Ortenau: Schulische Integration von Flüchtlingen

Der baden-württembergische Ortenaukreis will die schulische Integration von Flüchtlingen vorantreiben. Derzeit besuchen mehr als 230 junge Migranten die Beruflichen Schulen des Kreises. In den so genannten „Vabo“-Klassen zur Vorqualifizierung für Arbeit und Beruf, von denen es im aktuellen Schuljahr 2015/16 ganze 14 gibt, liegt der Schwerpunkt auf dem Erwerb von Deutschkenntnissen. Das Kultusministerium kündigte hierfür weitere Mittel an.
badische-zeitung.de

PHINEO entwickelt Ratgeber für wirksames Engagement für Flüchtlinge

PHINEO hat einen Ratgeber für wirksames Engagement für Flüchtlinge entwickelt. Auf www.fuer-fluechtlinge-spenden.de stellt das gemeinnützige Analyse- und Beratungshaus über 70 Projekte, die sich in den Bereichen Integration, Asyl und Demokratieförderung engagieren und/oder die Zielgruppe der geflüchteten Menschen ansprechen, vor. Alle Organisationen wurden von PHINEO mit dem Spendensiegel „Wirkt-Siegel“ als besonders wirkungsvoll ausgezeichnet. Der Ratgeber ist kostenfrei und wurde von von der Bertelsmann Stiftung gefördert.
fluechtlingshilfe.phineo.org

Webvideoformate „Begriffswelten Islam“

Gemeinsam mit prominenten YouTubern, wie Florian Mundt ( LeFloid), Nemi El-Hassan (Datteltäter) oder Mirko Drotschmann (Mr.Wissen2Go), will die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit Erklärvideos im Internet zu einem besseren Verständnis des Islam beitragen. Im Rahmen des Formates #whatIS werden Begriffe wie Kalifat oder Umma erläutert, in der Reihe #travellingIslam besucht YouTuberin Hatice Schmidt Wissenschaftler und spricht mit ihnen über Themen wie „Scharia“, „Iman“ und „Koran“.
bpb.de, youtube.com (Playlist „Begriffswelten Islam“)

SHE36 lädt zur Solidaritätsfahrradfahrt in Berlin

Am Samstag, den 6. Februar lädt SHE36 zur SoliRide zugunsten von „Moabit hilft“, bei der Hygieneartikel fürs LAGeSo gesammelt werden. Die Fixietruppe bereitet zwei Lostöpfe vor: einen, in dem sich Lose mit der Info zu den aktuell benötigten Hygieneartikeln befinden und einen mit Zetteln mit Adressen von Drogeriemärkten. Nach dem Ziehen aus beiden Töpfen bleibt eine Stunde Zeit, um die „gezogenen“ Artikel – frei nach dem eigenen Budget – in der „gezogenen“ Drogerie einzukaufen. Los geht's um 12 Uhr am Hausvogteiplatz in Berlin Mitte. Ziel ist das Haus der Kulturen der Welt – von dort aus geht es dann gemeinsam weiter zum Lager von „Moabit hilft“ am LAGeSo.
facebook.com/events

Ehrenamts-Card für Frankfurter Helfer

Bild: © Stadt Frankfurt am Main
Bild: © Stadt Frankfurt am Main

In Frankfurt am Main setzen sich viele Bürger in ihrer Freizeit für Flüchtlinge ein. Dieses Engagement würdigt die Stadt nun mit 1.000 Ehrenamts-Cards. Diese können noch bis zum 30. April beantragt werden. Damit bekommen besonders Engagierte u.a. freien Eintritt in Museen oder ermäßigten Eintritt bei Veranstaltungen. Eine Karte beantragen kann, „wer sich seit mindestens fünf Jahren, mindestens fünf Stunden pro Woche im Stadtgebiet Frankfurt bei einer oder mehreren Organisationen ehrenamtlich engagiert […]“.
frankfurt.de

Ben Stiller besuchte Flüchtlingsunterkunft in Berlin

Eigentlich war Ben Stiller in der Hauptstadt, um seinen neuen Film „Zoolander No. 2“ vorzustellen. Vor der Premiere am Abend besuchte der Schauspieler die Flüchtlingsunterkunft im alten Rathaus Wilmersdorf. Dieser Besuch wurde Stiller zufolge vom UN-Flüchtlingshilfswerk organisiert. Er habe die Gelegenheit nutzen wollen, ein paar der Menschen zu treffen, weil er gewusst habe, dass es in Deutschland viele Flüchtlinge gebe, so der US-Star. „Es war gut, ein paar Familien zu treffen und zu sehen, womit sie fertig werden müssen“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Ben Stiller fordert, nicht nur ein politisches Problem, sondern auch die menschliche Seite zu betrachten. Auf Twitter schreibt er dazu: „Sie [die Flüchtlinge, Anm. d. Red.] brauchen unsere Solidarität & Unterstützung.“

tagesspiegel.de (letzter Absatz)

Berlin will Flüchtlinge in Hotels unterbringen

Laut einem Bericht der FAZ verhandelt der Berliner Senat mit einer Hotelkette über die mehrjährige Anmietung von 10.000 Hotelplätzen für Flüchtlinge. Es gehe um 22 Hotels in der Hauptstadt, die zur Gesellschaft „Grand City Hotels“ (GCH) gehören. 50 Euro je Platz und Nacht verlange der Betreiber für die Unterbringung; auch Betreuungs- und Integrationsangebote sollen inkludiert sein.
faz.net

Musik hilft – Benefizkonzert zur Flüchtlingshilfe in Berlin Hellersdorf

Am 20. Februar findet in der Jugendfreizeiteinrichtung Eastend in Berlin Hellersdorf ein Benefizkonzert zur Flüchtlingshilfe statt. Zu hören gibt es Cover berühmter Bands von Pink Floyd über The Police, Die Ärzte bis hin zu AC/DC und Metallica. Der Eintritt kostet 5 Euro. Die Einnahmen kommen dem Verein Hellersdorf hilft e.V. und dem Projekt Sea-Watch zugute.
eastend-berlin.com, facebook.com/events

Miteinander in Münster

Gemeinsam malen, kochen oder Fußball spielen – die Plattform Miteinander in Münster ermöglicht es den Bürgern, Ideen und Anregungen für gemeinsam mit Flüchtlingen gestaltete Freizeitaktivitäten zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Vorschläge können über ein spezielles Formular eingereicht werden. Ein Redaktionsteam sichtet die eingerichten Aktivitäten und stellt diese live.
miteinander.blog.muenster.org

ICOON for refugees

ICOON for refugees gibt's jetzt auch in gedruckter Form. Das Bildwörterbuch der Berlinerinnen Gosia Warrink, Katja Koeberlin und Monika Pfau soll mit seinen 1.200 Symbolen und Fotos Helfern und Geflüchteten helfen, sich bei Sprachproblemen untereinander zu verständigen. Die erste Auflage von 30.000 Exemplaren wurde per Crowdfunding finanziert. Wer die Aktion weiter unterstützen möchte, kann für 20 Euro 20 Bücher für die Flüchtlingshilfe spenden. Als Dankeschön bekommt man selbst dann auch ein Buch zugeschickt. ICOON for refugees gibt's übrigens auch als App im Google Play Store und im App Store.
icoonforrefugees.com, icoon-book.com (Shop)

Design-Studenten entwerfen Multifunktionsweste für Flüchtlinge

Studenten des London Royal College of Arts haben eine Weste entworfen, die sich auch zum Schlafsack mit Platz für einen Erwachsenen und ein Kind oder zum Zelt umbauen lässt. Die Weste ist aus Tyvek gefertigt, einem schnelltrocknenden und reißfesten Material. In den Innentaschen finden wichtige Dokumente Platz. Bei dem Prototyp handelt es sich um ein Modell für die Sommermonate, das ab Juli an Flüchtlinge verteilt werden soll.
mashable.com (Prototyp, mit Video), kickstarter.com (Kampagne für die Multifunktionsweste), wired.de

#refugeeswelcome – Leitfaden zum Helfen in Berlin

Wer mit Zeit, Geld und/oder Sachspenden Flüchtlinge in Berlin unterstützen möchte, weiß oft nicht, wo und wie. Für all diejenigen hat Jule Müller, Gründerin des Online Magazins im gegenteil!, einen tollen Leitfaden mit praktischen Tipps und Links rund um Möglichkeiten zur Flüchtlingshilfe in der Bundeshauptstadt zusammengestellt.
docs.google.com (Leitfaden), journelles.de (Interview mit Jule Müller)

ArrivalAid sucht Projektpartner

ArrivalAid ist eine Initiative in München zur Aus- und Fortbildung von Ehrenamtlichen, die Geflüchtete auf den Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereiten und sie zu diesem begleiten. Seit Herbst 2015 konnten die Kapazitäten in der bayrischen Landeshauptstadt auf über 50 Ehrenamtliche verdoppelt werden. Nun will das Team sein Angebot auch Flüchtlingen in anderen Städten zugänglich machen. Dafür sucht ArrivalAid lokale Projektpartner, die das vor Ort aufbauen.
arrivalaid.org; thechanger.org (Gesuch Projektpartner)

MigrantHire will Flüchtlingen Jobs vermitteln

Screenshot: migranthire.com
Screenshot: migranthire.com
MigrantHire ist eine gemeinnützige Organisation, die Flüchtlingen Jobs vermittelt. 10.000 Geflüchteten will das Team in diesem Jahr helfen, eine Arbeit zu finden, so lautet das erklärte Ziel des Teams.
Wie das funktioniert? Die Flüchtlinge beantworten auf der Website einige Fragen zu ihren beruflichen Qualifikationen und legen ein Profil an. Nun können sie von Unternehmen gefunden und zum persönlichen Kennenlernen eingeladen werden.
migranthire.com

„Kinderfreundlicher Raum“ in Tempelhof

Am 17. Dezember eröffnete die Hilfsorganisation Save the Children in der Flüchtlingsunterkunft in Berlin Tempelhof einen Schutz- und Spielraum für Kinder. In dem „Kinderfreundlichen Raum“ können die Kleinen spielen, lernen und kreativ sein. Die Einrichtung und Spielsachen haben Sponsoren zur Verfügung gestellt, geschultes Personal bietet psychologische Hilfe.

Dieses Pilotprojekt soll den Kinderflüchtlingen Struktur sowie ein Stück Normalität bieten und sie zudem auf den Besuch von Kitas und Schulen vorbereiten. Weitere Schutz- und Spielräume sind für 2016 geplant.
savethechildren.de, zdf.de (Bericht, 1:50 min)

ADIA – Online-Sprachlern- und Infoportal

Im September letzten Jahres hat in Erding ein ehrenamtlich arbeitendes Team aus sechs Experten das Projekt ADIA, eine Bildungsplattform für Flüchtlinge, ins Leben gerufen. Auf dem Portal finden Helfer und Flüchtlinge Informationen und Links rund um die Themen Asyl, Flucht, Sprache und Integration – von medizinischen Übersetzungshilfen für den Arztbesuch bis hin zum Übungsportal für Bewerbungen.
adia-erding.de

Kostenlose Zeitung: „Hier in Wiesbaden“

„Hier in Wiesbaden – unsere Stadt leicht erklärt“ ist eine kostenlose Zeitung, die Migranten das Leben in der hessischen Landeshauptstadt näherbringen will. Das Projekt des Wiesbadener Kuriers und des Wiesbadener Tagblatts bündelt Informationen zu den Themen Schule & Arbeit, Verkehr, Gesundheit, Einkaufen sowie Freizeit & Sport. Alle Texte sind auf Deutsch verfasst und leicht verständlich formuliert (Sprachniveau A2). Zur Erläuterung gibt es Grafiken, Fotos und eine Lexikonspalte. So kann die Zeitung auch als Lernmaterial in Deutsch- und Integrationskursen genutzt werden.

„Hier in Wiesbaden“ erscheint quartalsweise – 3.000 gedruckte Exemplare werden an die wichtigsten Anlaufstellen für Flüchtlinge in der Stadt verteilt. Die Zeitung kann aber auch online gelesen und als PDF heruntergeladen werden.
hier-in-wiesbaden.de (Januarausgabe als PDF), wiesbadener-kurier.de

Welcome2Work

Screenshot: www.welcome2work.de
Screenshot: www.welcome2work.de
Die Jobplattform Welcome2Work will Flüchtlinge und Unternehmen zusammenbringen. Jobsuchende können dort ein Bewerberprofil anlegen oder sich direkt auf offene Stellen bewerben. Firmen haben die Möglichkeit, gezielt nach neuen Mitarbeitern zu suchen, sie können aber auch Stellenanzeigen schalten. Die Macher des Portals stehen in regelmäßigem Kontakt mit Helfervereinen, Sozialarbeitern und Rechtsanwälten. In lokalen Workshops in Karlsruhe unterstützen sie Geflüchtete bei der Erstellung von Bewerbungsmappen, Paten stehen den Jobsuchenden während des gesamten Bewerbungsprozeses zur Seite.
welcome2work.de

Online-Spendenportal für Flüchtlinge

Das Portal zusammen-für-flüchtlinge.de gehört zur Spendenplattform betterplace.org. Es soll „Hilfsprojekte, die geflüchtete Menschen unterstützen, und Menschen, die sich engagieren möchten“, zusammenbringen. Aktuell sind dort über 260 Projekte – von der Nothilfe in Krisengebieten bis hin zu Initiativen zur Integration – gebündelt. Bisher wurden bereits knapp 2,8 Mio. Euro für diese Projekte gespendet (Stand 22.01.2016).
betterplace.org (Pressemitteilung als PDF)

Internet & Computer for Refugees

Weil Kommunikation „Austausch und Teilhabe“ bedeutet, hat es sich die Gruppe „Internet for Refugees“ in Dresden zur Aufgabe gemacht, Asylunterkünfte ans Netz zu bringen. Unterstützt wird sie dabei u.a. vom Chaos Computer Club Dresden, dem Netzwerk „Asyl, Migration Flucht Dresden“ sowie Freifunk Dresden. So soll Flüchtlingen der Zugriff auf relevante Informationen wie Ansprechpartner, Hilfsangebote und Sprachunterstützung sowie auch die Kommunikation mit z.B. Angehörigen ermöglicht werden.
it4refugees.noblogs.org, facebook.com (Interview mit „Internet for Refugees“)

HelpTo – Hilfe-Portal für Flüchtlinge

Das Hilfe-Portal HelpTo soll engagierte Bürger, Initiativen, Kommunen und Unternehmen mit Flüchtlingen und Bedürftigen zusammenbringen – es ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Helfenden und Hilfesuchenden. Sachspenden, ehrenamtliches Engagement oder die Vermittlung von Arbeit oder Wohnungen etc. können über das Hilfe-Portal koordiniert werden.

Wie HelpTo funktioniert, erklärt dieses kurze Video (Dauer ca. 1 min):

Das Besondere an dem Portal ist seine regionale Struktur – es ist für Städte und Landkreise einsetzbar und jeweils unter einer eigenen Subdomain, z.B. http://ortsname.helpto.de, erreichbar. Bisher ist das Team in Brandenburg, Berlin, Hessen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Baden-Württemberg aktiv. Im Frühjahr 2016 wird der bundesweite Ausbau des Portals angestrebt – dann werden alle Landkreise und kreisfreien Städte freigeschaltet.
helpto.de

Fokuswoche „alice solidarisch“

Noch bis zum 22. Januar kommen im Rahmen der Fokuswoche „alice solidarisch“ Lehrende, Studierende, Geflüchtete und Experten an der Alice Salomon Hochschule Berlin zusammen, um innovative Strategien für die Inklusion von Flüchtlingen zu entwickeln. Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht erforderlich.
ash-berlin.eu (Programm)

Patenschaftsprogramm für Flüchtlinge

Das Bundesfamilienministerium hat unter dem Titel „Menschen stärken Menschen“ ein Programm gestartet, mit dem Engagement für geflüchtete Menschen gefördert werden soll. Neben Patenschaften sollen darüber auch Gastfamilien und Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gewonnen werden. Das Ministerium stellt dafür zehn Millionen Euro bereit, die an Wohlfahrtsverbände, Stiftungen, Migrantenorganisationen und Freiwilligenagenturen als Träger der Patenschaften fließen werden. In diesem Jahr sind 25.000 neue Patenschaften geplant.
bmfsfj.de, zeit.de

Song für Flüchtlinge: Train to a better Home

Carmina Reyes, Singer-Songwriterin aus München, hat zusammen mit MANU einen Song für Flüchtlinge aufgenommen.

Wer das Lied „Train to a better Home“ herunterladen möchte, wird um eine kleine Spende gebeten. Das Geld kommt der Münchner Flüchtlingshilfe German Alliance zugute.
german-alliance.bandcamp.com

Tag der offenen Tür bei Kreuzberg hilft

Kreuzberg hilft lädt alle Interessierten ein, einen Blick hinter die Kulissen der Initiative zu werfen und lädt am 30. Januar 2016 zum Tag der offenen Tür am Mariannenplatz 1 in Kreuzberg. Vor Ort kann man sich die Räumlichkeiten anschauen und erfahren, wie die Initiative geflüchtete Menschen konkret unterstützt. Die Veranstaltung ist kostenlos, das Team freut sich aber über Spenden in Form von Hygieneartikeln oder Drogeriemarktgutscheinen.
facebook.com/events

EMILY soll Ertrinkende retten

EMILY
Foto: EMILY / ©2010 Kimball Hall Photography

Im Rahmen eines Pilotprojektes will die griechische Küstenwache einen Rettungsroboter einsetzen, um vor Lesbos Menschen vor dem Ertrinken zu retten. EMILY, kurz für Emergency Integrated Lifesaving Lanyard, ist ein ferngesteuertes Wasserfahrzeug, das bis zu fünf Menschen Halt bieten kann. Mit einer Batterieladung kann EMILY 20 Minuten arbeiten. Vor einigen Badestränden der USA ist der Rettungsroboter bereits seit Jahren im Einsatz. Um den Rettungseinsatz besser koordinieren zu können, sollen Drohnen Bilder aus der Luft senden.
wired.com

Songs For Refugees – Benefizkonzert

Studierende der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) Berlin haben im Rahmen des Projektes Songs For Refugees unter der Leitung des Studiengangs Musikproduktion eine Compilation-CD aufgenommen, deren Verkaufserlöse der Berliner Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB) zugute kommen. Auf der Platte ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Die musikalische Bandbreite reicht von Afro-Pop über Rap und Garagerock bis hin zu elektronischen Klängen. Außerdem hat das Team der hdpk gemeinsam mit Flüchtlingen aus Syrien und Pakistan den Song „Moving“ aufgenommen, den es ebenfalls auf der CD zu hören gibt.

Das offizielle Release-Konzert findet am kommenden Samstag, den 16. Januar im Berliner PRIVATCLUB in der Skalitzer Straße 85-86 statt. Der Einlass beginnt um 19 Uhr, Tickets gibt's für 4,00 Euro an der Abendkasse. Auch diese Einnahmen werden für die Flüchtlingshilfe gespendet.
songsforrefugees.de, facebook.com/events (Infos zum Konzert)

„Ankommen“: App soll bei der Integration helfen

Die App „Ankommen“ soll Geflüchteten während der ersten Wochen in Deutschland schnelle und umfassende Orientierung bieten. Neben Hinweisen zum Leben in Deutschland bietet die App Infos zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. Auch ein multimedialer Sprachkurs ist enthalten. „Ankommen“ ist kostenlos, steht in fünf Sprachen (Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Deutsch) zur Verfügung und ist nach dem Download auch ohne Internetzugang nutzbar. Das Gemeinschaftsprojekt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der Bundesagentur für Arbeit, des Goethe-Instituts sowie des BR ist bisher für Android im Google Play Store verfügbar, die iOS-Version soll in Kürze folgen.
ankommenapp.de, br.de

1. Flüchtlingsforum Ruhr 2016

Am 28. Januar findet an der Universität Witten/Herdecke das 1. Flüchtlingsforum Ruhr 2016. Von 9:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr diskutieren Experten von Hilfs- und Sicherheitsorganisationen sowie Behörden mit Politikern und Wissenschaftlern verschiedene Gesichtspunkte der Flüchtlingsthematik. Neben Vorträgen und der Ausstellung von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) werden in einer Best-Practice-Session aktuelle erfolgreiche Projekte aus der Arbeit mit Flüchtlingen vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Hilfsorganisationen, Sicherheitsorganisationen, städtische Behörden, Politiker, Wissenschaftler und Studierende. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 21. Januar 2016 anmelden; die Teilnahmegebühr beträgt 69,00 Euro.
uni-wh.de, veranstaltungsanmeldung.uni-wh.de (Anmeldung)

Rückenwind: Fahrräder für Flüchtlinge

Flüchtlingen ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben – das hat sich der Berliner Verein Rückenwind zur Aufgabe gemacht. Im Stadtteil Neukölln – die Werkstatt befindet sich im Sharehaus „Refugio“ in der Lenaustraße 3, 12047 Berlin – sammlen acht Studierende Fahrradteile und Fahrräder und reparieren diese gemeinsam mit Geflüchteten. Bisher hat der Verein bereits 195 Räder wieder auf Vordermann gebracht (Stand 13.01.2016). Unterstützen können Sie Rückenwind mit Rädern, Ersatzteilen, Werkzeug, Geld und vor allem Engagement.
rueckenwind.berlin

Leitfaden für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Bredstedt

Das Amt Mittleres Nordfriesland in Bredstedt hat zusammen mit dem früheren Leiter der Ausländerbehörde Hans Degen einen „Leitfaden für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ erarbeitet. Gesetzestexte, Zahlen und Fakten sucht man darin jedoch vergeblich, vielmehr gibt der Leitfaden praktische Hinweise, wie interkulturelle Verständigung gelingen kann.
amnf.de (Leitfaden, PDF)

Jahresbilzanz 2015: 244 Millionen Flüchtlinge weltweit

Nach UN-Angaben ist die Zahl der Flüchtlinge im Jahr 2015 weltweit auf 244 Millionen gestiegen. Allein im Bürgerkriegsland Syrien sind 13,5 Millionen Menschen im Landesinneren auf der Flucht, weitere 4,7 Millionen flohen in Nachbarländer oder versuchen, nach Europa zu gelangen. Die Vereinten Nationnen fordern mehr Soforthilfe, finanziell wie humanitär.
dw.com

Die UdK Berlin engagiert sich für Geflüchtete

Von limitierten Fußballtrikots, deren Verkaufserlös dem Fußballverein „Champions ohne Grenzen e. V.“ , der Flüchtlingskinder trainiert und fördert, gespendet wird, über einen Dokumentarfilm und Willkommensklassen – die Universität der Künste Berlin engagiert sich vielfältig für geflüchtete Menschen. Eine Auswahl der Projekte und Veranstaltungen gibt's hier:
udk-berlin.de

Arbeitsmarktintegration Geflüchteter in Berlin

Mit der Initiative „Arrivo Berlin“ wollen die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, die Handwerkskammer Berlin und das Netzwerk für Bleiberecht „bridge“ Flüchtlinge, die arbeiten oder eine Ausbildung beginnen wollen, und Betriebe in der Hauptstadt zusammenbringen. Erst im November vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung beschlossen, Flüchtlingen bereits nach drei Monaten den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. So soll auch dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Einen Leitfaden zur „Ausbildung, Beschäftigung und Unterstützung von Flüchtlingen“ gibt's auf der Seite der IHK Berlin als blätterbares E-Book.
morgenpost.de, ihk-berlin.de (E-Book)

Sprachkurse für Flüchtlinge

In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit entwickelt die Deutsche Welle einen Online-Deutschkurs für Flüchtlinge, um ihnen den Einstieg in den deutschen Stellenmark zu erleichtern. Der modular aufgebaute Kurs soll ab Herbst 2016 auf den Webseiten der Kooperationspartner verfügbar sein.
dw.com

Cucula – Flüchtlinge bauen Möbel

Foto: © Verena Brüning
Foto: © Verena Brüning

Als Modellbetrieb möchte die Berliner „CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design“ Flüchtlingen helfen, sich eine berufliche Zukunft aufzubauen. Designer und Pädagogen vermitteln in der Design-Manufaktur handwerkliche Grundlagen der Holzverarbeitung und des Möbelbaus. Das Ergebnis: echte Designklassiker nach den Plänen des Italieners Enzo Mari, bei denen auch Holz der Boote verarbeitet wird, auf denen die Flüchtlinge nach Europa kamen. Die Erlöse aus dem Verkauf der Möbelstücke soll in die Finanzierung des Lebensunterhalts und der Ausbildung der Flüchtlinge fließen.
cucula.org

Yallah Deutschland

Die Krautreporter haben ein Videoportal „für, von und über Flüchtlinge“ gestartet. Alle Beiträge werden sowohl in deutscher als auch in arabischer Sprache veröffentlicht – weitere Sprachen nicht ausgeschlossen. Das Portal ist für den mobilen Aufruf auf dem Smartphone optimiert und auch einen WhatsApp-Service gibt es. Zunächst für zwei Monate wird das Projekt vom Medieninnovationszentrum Babelsberg finanziert.
yallahdeutschland.de, krautreporter.de (Hintergrund)

Flüchtlingsthematik an Hochschulen

Der Hochschulverband für interkulturelle Studien e.V. hat eine Stellungnahme zur Flüchtlingsthematik an Hochschulen veröffentlicht. Der Verband will in drei Bereichen Wissen und Ressourcen bereitstellen, um die Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus der Flüchtlingssituation ergeben: So sollen die interkulturellen Kompetenzen der sowohl professionellen als auch ehrenamtlichen Helfer gestärkt, Zugewanderten Trainings und Studienangebote offeriert und die verstärkte Zuwanderung begleitend erforscht werden.
idw-online.de

Bilder gegen Bürgerängste

Die „Top15 der Besorgten-Bürger-Ängste“ – von „Wir haben keinen Platz in Deutschland“ bis „Hilfe, wir werden von fremden Kulturen überflutet“ – hat eine Gruppe deutscher Zeichner illustriert. Getreu dem Motto „Weniger Angst, mehr Wissen“ sollen die Ängste der „besorgten Bürger“ mit Fakten und tollen Zeichnungen entkräftet werden.
bildkorrektur.tumblr.com

Elektronische Gesundheitskarte für Berlins Flüchtlinge

Ab heute erhalten Flüchtlinge in Berlin eine elektronische Gesundheitskarte – vorerst allerdings nur neu ankommende Asylbewerber, die sich in der Bundesallee registrieren lassen. Künftig müssen die Menschen müssten nicht mehr für einen Krankenschein am LaGeSo anstehen, sondern könnten direkt in eine Arztpraxis oder ins Krankenhaus gehen. Die Kosten für diese medizinische Versorgung trägt das Land. Außerdem hat Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) ein separates Flüchtlingsamt angekündigt. Auch neue große Unterkünfte sollen in Berlin entstehen.
rbb-online.de

Maßnahmen der Bundesregierung 2016

2015 kamen rund eine Million Flüchtlinge nach Deutschland. Zur Förderung der Integration und der Entlastung der Bundesländer plant die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen – von finanziellen Entlastungen für die Länder über spezielle Integrationskurse bis hin zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge.
dw.com

Schaffen wir das?

So heißt das 365-Tage-Langzeitprojekt zur Flüchtlingskrise der Axel Springer Akademie. Ein Jahr lang begleiten 17 Journalisten der Akademie zehn Menschen, die mit Flüchtlingen zu tun haben, mit Texten, Bildern und Videos. Neben Portraits von Flüchtlingen und Helfern liefert das Projekt aktuelle Hintergrundinformationen zur Flüchtlingskrise.
schaffenwirdas.de

Lesestart für Flüchtlingskinder

Foto: © Stiftung Lesen/BMBF/Axel Sommer
Foto: © Stiftung Lesen/BMBF/Axel Sommer

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung startete die Stiftung Lesen ein Programm, um Kindern von Flüchtlingen mithilfe von Geschichten die deutsche Sprache näher zu bringen. In Erstaufnahmeeinrichtungen erhalten Kinder bis fünf Jahre ein Lesestart-Set mit altersgerechtem Buch. Außerdem erhalten die Einrichtungen in jedem Programmjahr eine Lese- und Medienbox für die Arbeit mit Kindern bis zwölf Jahren. Das Programm „Lesestart für Flüchtlingskinder“ ist zunächst für drei Jahre angelegt und wird von ehrenamtlichen Vorlesepaten unterstützt.
stiftunglesen.de