Refugee Phrasebook: Wichtige Wörter und Ausdrücke in 44 Sprachen

Von Berlin aus koordiniert eine Initiative das Projekt „Refugee Phrasebook“. Ziel ist es, hilfreiche Phrasen, Vokabeln und Links für Geflüchtete und Helfer bereitzustellen, um Neuankömmlingen eine Orientierungshilfe zu bieten. Dafür übersetzt ein Netzwerk von Freiwilligen Vokabular zur ersten Orientierung mit einem Grundwortschatz sowie medizinischen und juristischen Themen in 44 Sprachen. Die Materialien werden als offene Daten und als druckfertige Dateien zur Verfügung gestellt. Sie sind unter einer offenen Lizenz verfügbar, damit Flüchtlingsinitiativen, Designer und Helfer die Daten kostenfrei nutzen und anpassen können.
refugeephrasebook.de

Hello Festival in Berlin

Die Integration von Geflüchteten steht beim Hello Festival im Mittelpunkt. Die Veranstalter laden vom 18. bis zum 20. März in der Arena Berlin zu Konferenzen, TED-Talks und Straßenfußball ein. Das Programm steht ganz im Zeichen von Information, Engagement und Begegnung.
hello-festival.de

Open Space Netzwerkveranstaltung „Digitale Bildung & Geflüchtete“

Am 8. und 9. April 2016 findet in Berlin die Netzwerkveranstaltung „Digitale Bildung & Geflüchtete“ statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man Geflüchteten die Teilhabe an Bildung und Gesellschaft ermöglicht. Dazu werden Fragen zur Digitalen Bildung diskutiert, Projekte und Initiativen vorgestellt und gemeinsam Konzepte ausgearbeitet und weiterentwickelt. Veranstaltet wird das Ganze von werkstatt.bpb.de, einem Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung, als Partner sind u.a. das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das Goethe-Institut sowie das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) dabei.
bpb.de

Codedoor: Integrationshilfe mit Laptops und Bildungsprogramm

Die beiden Programmierer Nicolas Ritouet und Karan Dehghani gründeten vergangenes Jahr Codedoor.org. Die Non-Profit-Organisation stellt Geflüchteten Laptops, einen Platz zum Arbeiten und ein Kursprogramm zur Verfügung. So sollen sie das Programmieren lernen, um nach zweijähriger Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können. Das Codedoor-Team bereitet alte Laptops auf, stellt Räumlichkeiten und Software sowie Tutoren zur Verfügung.

Das Programm steht allen interessierten Geflüchteten offen – Voraussetzungen sind Englischkenntnisse und Eigenmotivation. Zur Zeit finden Kurse bereits in Berlin und Frankfurt am Main statt, weitere Städte sollen folgen. Florian Wallner, bei Codedoor verantwortlich für Communication & Partnerships, verrät ihm Interview, wie man das Projekt unterstützen kann.
codedoor.org; onlinemarketingrockstars.de

Handshake2Deutschland: TV- und Onlineangebot für Flüchtlinge und Helfer

Der österreichische Medienunternehmer Alexander von Trauttmansdorff (High View) und Frank Apfel, Geschäftsführer von Apfel TV Kontor, starten „Handshake2Deutschland“, ein TV- und Onlineangebot für Flüchtlinge und Helfer. Neben Erklärfilmen, Nachrichten und Informationen soll das Programm auch ein Format beeinhalten, in dem Sprachkurse und Apps für Migranten vorgestellt werden. Letzte Woche ist „H2D“ mit einem Pilotprojekt in der Flüchtlingsunterkunft der Kurpfalz-Kaserne Speyer gestartet.
h-2-d.de, wuv.de

Weitere Flüchtlinge ziehen in die Bonner Ermekeilkaserne

Die Bezirksregierung Köln lässt derzeit weitere Teile der Ermekeilkaserne in der Bonner Südstadt für die Unterbringung von Flüchtlingen herrichten. Wie viele Menschen wann genau in die Häuser 4 und 7 einziehen sollen, steht bisher noch nicht fest. Voraussichtlich wird das Deutsche Rote Kreuz die künftigen Bewohner versorgen. Im Haus 3 der Kaserne ist bereits eine Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht, in der aktuell 350 Flüchtlinge leben.
general-anzeiger-bonn.de

Deutsche Unternehmen offen für die Beschäftigung von Flüchtlingen

Deutsche Unternehmen sind offen für die Integration Geflüchteter. 59 Prozent könnten sich vorstellen, in der Zukunft Flüchtlinge zu integrieren, 19 Prozent tun dies bereits. Das zeigt eine Umfrage des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) und des Personaldienstleisters Hays, im Rahmen derer 354 Entscheider aus Unternehmen befragt wurden.
csr-news.net

Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“

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Um sich bei der Integration von Flüchtlingen gegenseitig zu unterstützen, haben deutsche Unternehmen das Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ gegründet. Gestern gaben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer im Bundeswirtschaftsministerium den offiziellen Startschuss für das Projekt. Etwa 330 Firmen gehören dem Netzwerk bisher an, welches vom Bund mit 2,8 Millionen Euro gefördert wird. Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Unternehmen, die Flüchtlinge beschäftigen wollen, zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen, Veranstaltungen sowie über gelungene Beispiele informieren können.
bmwi.de, dw.com/de

Bonner Privatgymnasium führt Flüchtlingsklasse ein

Die Otto-Kühne-Schule im Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg hat für 15 bis 17 Jahre alte Schüler aus Krisenländern wie Syrien, Afghanistan und dem Iran eine Flüchtlingsklasse eingerichtet. Die Internationale Vorbereitungsklasse (IVK) besteht offiziell seit dem 1. Februar 2016 an dem Privatgymnasium und wird von Ursula Coester als Klassenlehrerin betreut. Das erklärte Ziel ist es, „alle IVK-Schüler an den mittleren Schulabschluss in der Klasse zehn heranzuführen“. DW-Redakteurin Dunja Dragojevic war zu Besuch in Bonn.
dw.com/de

Bischöfe und Rabbiner gemeinsam für Integration

Im Rahmen der christlich-jüdischen „Woche der Brüderlichkeit“ haben sich Rabbiner und Bischöfe in Hannover zum Thema Integration beraten. Gemeinsam wollen sich die Religionsvertreter gegen Fremdenhass und für die Integration von Geflüchteten, aber auch gegen Antisemitismus einsetzen. Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), sagte, „[e]r sei dankbar dafür, dass die Religionsgemeinschaften in Deutschland in der Flüchtlingsfrage ‚große Gemeinsamkeiten‘ hätten“.
juedische-allgemeine.de

Projektzentrum für Integration und für Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd

Anfang Februar wurde in Schwäbisch Gmünd ein „Projektzentrum für Integration und für Flüchtlinge“ (Pfiff) gegründet. Dieses soll hilfebedürftigen Geflüchteten eine Anlaufstelle bieten und als Schnittstelle zwischen Ämtern, Jobcenter und Fachberatern fungieren. Das Pfiff will für jeden Flüchtling mithilfe eines von Arbeitsamt und Jobcenter konzipierten Fragebogens, den die Hilfesuchenden ausfüllen, einen individuellen Integrationsplan zusammenstellen.
swp.de

Schulungen für ehrenamtliche Sprachbegleiter

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) schreibt Fördermittel in Höhe von einer Million Euro für Modellprojekte zur Schulung ehrenamtlicher Sprachbegleiter aus. Ehrenamtliche sollen im Rahmen dieser Projekte u.a. lernen, erste Grundregeln der Grammatik und Aussprache methodisch zu vermitteln. Zentraler Punkt ist die auch Vernetzung der Sprachbegleiter untereinander und mit Dritten. Anträge können über das Förderportal easy-Online gestellt werden, Antragsfrist ist der 30.03.2016.
bamf.de

Messe „Zivilgesellschaft 4.0 – Geflüchtete und digitale Selbstorganisation“

Foto: Refugee-Hackathon | © Lionel-Kreglinger/Berlin 2015
Foto: Refugee-Hackathon | © Lionel-Kreglinger/Berlin 2015
Vom 3. bis zum 5. März 2016 findet im Berliner Haus der Kulturen der Welt die Messe „Zivilgesellschaft 4.0 – Geflüchtete und digitale Selbstorganisation“ statt. Das Projekt „100 Jahre Gegenwart“ bildet den Rahmen für die Veranstaltung, auf der Geflüchtete, Aktivisten, Entwickler, Theoretiker und Künstler zusammenkommen, um kritisch über die aktuelle Situation zu reflektieren, Strategien zu entwickeln und Lösungen festzuhalten.
hkw.de

BAMF fördert „House of Resources“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF sucht gut vernetzte integrativ wirkende Vereine, Verbände und Migrantenorganisationen, die als „House of Resources“ agieren möchten. Diese unterstützen dann wiederum kleinere Organisationen und Gruppen, die nicht über ausreichendes Know-How, finanzielle oder strukturelle Ressourcen verfügen, indem sie Ressourcen und Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Diese Hilfestellungen können zum Beispiel Unterstützung beim Projektmanagement, Gewährung finanzieller Mittel für konkrete Maßnahmen oder die Bereitsstellung von Räumlichkeiten und technischem Equipment umfassen.

„House of Resources“ soll laut BAMF für mindestens drei Jahre mit einer Fördersumme von maximal 150.000 Euro jährlich konzipiert werden. Anträge können über das Förderportal easy-Online gestellt werden, Antragsfrist ist der 30.03.2016.
bamf.de

„Welcome to Germany“: App für Flüchtlinge

Nach dem Vorbild der „Welcome-App Dresden“ von Saxonia Systems AG soll die mehrsprachige App „Welcome to Germany“ Geflüchteten die Orientierung in Deutschland erleichtern. Sie erhalten Informationen zu Asylberatung, Sprachkursen, Notfallhilfe, Religion, Kleidungs- und Lebensmittelspenden, aber auch zu Freizeitgestaltung und Begegnungsstätten. Zu allen Bereichen sind Adressen der wichtigen Ansprechpartner hinterlegt. Die App ist im Google Play Store, bei Microsoft und im App Store erhältlich.
welcome-app-concept.de, stern.de

Welcome Help! e.V. – Hilfe für Menschen in Not

Das Team von „Welcome Help!“ will Geflüchteten in den Lagern entlang der Grenzen direkt und unbürokratisch helfen und organisiert u.a. Hilfsfahrten nach Slowenien, Frankreich, Griechenland und Mazedonien. Vor Ort verteilen die Helfer Lebensmittel, Kleidung, Decken und andere dringend benötigte Dinge. Wer das Hilfsprojekt unterstützen möchte, kann dies bei betterplace.org tun.
welcomehelp.eu, facebook.com/welcomehelp

Techfugees: Technologie für Geflüchtete

Mike Butcher, IT-Journalist bei TechCrunch, hat mit Freunden die Non-Profit-Oganisation Techfugees gegründet.

Im Rahmen dieses Projektes werden Konferenzen und Hackathons mit dem Ziel organisiert, Entwickler, Entrepreneure und Start-ups mit NGOs, Medien sowie (inter-)nationalen Behörden zusammenzubringen, um gemeinsam Produkte und Lösungen für die gegenwärtige Flüchtlingssituation zu entwickeln. Langfristig sollen diese den Geflüchteten die Integration erleichtern.
entwickler.de

Intergrationsarbeit bei „stern im norden“

„stern im norden“, ein überkonfessionell christliches Zentrum für Kinder, Jugend und Familie in Dortmund bietet, unterstützt von Ehrenamtlichen, regelmäßig Anfängersprachkurse für Flüchtlinge und Migranten sowie individuelle Begleitung für Besuche bei Behörden, Ärzten und Schulen an. Auch um die Verteilung von Möbeln kümmern sich die Helfer. Bei gemeinsamem Essen und Musik schafft der einmal im Monat stattfindende „Internationale Gesprächsabend“ für Flüchtlinge und Interessierten viel Raum zum Kennenlernen und Austauschen.
sternimnorden.de

„Hilfe für Helfer“ in Bonn

Im November 2015 gründete die Bürgerstiftung Bonn gemeinsam mit Bonner Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden, Kammern und Unternehmen den Hilfsfonds „Hilfe für Helfer“, um mit Fördermitteln von bis zu 1.000 Euro Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit unbürokratisch und schnell zu unterstützen.

Über 120.000 Euro stehen insbesondere für Teilhabe der Flüchtlinge am gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben, Vernetzung und Einbindung von Flüchtlingen in ihrer Nachbarschaft, Fahrtkosten für den öffentlichen Nahverkehr, Durchführung von Veranstaltung und Qualifizierung der in der Flüchtlingsarbeit Tätigen im Bereich Coaching sowie Supervision mit Blick auf interkulturelle Kompetenzgewinnung zur Verfügung.
buergerstiftung-bonn.de

Al Ard – ein Magazin für alle

Das gemeinnützige Unternehmen Al Ard gUG organisiert seit August 2015 Patenschaften, Deutsch-Nachhilfe, Beratung, gemeinsame Unternehmungen und Feste. Auch ein Online-Magazin ist der Teil der Initiative – arabische und deutsche Autoren schreiben über Flucht und Heimat, Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Das „Al Ard“-Magazin ist Ratgeber für Flüchtlinge und Informationsquelle für alle.

Das Kulturblatt soll nun auch in gedruckter Form erscheinen und kostenlos in Berlin verteilt werden. Dafür wird auf Startnext noch Geld gesammelt.
al-ard.de

Auto CV: Vereinfachte Jobsuche für Geflüchtete

Die App SelfieJobs (erhältlich im Google Play Store und im App Store) soll den Erstkontakt zwischen Bewerbern und Unternehmen vereinfachen. Mit dem Projekt „Auto CV“ will Martin Tall, Gründer und CEO von SelfieJobs, nun auch Migranten und Flüchtlingen die Jobsuche vereinfachen. Eine mobile Übersetzungsfunktion soll die Kommunikation während des Bewerbungsprozesses ermöglichen, kann aber auch bei der Arbeit eingesetzt werden. Im Interview mit den Kollegen vom Human Ressources Manager erklärt Martin Tall die Funktionsweise.
goselfiejobs.se, humanresourcesmanager.de (Interview)

Berliner Miriam-Makeba-Grundschule spendet Computer

Schüler der Miriam-Makeba-Grundschule in Berlin-Moabit spendeten zehn von der Schule ausrangierte Computer an eine Notunterkunft in der Nachbarschaft. In der von den Johannitern betriebenen NUK im ehemaligen Heinrich-von-Kleist Gymnasium sind auch einige der Grundschüler untergebracht. Die Altgeräte sollen ihnen und ihren Familien den Einstieg in Deutschland erleichtern und ihre Selbstständigkeit fördern. An der Miriam-Makeba-Grundschule gibt es derzeit übrigens vier Willkommensklassen.
berliner-zeitung.de

Workshopreihe „Geflüchtete kompetent unterstützen“

Bildung Bewegt – Kollektiv für politische Bildungsarbeit Berlin bietet kostenlose Workshops für Ehrenamtliche an, die Geflüchtete unterstützen. Die beiden nächsten Workshops finden jeweils in der Zeit von 18 bis 21 Uhr im Haus der Begegnung der Diakonie (Morusstr. 18 A, Berlin-Neukölln) statt: „Unterstützungsmöglichkeiten im Asylverfahren“ (25. Februar) und „Willkommen gestalten – Soziale Rechte stärken“ (10. März).

Im dritten Workshop der Reihe geht es am 19. März von 12 bis 18 Uhr im Beteiligungsbüro des Nachbarschaftsheims Neukölln um „Fallstricke bei der Unterstützung von Geflüchteten“. Die Teilnahme an den Workshops ist nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail möglich.
bildungbewegt.wordpress.com (Workshop-Inhalte), facebook.com (Termine)

JACK sucht Frauen mit Nähfertigkeiten

Die JACK – Bildungsstätte für Migrantinnen und Flüchtlinge in Berlin-Neukölln ist ein Projekt des Pallotti-Mobil e.V. „Bedürftige helfen Bedürftigen“, das sich mit Alphabetisierungs-, Deutsch- und Computerkursen, Kunst- und Kultur- sowie persönlichkeitsstärkenden Angeboten vor allem an geflüchtete und besonders schutzbedürftige Frauen aus Afrika richtet. Immer Dienstag Nachmittag kommt in der Bildungsstätte eine Nähgruppe zusammen, um u.a. Kleidung zu nähen. Dafür sucht JACK nun Frauen, die die Gruppe mit ihren Näh-, Strick- und Häkelfertigkeiten unterstützen können.
facebook.com (Aufruf)

Hamburg: Wörterbuch für die Tigrinya-sprachige Community

Im Sommer kam Daniel Michael Gebregergsh aus Eritrea nach Hamburg. Er spricht neben seiner Muttersprache Tigrinya auch Amharisch, Arabisch, Englisch, Deutsch sowie etwas Italienisch und Griechisch und arbeitet inzwischen als Übersetzer für „f & w fördern und wohnen“. Für die Tigrinya-sprachige Community in den Hamburger Unterkünften hat Daniel Michael ein dreisprachiges Wörterbuch mit 130 Seiten erstellt – davon 50 Seiten Redewendungen und 80 Seiten Wörterbuch. Die Druckkosten für die ersten 50 Exemplare hat er sich geliehen und will diese seinen Landsleuten in den Hamburger Unterkünften selbst anbieten. Wer den Druck weiterer Exemplare unterstützen will, kann auf der Seite der von RWKaro - Initiative Refugees welcome Karoviertel unter dem Betreff „Daniel Michaels Buch“ spenden.
facebook.de

Uni Postdam: Fortbildung für geflüchtete Lehrer

Geflüchtete Lehrer können sich an der Universität Potsdam für den Einsatz an deutschen Schulen qualifizieren. Das Programm des Bereichs Bildungswissenschaften soll im April starten und einen intensiven Deutschkurs am Sprachenzentrum der Universität sowie einen Kurs, in dem die Lehrkräfte das deutsche Schulsystem kennenlernen und an Schulen hospitieren können, beinhalten. Bewerbungen für das Qualifizierungsprogramm können noch bis zum 15. März eingereicht werden.
uni-potsdam.de, rbb-online.de

Bischofkonferenz beschließt Leitlinien für die Flüchtlingsarbeit

Vom 15. bis 18. Februar 2016 fand im Kloster Schöntal (Bistum Rottenburg-Stuttgart) die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. Am Mittwoch ging es bei der Versammlung um Leitlinien für die Flüchtlingsarbeit. Beschlossen wurde ein Leitbild, in dem konkrete Vorhaben, wie z.B. die Integrationsarbeit in Kindergärten und Schulen oder die Suche nach Wohnraum in kirchlichen Einrichtungen, festgeschrieben sind.
swr.de

Kitchen on the Run

Die Kochcrew von „Über den Tellerrand“ hat ein neues Projekt ins Leben gerufen: „Kitchen on the Run“. Dabei geht's mit einem von TU-Studierenden entworfenen, umgebauten Container durch Europa – fünf Länder in fünf Monaten. Die Initiatoren wollen so Geflüchtete und Einheimische beim Kochen und Essen zusammen an einen Tisch bringen – jeden Tag sollen 15 bis 20 Menschen so Gelegenheit haben, sich auszutauschen. Los gehen soll es ab Mitte März. Bis dahin wird per Crowdfunding noch Geld für das Projekt gesammelt.
kitchenontherun.org

Berlin: 15 Containerdörfer für Flüchtlinge

Gestern gaben die Fraktionen im Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses 78 Millionen Euro für den Bau von Containerdörfern zur Unterbringung Geflüchteter frei. Zudem hat sich die Koalition aus SPD und CDU auf die Standorte für 15 Containerdörfer geeinigt, die in der Regel jeweils Platz für 500 Menschen bieten. Im Juni sollen die ersten Container aufgestellt werden. Eine Einigung des Senats über weitere Standorte, an denen modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUFs) entstehen sollen, steht noch aus.
morgenpost.de

Kunstaktion: Die Schwimmwesten von Ai Weiwei

Foto: © Oliver Lang
Foto: © Oliver Lang
Von Samstagabend bis Dienstagnachmittag hatte der Künstler Ai Weiwei die Säulen am Eingang des Berliner Konzerthauses in Rettungswesten von Flüchtlingen gehüllt, die in überfüllten Booten auf der Flucht über das Mittelmeer gekommen sind. Das Kunsterwerk wurde vier Tage lang im Rahmen der Filmgala Cinema for Peace gezeigt. Wie der Tagesspiegel berichtet, hätten viele Besucher und Berliner die Installation von Ai Weiwei gerne länger in der Stadt gesehen.
tagesspiegel

Refugee Guide Online

Anfang Oktober 2015 haben Projektinitiator Michael Strautmann und ein Team ehrenamtlicher Helfer, v.a. Studierende und Doktoranden mit verschiedensten (geographischen und kulturellen) Hintergründen, den Refugee Guide als Orientierungshilfe für Neuankömmlinge in Deutschland veröffentlicht. Der Ratgeber richtet sich vorrangig an Geflüchtete, die noch nicht an staatlichen Integrations- und Deutschkursen teilnehmen können. Die teilweise bebilderte Broschüre ist online in über 15 Sprachen erhältlich.
refugeeguide.de

Integration als Thema auf der didacta in Köln

Das Logo ist ein international geschütztes Warenzeichen. Das Nutzungsrecht für Journalisten ist auf die Berichterstattung über diese Messe beschränkt. Form und Farbe dürfen nicht geändert werden.  The Logo is an international trademark. Journalists are granted a limited right to use it for the coverage of this Trade Fair. Neither form nor colour may be altered.
Foto: © didacta

Heute eröffnet in Köln die diesjährige didacta. Noch bis Samstag stehen auf der weltgrößten Bildungsmesse auch die Themen Integration und Sprachförderung im Mittelpunkt. So lädt u.a. das „Bündnis frühkindliche Bildung“ am 19. Februar um 14 Uhr zur Diskussion zum Thema „Vorurteile abbauen und Integrationsprozesse starten – die Kita als sicherer Ort des Willkommens für Kinder mit Fluchthintergrund“ (Forum didacta aktuell, Halle 6, Stand C 61).
didacta-koeln.de (Programm)

Ulm: LobbyCard für Geflüchtete

Seit fast 20 Jahren gibt es in Ulm schon die LobbyCard. Damit erhalten einkommensschwache Personen günstigeren oder kostenfreien Eintritt in Museen, ins Theater oder in die Bibliothek. Auch Geflüchtete können die LobbyCard beantragen und von den Vergünstigungen profitieren. Zudem werden Neuankömmlingen in Ulm auch kostenlose Stadtführungen angeboten, „damit sie Ulm und die neue Nachbarschaft schnell kennen lernen“. Die Termine für diese Führungen gibt's auf Nachfrage beim Flüchtlingssozialdienst.
ulm.de, ulm.de (Flyer LobbyCard, PDF)

Veranstaltung zur Rolle der Kommunikation in der Flüchtlingssituation

Am 17.02. findet im österreichischen Dornbirn von 18:30 bis 20:30 Uhr der Profi-Treff: „Was kann Kommunikation zur Bewältigung der Flüchtlingssituation beitragen? Aufbau der Tools, Schwierigkeiten und Lösungen.“ statt. Die Referenten Dr. Claudio Tedeschi, Leiter Kommunikation der Caritas Vorarlberg und Oliver Christof, Koordinator für das Thema Flüchtlings- und Asylwesen beim Vorarlberger Gemeindeverband, berichten u.a., auf welche Kommunikationsmittel sie setzen, um zu informieren und eine Bewusstseinsbildung zu erreichen. Der Anmeldeschluss ist am Montag, dem 15. Februar 2016.
vorarlberg.wirtschaftszeit.at

Bündnis für Weltoffenheit

Eine Allianz für „Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland und Europa“ haben Religionsvertreter, Gewerkschaften, Arbeitgeber und Repräsentanten von Verbänden unterzeichnet. Das Bündnis fordert, die Flüchtlings- und Einwanderungsdebatte „sachlich und lösungsorientiert“ zu führen, „statt öffentlich Ressentiments zu schüren“. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. die Evangelische und Katholische Kirche, der Koordinationsrat der Muslime, der Zentralrat der Juden, der Gewerkschaftsbund, Arbeitgeberverbände und auch der Olympische Sportbund.

Gestern wurden in Berlin die Ziele der Allianz vorgestellt. Im Interview betont Dr. Karin Fehres, Vorstand Sportentwicklung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB): „Das Wichtigste ist, […] weiter mit ganzer Kraft für eine bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen in unserem Land zu kämpfen […]. Und das wird jeder (der Bündnisparter, Anm. d. Redaktion.) in dem Kontext machen, den er kennt […].“
allianz-fuer-weltoffenheit.de, dw.com/de, mediathek.rbb-online.de (Radiointerview mit Dr. Karin Fehres)

„Wir zusammen“ – Netzwerk der Deutschen Wirtschaft

36 deutsche Unternehmen haben sich zum Netzwerk „Wir zusammen“ zusammengeschlossen, um ihr Engagement für Flüchtlinge zu bündeln. Mit dabei sind u.a. die Adam Opel AG, die Deutsche Bank AG, die Deutsche Post DHL Group, die Henkel GmbH, ProSiebenSat.1 Media SE und die TUI Group – bei der Umsetzung der Aktion helfen unter anderem Jung von Matt, Roland Berger und SZG.

Auf der Website des Netzwerkes werden Integrationsinitiativen, wie z.B. Sportprojekte der adidas Gruppe oder Sprachkurse der RWE AG, gesammelt. So wollen die Organisatoren auch für weiteres Engagement in der deutschen Wirtschaft werben.
Wir-zusammen.de, onetoone.de

Willkommenskultur auf der Berlinale

Unter dem Motto „Das Recht auf Glück“ startet heute die 66. Berlinale. Zahlreiche Festival-Beiträge beschäftigen sich in diesem Jahr mit den Themen Flucht, Vertreibung und Integration. Doch das Engagement geht darüber hinaus: Für Geflüchtete soll es Ticket-Ermäßigungen, freie Platzkontingente und Patenschaften geben. Außerdem ist das Berlinale-Publikum aufgerufen, für Organisationen, die sich um Flüchtlinge kümmern, zu spenden. In Kooperation mit der Initiative „Über den Tellerrand kochen“ werden die Besucher mit den kulinarischen Vorlieben der Menschen aus aller Welt bekannt gemacht. Zudem werden Workshops angeboten, um Flüchtlingskindern den Umgang mit westlichen Medien näherzubringen.
dw.com/de, deutschlandfunk.de (Interview mit Berlinale-Chef Dieter Kosslick)

Flüchtlingspaten Syrien e.V. für menschliche Flüchtlingspolitik

Die Berliner Organisation Flüchtlingspaten Syrien e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sponsoren und Paten zu finden, Spenden zu sammeln und Syrern die Flucht aus dem Krieg zu ermöglichen. Mit fast tausend regelmäßigen Patenschaften ist es bisher bereits gelungen, den Lebensunterhalt von über 40 Menschen aus Familien, die vor dem Krieg in Syrien flohen, zu finanzieren. Wie Helfen hier konkret aussieht, beschreibt Flüchtlingspate Peter Kuttner gegenüber dem rbb.
fluechtlingspaten-syrien.de, rbb-online.de (Bericht über Peter Kuttner)

Teilnahmewettbewerb „Flucht, Vertreibung und Asyl in TV und Webvideo“

Im Fachbereich „Zielgruppenspezifische Angebote“ will die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mindestens ein Fernseh- oder Webvideoformat entwickeln, das im Jahr 2016 produziert und ausgestrahlt werden soll. Derzeit wird nach Produktionsfirmen gesucht, die Vorschläge zu Formaten für die crossmediale Umsetzung dieses Themas für TV und Internet machen. Dafür plant die bpb, Bildungsformate zu beauftragen bzw. Finanzierungsanteile im Rahmen einer Zuwendung gemäß §§ 23, 44 BHO zu übernehmen.

Wer sich bewerben möchte, übermittelt auf der Basis des Bewerbungsformulars sein Firmenprofil sowie eine erste grobe Formatidee zum Thema „Flucht, Vertreibung und Asyl“ und skizziert deren Umsetzung. Bewerbungsschluss (Maileingang) ist der 21. Februar 2016 um 23:59 Uhr.
bpb.de, kress.de

#MyEscape: WDR-Doku zeigt Fluchtalltag aus Flüchtlingsperspektive

Am Mittwoch, den 10.02.2016 zeigt der WDR um 22:55 Uhr die Dokumentation „#MyEscape – Meine Flucht“. Der Film ist 90 Minuten lang und entstand in Kooperation mit der Deutschen Welle und der Firma Berlin Producers. Sie zeigt den Fluchtalltag aus der Perspektive der Flüchtlinge. Im Mittelpunkt stehen Fotos und Handy-Videos, die Syrer, Afghanen und Eritreer mitgebracht haben.
Hier der Trailer:

Die Doku gibt's auch in der Mediathek des WDR.
wdr.de, dw.com, sueddeutsche.de

Hamburg: Medizin-Container für Geflüchtete

Seit November ist in Hamburg ein „Refugee First Response Center“ im Einsatz. In diesem Medizin-Container in einer Hamburger Erstaufnahemeinrichtung können sich Ärzte, die Menschen behandeln, welche weder Deutsch noch Englisch sprechen, per Knopfdruck mit etwa 750 medizinisch geschulten Dolmetschern verbinden lassen.

Jetzt erklärte sich die Dorit & Alexander Otto-Stiftung bereit, zehn weitere dieser Hightech-Medizin-Container zu finanzieren – einzig unter der Bedingung, dass die Stadt Hamburg die laufenden Kosten für den Video-Dolmetschdienst und die Internetverbindung trägt.
hamburg.de

Gütersloh plant bis zu acht Neubauten für Flüchtlinge

Gütersloh hat einen Rahmenplan für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgelegt. Demnach rechnet die Stadt in diesem Jahr mit etwa 1.600 neuen Flüchtlingen – an sieben Standorten im Stadtgebiet sollen deshalb neue Unterbingungsmöglichkeiten entstehen. Dafür hat die Verwaltung einen Mix aus Containern, Schwedenhäusern und modularen Holzbauten vorgeschlagen. Bislang gibt es in Gütersloh 26 eigene, gekaufte oder gemietete Flüchtlingsunterkünfte.
nw.de

Ortenau: Schulische Integration von Flüchtlingen

Der baden-württembergische Ortenaukreis will die schulische Integration von Flüchtlingen vorantreiben. Derzeit besuchen mehr als 230 junge Migranten die Beruflichen Schulen des Kreises. In den so genannten „Vabo“-Klassen zur Vorqualifizierung für Arbeit und Beruf, von denen es im aktuellen Schuljahr 2015/16 ganze 14 gibt, liegt der Schwerpunkt auf dem Erwerb von Deutschkenntnissen. Das Kultusministerium kündigte hierfür weitere Mittel an.
badische-zeitung.de

PHINEO entwickelt Ratgeber für wirksames Engagement für Flüchtlinge

PHINEO hat einen Ratgeber für wirksames Engagement für Flüchtlinge entwickelt. Auf www.fuer-fluechtlinge-spenden.de stellt das gemeinnützige Analyse- und Beratungshaus über 70 Projekte, die sich in den Bereichen Integration, Asyl und Demokratieförderung engagieren und/oder die Zielgruppe der geflüchteten Menschen ansprechen, vor. Alle Organisationen wurden von PHINEO mit dem Spendensiegel „Wirkt-Siegel“ als besonders wirkungsvoll ausgezeichnet. Der Ratgeber ist kostenfrei und wurde von von der Bertelsmann Stiftung gefördert.
fluechtlingshilfe.phineo.org

Webvideoformate „Begriffswelten Islam“

Gemeinsam mit prominenten YouTubern, wie Florian Mundt ( LeFloid), Nemi El-Hassan (Datteltäter) oder Mirko Drotschmann (Mr.Wissen2Go), will die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit Erklärvideos im Internet zu einem besseren Verständnis des Islam beitragen. Im Rahmen des Formates #whatIS werden Begriffe wie Kalifat oder Umma erläutert, in der Reihe #travellingIslam besucht YouTuberin Hatice Schmidt Wissenschaftler und spricht mit ihnen über Themen wie „Scharia“, „Iman“ und „Koran“.
bpb.de, youtube.com (Playlist „Begriffswelten Islam“)

SHE36 lädt zur Solidaritätsfahrradfahrt in Berlin

Am Samstag, den 6. Februar lädt SHE36 zur SoliRide zugunsten von „Moabit hilft“, bei der Hygieneartikel fürs LAGeSo gesammelt werden. Die Fixietruppe bereitet zwei Lostöpfe vor: einen, in dem sich Lose mit der Info zu den aktuell benötigten Hygieneartikeln befinden und einen mit Zetteln mit Adressen von Drogeriemärkten. Nach dem Ziehen aus beiden Töpfen bleibt eine Stunde Zeit, um die „gezogenen“ Artikel – frei nach dem eigenen Budget – in der „gezogenen“ Drogerie einzukaufen. Los geht's um 12 Uhr am Hausvogteiplatz in Berlin Mitte. Ziel ist das Haus der Kulturen der Welt – von dort aus geht es dann gemeinsam weiter zum Lager von „Moabit hilft“ am LAGeSo.
facebook.com/events

Ehrenamts-Card für Frankfurter Helfer

Bild: © Stadt Frankfurt am Main
Bild: © Stadt Frankfurt am Main

In Frankfurt am Main setzen sich viele Bürger in ihrer Freizeit für Flüchtlinge ein. Dieses Engagement würdigt die Stadt nun mit 1.000 Ehrenamts-Cards. Diese können noch bis zum 30. April beantragt werden. Damit bekommen besonders Engagierte u.a. freien Eintritt in Museen oder ermäßigten Eintritt bei Veranstaltungen. Eine Karte beantragen kann, „wer sich seit mindestens fünf Jahren, mindestens fünf Stunden pro Woche im Stadtgebiet Frankfurt bei einer oder mehreren Organisationen ehrenamtlich engagiert […]“.
frankfurt.de

Ben Stiller besuchte Flüchtlingsunterkunft in Berlin

Eigentlich war Ben Stiller in der Hauptstadt, um seinen neuen Film „Zoolander No. 2“ vorzustellen. Vor der Premiere am Abend besuchte der Schauspieler die Flüchtlingsunterkunft im alten Rathaus Wilmersdorf. Dieser Besuch wurde Stiller zufolge vom UN-Flüchtlingshilfswerk organisiert. Er habe die Gelegenheit nutzen wollen, ein paar der Menschen zu treffen, weil er gewusst habe, dass es in Deutschland viele Flüchtlinge gebe, so der US-Star. „Es war gut, ein paar Familien zu treffen und zu sehen, womit sie fertig werden müssen“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Ben Stiller fordert, nicht nur ein politisches Problem, sondern auch die menschliche Seite zu betrachten. Auf Twitter schreibt er dazu: „Sie [die Flüchtlinge, Anm. d. Red.] brauchen unsere Solidarität & Unterstützung.“

tagesspiegel.de (letzter Absatz)

Berlin will Flüchtlinge in Hotels unterbringen

Laut einem Bericht der FAZ verhandelt der Berliner Senat mit einer Hotelkette über die mehrjährige Anmietung von 10.000 Hotelplätzen für Flüchtlinge. Es gehe um 22 Hotels in der Hauptstadt, die zur Gesellschaft „Grand City Hotels“ (GCH) gehören. 50 Euro je Platz und Nacht verlange der Betreiber für die Unterbringung; auch Betreuungs- und Integrationsangebote sollen inkludiert sein.
faz.net

Musik hilft – Benefizkonzert zur Flüchtlingshilfe in Berlin Hellersdorf

Am 20. Februar findet in der Jugendfreizeiteinrichtung Eastend in Berlin Hellersdorf ein Benefizkonzert zur Flüchtlingshilfe statt. Zu hören gibt es Cover berühmter Bands von Pink Floyd über The Police, Die Ärzte bis hin zu AC/DC und Metallica. Der Eintritt kostet 5 Euro. Die Einnahmen kommen dem Verein Hellersdorf hilft e.V. und dem Projekt Sea-Watch zugute.
eastend-berlin.com, facebook.com/events

Miteinander in Münster

Gemeinsam malen, kochen oder Fußball spielen – die Plattform Miteinander in Münster ermöglicht es den Bürgern, Ideen und Anregungen für gemeinsam mit Flüchtlingen gestaltete Freizeitaktivitäten zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Vorschläge können über ein spezielles Formular eingereicht werden. Ein Redaktionsteam sichtet die eingerichten Aktivitäten und stellt diese live.
miteinander.blog.muenster.org

ICOON for refugees

ICOON for refugees gibt's jetzt auch in gedruckter Form. Das Bildwörterbuch der Berlinerinnen Gosia Warrink, Katja Koeberlin und Monika Pfau soll mit seinen 1.200 Symbolen und Fotos Helfern und Geflüchteten helfen, sich bei Sprachproblemen untereinander zu verständigen. Die erste Auflage von 30.000 Exemplaren wurde per Crowdfunding finanziert. Wer die Aktion weiter unterstützen möchte, kann für 20 Euro 20 Bücher für die Flüchtlingshilfe spenden. Als Dankeschön bekommt man selbst dann auch ein Buch zugeschickt. ICOON for refugees gibt's übrigens auch als App im Google Play Store und im App Store.
icoonforrefugees.com, icoon-book.com (Shop)

Design-Studenten entwerfen Multifunktionsweste für Flüchtlinge

Studenten des London Royal College of Arts haben eine Weste entworfen, die sich auch zum Schlafsack mit Platz für einen Erwachsenen und ein Kind oder zum Zelt umbauen lässt. Die Weste ist aus Tyvek gefertigt, einem schnelltrocknenden und reißfesten Material. In den Innentaschen finden wichtige Dokumente Platz. Bei dem Prototyp handelt es sich um ein Modell für die Sommermonate, das ab Juli an Flüchtlinge verteilt werden soll.
mashable.com (Prototyp, mit Video), kickstarter.com (Kampagne für die Multifunktionsweste), wired.de

#refugeeswelcome – Leitfaden zum Helfen in Berlin

Wer mit Zeit, Geld und/oder Sachspenden Flüchtlinge in Berlin unterstützen möchte, weiß oft nicht, wo und wie. Für all diejenigen hat Jule Müller, Gründerin des Online Magazins im gegenteil!, einen tollen Leitfaden mit praktischen Tipps und Links rund um Möglichkeiten zur Flüchtlingshilfe in der Bundeshauptstadt zusammengestellt.
docs.google.com (Leitfaden), journelles.de (Interview mit Jule Müller)

ArrivalAid sucht Projektpartner

ArrivalAid ist eine Initiative in München zur Aus- und Fortbildung von Ehrenamtlichen, die Geflüchtete auf den Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereiten und sie zu diesem begleiten. Seit Herbst 2015 konnten die Kapazitäten in der bayrischen Landeshauptstadt auf über 50 Ehrenamtliche verdoppelt werden. Nun will das Team sein Angebot auch Flüchtlingen in anderen Städten zugänglich machen. Dafür sucht ArrivalAid lokale Projektpartner, die das vor Ort aufbauen.
arrivalaid.org; thechanger.org (Gesuch Projektpartner)

MigrantHire will Flüchtlingen Jobs vermitteln

Screenshot: migranthire.com
Screenshot: migranthire.com
MigrantHire ist eine gemeinnützige Organisation, die Flüchtlingen Jobs vermittelt. 10.000 Geflüchteten will das Team in diesem Jahr helfen, eine Arbeit zu finden, so lautet das erklärte Ziel des Teams.
Wie das funktioniert? Die Flüchtlinge beantworten auf der Website einige Fragen zu ihren beruflichen Qualifikationen und legen ein Profil an. Nun können sie von Unternehmen gefunden und zum persönlichen Kennenlernen eingeladen werden.
migranthire.com

„Kinderfreundlicher Raum“ in Tempelhof

Am 17. Dezember eröffnete die Hilfsorganisation Save the Children in der Flüchtlingsunterkunft in Berlin Tempelhof einen Schutz- und Spielraum für Kinder. In dem „Kinderfreundlichen Raum“ können die Kleinen spielen, lernen und kreativ sein. Die Einrichtung und Spielsachen haben Sponsoren zur Verfügung gestellt, geschultes Personal bietet psychologische Hilfe.

Dieses Pilotprojekt soll den Kinderflüchtlingen Struktur sowie ein Stück Normalität bieten und sie zudem auf den Besuch von Kitas und Schulen vorbereiten. Weitere Schutz- und Spielräume sind für 2016 geplant.
savethechildren.de, zdf.de (Bericht, 1:50 min)

ADIA – Online-Sprachlern- und Infoportal

Im September letzten Jahres hat in Erding ein ehrenamtlich arbeitendes Team aus sechs Experten das Projekt ADIA, eine Bildungsplattform für Flüchtlinge, ins Leben gerufen. Auf dem Portal finden Helfer und Flüchtlinge Informationen und Links rund um die Themen Asyl, Flucht, Sprache und Integration – von medizinischen Übersetzungshilfen für den Arztbesuch bis hin zum Übungsportal für Bewerbungen.
adia-erding.de

Kostenlose Zeitung: „Hier in Wiesbaden“

„Hier in Wiesbaden – unsere Stadt leicht erklärt“ ist eine kostenlose Zeitung, die Migranten das Leben in der hessischen Landeshauptstadt näherbringen will. Das Projekt des Wiesbadener Kuriers und des Wiesbadener Tagblatts bündelt Informationen zu den Themen Schule & Arbeit, Verkehr, Gesundheit, Einkaufen sowie Freizeit & Sport. Alle Texte sind auf Deutsch verfasst und leicht verständlich formuliert (Sprachniveau A2). Zur Erläuterung gibt es Grafiken, Fotos und eine Lexikonspalte. So kann die Zeitung auch als Lernmaterial in Deutsch- und Integrationskursen genutzt werden.

„Hier in Wiesbaden“ erscheint quartalsweise – 3.000 gedruckte Exemplare werden an die wichtigsten Anlaufstellen für Flüchtlinge in der Stadt verteilt. Die Zeitung kann aber auch online gelesen und als PDF heruntergeladen werden.
hier-in-wiesbaden.de (Januarausgabe als PDF), wiesbadener-kurier.de

Welcome2Work

Screenshot: www.welcome2work.de
Screenshot: www.welcome2work.de
Die Jobplattform Welcome2Work will Flüchtlinge und Unternehmen zusammenbringen. Jobsuchende können dort ein Bewerberprofil anlegen oder sich direkt auf offene Stellen bewerben. Firmen haben die Möglichkeit, gezielt nach neuen Mitarbeitern zu suchen, sie können aber auch Stellenanzeigen schalten. Die Macher des Portals stehen in regelmäßigem Kontakt mit Helfervereinen, Sozialarbeitern und Rechtsanwälten. In lokalen Workshops in Karlsruhe unterstützen sie Geflüchtete bei der Erstellung von Bewerbungsmappen, Paten stehen den Jobsuchenden während des gesamten Bewerbungsprozeses zur Seite.
welcome2work.de

Online-Spendenportal für Flüchtlinge

Das Portal zusammen-für-flüchtlinge.de gehört zur Spendenplattform betterplace.org. Es soll „Hilfsprojekte, die geflüchtete Menschen unterstützen, und Menschen, die sich engagieren möchten“, zusammenbringen. Aktuell sind dort über 260 Projekte – von der Nothilfe in Krisengebieten bis hin zu Initiativen zur Integration – gebündelt. Bisher wurden bereits knapp 2,8 Mio. Euro für diese Projekte gespendet (Stand 22.01.2016).
betterplace.org (Pressemitteilung als PDF)

Internet & Computer for Refugees

Weil Kommunikation „Austausch und Teilhabe“ bedeutet, hat es sich die Gruppe „Internet for Refugees“ in Dresden zur Aufgabe gemacht, Asylunterkünfte ans Netz zu bringen. Unterstützt wird sie dabei u.a. vom Chaos Computer Club Dresden, dem Netzwerk „Asyl, Migration Flucht Dresden“ sowie Freifunk Dresden. So soll Flüchtlingen der Zugriff auf relevante Informationen wie Ansprechpartner, Hilfsangebote und Sprachunterstützung sowie auch die Kommunikation mit z.B. Angehörigen ermöglicht werden.
it4refugees.noblogs.org, facebook.com (Interview mit „Internet for Refugees“)

HelpTo – Hilfe-Portal für Flüchtlinge

Das Hilfe-Portal HelpTo soll engagierte Bürger, Initiativen, Kommunen und Unternehmen mit Flüchtlingen und Bedürftigen zusammenbringen – es ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Helfenden und Hilfesuchenden. Sachspenden, ehrenamtliches Engagement oder die Vermittlung von Arbeit oder Wohnungen etc. können über das Hilfe-Portal koordiniert werden.

Wie HelpTo funktioniert, erklärt dieses kurze Video (Dauer ca. 1 min):

Das Besondere an dem Portal ist seine regionale Struktur – es ist für Städte und Landkreise einsetzbar und jeweils unter einer eigenen Subdomain, z.B. http://ortsname.helpto.de, erreichbar. Bisher ist das Team in Brandenburg, Berlin, Hessen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Baden-Württemberg aktiv. Im Frühjahr 2016 wird der bundesweite Ausbau des Portals angestrebt – dann werden alle Landkreise und kreisfreien Städte freigeschaltet.
helpto.de

Fokuswoche „alice solidarisch“

Noch bis zum 22. Januar kommen im Rahmen der Fokuswoche „alice solidarisch“ Lehrende, Studierende, Geflüchtete und Experten an der Alice Salomon Hochschule Berlin zusammen, um innovative Strategien für die Inklusion von Flüchtlingen zu entwickeln. Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich.
ash-berlin.eu (Programm)

Patenschaftsprogramm für Flüchtlinge

Das Bundesfamilienministerium hat unter dem Titel „Menschen stärken Menschen“ ein Programm gestartet, mit dem Engagement für geflüchtete Menschen gefördert werden soll. Neben Patenschaften sollen darüber auch Gastfamilien und Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gewonnen werden. Das Ministerium stellt dafür zehn Millionen Euro bereit, die an Wohlfahrtsverbände, Stiftungen, Migrantenorganisationen und Freiwilligenagenturen als Träger der Patenschaften fließen werden. In diesem Jahr sind 25.000 neue Patenschaften geplant.
bmfsfj.de, zeit.de

Song für Flüchtlinge: Train to a better Home

Carmina Reyes, Singer-Songwriterin aus München, hat zusammen mit MANU einen Song für Flüchtlinge aufgenommen.

Wer das Lied „Train to a better Home“ herunterladen möchte, wird um eine kleine Spende gebeten. Das Geld kommt der Münchner Flüchtlingshilfe German Alliance zugute.
german-alliance.bandcamp.com

Tag der offenen Tür bei Kreuzberg hilft

Kreuzberg hilft lädt alle Interessierten ein, einen Blick hinter die Kulissen der Initiative zu werfen und lädt am 30. Januar 2016 zum Tag der offenen Tür am Mariannenplatz 1 in Kreuzberg. Vor Ort kann man sich die Räumlichkeiten anschauen und erfahren, wie die Initiative geflüchtete Menschen konkret unterstützt. Die Veranstaltung ist kostenlos, das Team freut sich aber über Spenden in Form von Hygieneartikeln oder Drogeriemarktgutscheinen.
facebook.com/events

EMILY soll Ertrinkende retten

EMILY
Foto: EMILY / ©2010 Kimball Hall Photography

Im Rahmen eines Pilotprojektes will die griechische Küstenwache einen Rettungsroboter einsetzen, um vor Lesbos Menschen vor dem Ertrinken zu retten. EMILY, kurz für Emergency Integrated Lifesaving Lanyard, ist ein ferngesteuertes Wasserfahrzeug, das bis zu fünf Menschen Halt bieten kann. Mit einer Batterieladung kann EMILY 20 Minuten arbeiten. Vor einigen Badestränden der USA ist der Rettungsroboter bereits seit Jahren im Einsatz. Um den Rettungseinsatz besser koordinieren zu können, sollen Drohnen Bilder aus der Luft senden.
wired.com

Songs For Refugees – Benefizkonzert

Studierende der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) Berlin haben im Rahmen des Projektes Songs For Refugees unter der Leitung des Studiengangs Musikproduktion eine Compilation-CD aufgenommen, deren Verkaufserlöse der Berliner Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB) zugute kommen. Auf der Platte ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Die musikalische Bandbreite reicht von Afro-Pop über Rap und Garagerock bis hin zu elektronischen Klängen. Außerdem hat das Team der hdpk gemeinsam mit Flüchtlingen aus Syrien und Pakistan den Song „Moving“ aufgenommen, den es ebenfalls auf der CD zu hören gibt.

Das offizielle Release-Konzert findet am kommenden Samstag, den 16. Januar im Berliner PRIVATCLUB in der Skalitzer Straße 85-86 statt. Der Einlass beginnt um 19 Uhr, Tickets gibt's für 4,00 Euro an der Abendkasse. Auch diese Einnahmen werden für die Flüchtlingshilfe gespendet.
songsforrefugees.de, facebook.com/events (Infos zum Konzert)

„Ankommen“: App soll bei der Integration helfen

Die App „Ankommen“ soll Geflüchteten während der ersten Wochen in Deutschland schnelle und umfassende Orientierung bieten. Neben Hinweisen zum Leben in Deutschland bietet die App Infos zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. Auch ein multimedialer Sprachkurs ist enthalten. „Ankommen“ ist kostenlos, steht in fünf Sprachen (Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Deutsch) zur Verfügung und ist nach dem Download auch ohne Internetzugang nutzbar. Das Gemeinschaftsprojekt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der Bundesagentur für Arbeit, des Goethe-Instituts sowie des BR ist bisher für Android im Google Play Store verfügbar, die iOS-Version soll in Kürze folgen.
ankommenapp.de, br.de

1. Flüchtlingsforum Ruhr 2016

Am 28. Januar findet an der Universität Witten/Herdecke das 1. Flüchtlingsforum Ruhr 2016. Von 9:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr diskutieren Experten von Hilfs- und Sicherheitsorganisationen sowie Behörden mit Politikern und Wissenschaftlern verschiedene Gesichtspunkte der Flüchtlingsthematik. Neben Vorträgen und der Ausstellung von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) werden in einer Best-Practice-Session aktuelle erfolgreiche Projekte aus der Arbeit mit Flüchtlingen vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Hilfsorganisationen, Sicherheitsorganisationen, städtische Behörden, Politiker, Wissenschaftler und Studierende. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 21. Januar 2016 anmelden; die Teilnahmegebühr beträgt 69,00 Euro.
uni-wh.de, veranstaltungsanmeldung.uni-wh.de (Anmeldung)

Rückenwind: Fahrräder für Flüchtlinge

Flüchtlingen ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben – das hat sich der Berliner Verein Rückenwind zur Aufgabe gemacht. Im Stadtteil Neukölln – die Werkstatt befindet sich im Sharehaus „Refugio“ in der Lenaustraße 3, 12047 Berlin – sammlen acht Studierende Fahrradteile und Fahrräder und reparieren diese gemeinsam mit Geflüchteten. Bisher hat der Verein bereits 195 Räder wieder auf Vordermann gebracht (Stand 13.01.2016). Unterstützen können Sie Rückenwind mit Rädern, Ersatzteilen, Werkzeug, Geld und vor allem Engagement.
rueckenwind.berlin

Leitfaden für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Bredstedt

Das Amt Mittleres Nordfriesland in Bredstedt hat zusammen mit dem früheren Leiter der Ausländerbehörde Hans Degen einen „Leitfaden für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ erarbeitet. Gesetzestexte, Zahlen und Fakten sucht man darin jedoch vergeblich, vielmehr gibt der Leitfaden praktische Hinweise, wie interkulturelle Verständigung gelingen kann.
amnf.de (Leitfaden, PDF)

Jahresbilzanz 2015: 244 Millionen Flüchtlinge weltweit

Nach UN-Angaben ist die Zahl der Flüchtlinge im Jahr 2015 weltweit auf 244 Millionen gestiegen. Allein im Bürgerkriegsland Syrien sind 13,5 Millionen Menschen im Landesinneren auf der Flucht, weitere 4,7 Millionen flohen in Nachbarländer oder versuchen, nach Europa zu gelangen. Die Vereinten Nationnen fordern mehr Soforthilfe, finanziell wie humanitär.
dw.com

Die UdK Berlin engagiert sich für Geflüchtete

Von limitierten Fußballtrikots, deren Verkaufserlös dem Fußballverein „Champions ohne Grenzen e. V.“ , der Flüchtlingskinder trainiert und fördert, gespendet wird, über einen Dokumentarfilm und Willkommensklassen – die Universität der Künste Berlin engagiert sich vielfältig für geflüchtete Menschen. Eine Auswahl der Projekte und Veranstaltungen gibt's hier:
udk-berlin.de

Arbeitsmarktintegration Geflüchteter in Berlin

Mit der Initiative „Arrivo Berlin“ wollen die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, die Handwerkskammer Berlin und das Netzwerk für Bleiberecht „bridge“ Flüchtlinge, die arbeiten oder eine Ausbildung beginnen wollen, und Betriebe in der Hauptstadt zusammenbringen. Erst im November vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung beschlossen, Flüchtlingen bereits nach drei Monaten den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. So soll auch dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Einen Leitfaden zur „Ausbildung, Beschäftigung und Unterstützung von Flüchtlingen“ gibt's auf der Seite der IHK Berlin als blätterbares E-Book.
morgenpost.de, ihk-berlin.de (E-Book)

Sprachkurse für Flüchtlinge

In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit entwickelt die Deutsche Welle einen Online-Deutschkurs für Flüchtlinge, um ihnen den Einstieg in den deutschen Stellenmark zu erleichtern. Der modular aufgebaute Kurs soll ab Herbst 2016 auf den Webseiten der Kooperationspartner verfügbar sein.
dw.com

Cucula – Flüchtlinge bauen Möbel

Foto: © Verena Brüning
Foto: © Verena Brüning

Als Modellbetrieb möchte die Berliner „CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design“ Flüchtlingen helfen, sich eine berufliche Zukunft aufzubauen. Designer und Pädagogen vermitteln in der Design-Manufaktur handwerkliche Grundlagen der Holzverarbeitung und des Möbelbaus. Das Ergebnis: echte Designklassiker nach den Plänen des Italieners Enzo Mari, bei denen auch Holz der Boote verarbeitet wird, auf denen die Flüchtlinge nach Europa kamen. Die Erlöse aus dem Verkauf der Möbelstücke soll in die Finanzierung des Lebensunterhalts und der Ausbildung der Flüchtlinge fließen.
cucula.org

Yallah Deutschland

Die Krautreporter haben ein Videoportal „für, von und über Flüchtlinge“ gestartet. Alle Beiträge werden sowohl in deutscher als auch in arabischer Sprache veröffentlicht – weitere Sprachen nicht ausgeschlossen. Das Portal ist für den mobilen Aufruf auf dem Smartphone optimiert und auch einen WhatsApp-Service gibt es. Zunächst für zwei Monate wird das Projekt vom Medieninnovationszentrum Babelsberg finanziert.
yallahdeutschland.de, krautreporter.de (Hintergrund)

Flüchtlingsthematik an Hochschulen

Der Hochschulverband für interkulturelle Studien e.V. hat eine Stellungnahme zur Flüchtlingsthematik an Hochschulen veröffentlicht. Der Verband will in drei Bereichen Wissen und Ressourcen bereitstellen, um die Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus der Flüchtlingssituation ergeben: So sollen die interkulturellen Kompetenzen der sowohl professionellen als auch ehrenamtlichen Helfer gestärkt, Zugewanderten Trainings und Studienangebote offeriert und die verstärkte Zuwanderung begleitend erforscht werden.
idw-online.de

Bilder gegen Bürgerängste

Die „Top15 der Besorgten-Bürger-Ängste“ – von „Wir haben keinen Platz in Deutschland“ bis „Hilfe, wir werden von fremden Kulturen überflutet“ – hat eine Gruppe deutscher Zeichner illustriert. Getreu dem Motto „Weniger Angst, mehr Wissen“ sollen die Ängste der „besorgten Bürger“ mit Fakten und tollen Zeichnungen entkräftet werden.
bildkorrektur.tumblr.com

Elektronische Gesundheitskarte für Berlins Flüchtlinge

Ab heute erhalten Flüchtlinge in Berlin eine elektronische Gesundheitskarte – vorerst allerdings nur neu ankommende Asylbewerber, die sich in der Bundesallee registrieren lassen. Künftig müssen die Menschen müssten nicht mehr für einen Krankenschein am LaGeSo anstehen, sondern könnten direkt in eine Arztpraxis oder ins Krankenhaus gehen. Die Kosten für diese medizinische Versorgung trägt das Land. Außerdem hat Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) ein separates Flüchtlingsamt angekündigt. Auch neue große Unterkünfte sollen in Berlin entstehen.
rbb-online.de

Maßnahmen der Bundesregierung 2016

2015 kamen rund eine Million Flüchtlinge nach Deutschland. Zur Förderung der Integration und der Entlastung der Bundesländer plant die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen – von finanziellen Entlastungen für die Länder über spezielle Integrationskurse bis hin zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge.
dw.com

Schaffen wir das?

So heißt das 365-Tage-Langzeitprojekt zur Flüchtlingskrise der Axel Springer Akademie. Ein Jahr lang begleiten 17 Journalisten der Akademie zehn Menschen, die mit Flüchtlingen zu tun haben, mit Texten, Bildern und Videos. Neben Portraits von Flüchtlingen und Helfern liefert das Projekt aktuelle Hintergrundinformationen zur Flüchtlingskrise.
schaffenwirdas.de

Lesestart für Flüchtlingskinder

Foto: © Stiftung Lesen/BMBF/Axel Sommer
Foto: © Stiftung Lesen/BMBF/Axel Sommer

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung startete die Stiftung Lesen ein Programm, um Kindern von Flüchtlingen mithilfe von Geschichten die deutsche Sprache näher zu bringen. In Erstaufnahmeeinrichtungen erhalten Kinder bis fünf Jahre ein Lesestart-Set mit altersgerechtem Buch. Außerdem erhalten die Einrichtungen in jedem Programmjahr eine Lese- und Medienbox für die Arbeit mit Kindern bis zwölf Jahren. Das Programm „Lesestart für Flüchtlingskinder“ ist zunächst für drei Jahre angelegt und wird von ehrenamtlichen Vorlesepaten unterstützt.
stiftunglesen.de