt.
spiegel.de

Unser Interview bei Radio FluxFM

helferzentrale-fluxfm

Peter und Jens – wir konnten gestern beim Berliner Radiosender FluxFM das Projekt HelferZentrale.org im Interview mit Moderatorin Nadine Kreutzer vorstellen. Den Mitschnitt hat uns die Redaktion verdammt schnell zur Verfügung gestellt und wir wollen ihn deshalb all denen nicht vorenthalten, die gestern nicht zuhören konnten.

Katze präsentiert Literatur für Deutsch-Kurse

Katze Paulinchen (sic!) betreibt mit ihrem Frauchen das Projekt „4 Pfoten für Flüchtlinge“ und hat dabei bereits eine lange Liste zum Thema „Deutsch als Zweitsprache“ zusammengestellt und Literatur, die das Deutschlernen für Geflüchtete erleichtern soll. Die Katzenmutter arbeitet hauptberuflich und ehrenamtlich mit Flüchtlingen, ist ausgebildete Lehrerin und gibt Deutschunterricht für Menschen aus verschiedensten Ländern. Ihr Projekt soll einen Überblick zu verschiedenen Unterrichtsmaterialien liefern und kann gern mit weiteren Tipps unterstützt werden.
samtpfotenleserei.wordpress.com (Projekt-Webseite mit allen Links)

Hamburger Info-Seite zu Kulturangeboten

Willkommenskultur-Hamburg-300Die redaktionell betreute Internetplattform Willkommenskultur-hamburg.de ging in der vergangenen Woche online. Sie stellt Wissenswertes zum Thema Kulturarbeit mit Flüchtlingen in Hamburg zur Verfügung. Laut der Hamburger Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler hätten die Hamburger Kultureinrichtungen sehr schnell und sehr vielfältige Angebote für Geflüchtete initiiert. Die Webseite soll die Kulturangebote bündeln und als Anlaufstelle fungieren für alle, die sich in diesem Bereich engagieren. Zusätzlich werden auch allgemeine Informationen zur Situation von Flüchtlingen in Hamburg, bundesweite Nachrichten und aktuelle Termine veröffentlicht.

Das Web-Projekt wurde von Kulturbehörde mit 5.000 Euro untertsützt. Der Stadtkultur Hamburg e.V. und der LAG Kinder- und Jugendkultur e.V. sind die Initiatoren.
hamburg.de (Presse-Info), willkommenskultur-hamburg.de

Nürnberger Tage zum Asyl- und Aufenthaltsrecht – Tagungsdoku online

Im vergangenen Herbst fanden am 16. und 17. November die 5. Nürnberger Tage zum Asyl- und Aufenthaltsrecht statt. Überschrieben waren sie mit „Humanitäre Krisen und Flucht: Herausforderungen für Deutschland und Europa“. Jetzt ging auf der Seite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Tagungsdokumentation online mit einer Zusammenfassung der Reden, Diskussionen und Foren.
bamf.de >> (Online-Dossier)

Berliner Kunsthochschule bereitet Flüchtlinge aufs Studium vor

Die Weißensee Kunsthochschule Berlin startet zum Sommersemester 2016 mit einer *foundationClass für Geflüchtete. Personen, die in ihren Heimatländern entweder ein Kunst- oder Designstudium aufnehmen wollten, schon begonnen hatten oder einen Studienwechsel anstreben, sollen in einem über ein bis zwei Semester geplanten Kurs die Grundlagen für eine Bewerbung an einer deutschen Kunsthochschule vermittelt bekommen. Prof. Ulf Aminde – vom Fachgebiet Künstlerische Grundlagen – leitet den Kurs. Das Projekt wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft aus der Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre finanziert.
kh-berlin.de via art-in-berlin.de, kh-berlin.de (Englisch)

Kölner Karneval für alle

Mit einem Flyer erklärt das Festkomitee des Kölner Karnevals Geflüchteten in arabischer, englischer und deutscher Sprache, wie und was ihr buntes Treiben in der fünften Jahreszeit bedeutet. Dabei verzichten die Verfasser auf spezielle Hinweise zum Umgang mit Frauen und Alkohol.
rp-online.de

openSAP: Onlinekurs für ehrenamtliche DeutschlehrerInnen

In enger Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband bietet die Onlineplattform openSAP ab dem 1. Februar 2016 einen mehrwöchigen Online-Kurs für Interessierten, die als ehrenamtliche DeutschlehrerInnen für Asylsuchende und in der Flüchtlingsarbeit aktiv werden wollen. „Dieser Kurs soll Sie als ehrenamtlicher Deutschlehrer bei Ihren ersten Schritten unterstützen. Sie müssen keine formale Ausbildung als Lehrer haben – Sie brauchen nur etwas freie Zeit, Geduld und die Bereitschaft, mit den Asylsuchenden in Ihrem Umfeld in Kontakt zu treten.“

Im Kurs stellen ehrenamtliche DeutschlehrerInnen ihre Aktivitäten vor und erläutern Methoden, die bei der Unterrichtsvorbereitung und Durchführung helfen. Darüber hinaus bieten MitarbeiterInnen vom Paritätischen Wohlfahrtsverband wertvolle Tipps zu den logistischen und organisatorischen Aspekten, wenn man solch ein Deutschlernprojekt umsetzen möchte.

Der Kurs wird kostenlos angeboten, Einschreibevoraussetzung sind nur das Anlegen eines Nutzerkontos auf openSAP und eine Anmeldung. open.sap.com

Pressemitteilung HelferZentrale.org – Neuer Nachrichten-Service für Flüchtlingshilfe und Integration

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In dieser Woche startet HelferZentrale.org, ein neuer und kostenloser Nachrichten-Service für ehrenamtliche und institutionelle Helfer in der Arbeit mit Geflüchteten. Ein Netzwerk von Medienunternehmen hat das Projekt entwickelt und will so die Ersthilfe und Integrationsarbeit mit einem einfachen und schnell zugänglichen Informationsmedium unterstützen.  „Pressemitteilung HelferZentrale.org – Neuer Nachrichten-Service für Flüchtlingshilfe und Integration“ weiterlesen

Bildung als Baustein für Integration

deutsch-kurseDas Projekt oncampus der Fachhochschule Lübeck bietet kostenlose Online-Kurse auf Deutsch und Englisch für Flüchtlinge an. Ein Teil der Kurse wird im Selbststudium, andere mit einem Mentor erarbeitet und für den Abschluss eines betreuten Kurses stellt die Uni Studierenden ein Zertifikat aus. Ziel der Lernplattform ist es, die Integration zu erleichtern und Flüchtlinge willkommen zu heißen.
integration.oncampus.de

Malteser: Erste-Hilfe-Kurse für Geflüchtete

In Bad Honnef (NRW) fand bereits der zweite Erste-Hilfe-Kurse für Geflüchtete statt. Die Malteser haben den Kurs veranstaltet. Die notwendige Finanzierung kam vom Flüchtlingsfonds der Bürgerstiftung Bad Honnef. Das katholischen Pfarrzentrum in Aegidienberg (Stadteil von Bad Honnef) stellte die Räume zur Verfügung. Der Kurs wurde in englischer Sprache gegeben, ein syrischer Flüchtling übersetzte Teile der Inhalt auch in Arabisch.
honnef-heute.de

Ausschreibung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Die Bundeszentrale für politische Bildung will mindestens 20 Modellprojekte zum Themenfeld Flucht und Asyl noch in diesem Jahr fördern. Förderungsfähige Projekte müssen mindestens über sechs Monate laufen und das im Zeitraum zwischen März und Dezember 2016. Dabei können die zu fördernden Angebote sehr unterschiedlich sein und von Fortbildungsangeboten über Veranstaltungen bis zu interkulturellen Maßnahmen reichen. Entsprechende Projektanträge müssen bis zum 31. Januar 2016 eingereicht werden. Als Fördersummen stehen mindestens 20.000 € bis maximal 50.000 € pro pro Projekt zur Verfügung.
bpb.de (Infos inkl. Ausschreibung & Antragsformular) via wie-kann-ich-helfen.info

Modellversuch: Anonymer Krankenschein

In Göttingen startet die medizinische Flüchtlingshilfe einen dreijährigen Modellversuch, der es Menschen ohne gültige Ausweispapiere ermöglicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. In einer neu eröffneten Geschäftsstelle wird nach Prüfung des Bedarfs ein Krankenschein zur Verfügung gestellt, der sowohl die Anonymität der Kranken als auch eine saubere Abrechnung der behandelnden Ärzte mit den Kostenträgern, wie Krankenkassen, ermöglicht. Das Land Niedersachsen finanziert das Projekt in Göttingen und Hannover mit mehr als 1,6 Mio. Euro über den Projektzeitraum.
goettinger-tageblatt.de >>, mfh-goe.org >> (Webseite des Göttinger Vereins)

Sea Watch II vorgestellt

Mit dem Kutter „Sea Watch“ startete eine private Initiative 2015 die selbstorganisierte Hilfe von Flüchtlingsbooten im Mittelmeer. In der vergangenen Woche stellte man nun den 1968 gebauten ehemaligen Fischtrawler "Clupea" vor. Er soll bis zum Frühjahr 2016 auf der Pella-Sietas-Werft in Hamburg zur ausgebaut werden und als „Sea Watch II" gen Mittelmeer in See stechen. Das Schiff ist mit 33 Metern doppelt so lang, wie die erste „Sea Watch“. Somit ist eine deutlich verbesserte medizinische Notversorgung an Bord möglich.
abendblatt.de >>, sea-watch.org >> (Projektwebseite)

Auch Techno kann helfen

Jens Thele, Boss des Hamburger Technolabels Kontor Records, sah den 55-jährigen Syrer Bassam Hourani in einem Fernsehbericht über eine erfolglose Aktion der Bundesagentur für Arbeit. Inzwischen arbeitet der ehemalige Arabisch-Englisch-Übersetzer Hourani als Hausmeister-Assistent in der Plattenrima. Das ist zwar nur ein kleiner Einstieg, Hourani betont jedoch, dass er inzwischen kaum noch auf staatliche Hilfe angewiesen ist.
ndr.de >>

Multaka – Museumsprojekt von Geflüchteten in Berlin

Multaka bedeutet in arabischer Sprache Treffpunkt. In Berlin ist es der Name für ein Museumsprojekt. Irakische und syrische Flüchtlinge bieten Führungen durch verschiedene Museen der Hauptstadt in arabischer Sprache an. Insgesamt 19 Guides wurden dafür bisher ausgebildet, sie erhalten nun das gleiche Honorar, wie alle anderen Museumsführer. Das Projekt wurde von Geflüchteten aus Syrien in Zusammenarbeit mit Berliner Museen entwickelt.

Aktuell werden Führungen im Pergamonmuseum, im Bodemuseum, im Museum für Byzantinische Kunst und im Deutschen Historischen Museum angeboten.
art-magazin.de >>, facebook.com/MultakaTreffpunktMuseum >>, smb.museum >> (Projektwebseite)