Hör-Tipp: Potsdamer Grundschüler über Flüchtlinge

 Jeder ist willkommen... Foto: radioeins, Amelie Ernst

Jeder ist willkommen... Foto: radioeins, Amelie Ernst

Es sind Sätze, die unter die Haut gehen. Ausgesprochen von Kindern einer Grundschule im brandenburgischen Potsdam. Radio Eins begleitet die Schüler der Willkommensklasse an der Weidenhof-Grundschule schon länger. Dieses Mal ging es zu einem Ausflug in eine andere Schule. Hier zwei Aussagen, die keiner weiteren Beschreibung bedürfen:

"Eigentlich muss man doch Respekt vor denen haben, weil was die schon alles hinter sich haben. Im Gegensatz zu denen haben wir eigentlich nichts hinter uns so richtig. Weil die mussten ja laufen und sowas alles."

"Wir haben Geld und können es uns gut gehen lassen und manche haben kein Geld und müssen da flüchten, damit sie überhaupt noch ihr Leben haben. Da find ich es nicht richtig, wenn man die Grenzen einfach schließt."

Nachzuhören ist der Beitrag bei den Kollegen von radioeins.de >>

Ökonom: Zuwanderung als Chance

Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), hat im vergangenen Jahr eine Studie veröffentlicht, wonach der ökonomische Nutzen durch die Zuwanderung von geflüchteten Menschen langfristig höher ist als die Kosten. Fratzscher plädiert dafür, die Ausgaben des Staates nicht ausschließlich als Kosten, sondern als Investitionen anzusehen, die auf längere Sicht der Wirtschaft und Gesellschaft zugutekommen werden. Deutschland sei besser denn je gerüstet, um diese Herausforderung zu bestehen.
welt.de

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"Der Arbeitsmarkt ist hervorragend aufgestellt: Wir haben eine Million freie Stellen. Viele der Geflüchteten werden die Renten der Babyboomer zahlen."

Bischöfe und Rabbiner gemeinsam für Integration

Im Rahmen der christlich-jüdischen „Woche der Brüderlichkeit“ haben sich Rabbiner und Bischöfe in Hannover zum Thema Integration beraten. Gemeinsam wollen sich die Religionsvertreter gegen Fremdenhass und für die Integration von Geflüchteten, aber auch gegen Antisemitismus einsetzen. Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), sagte, „[e]r sei dankbar dafür, dass die Religionsgemeinschaften in Deutschland in der Flüchtlingsfrage ‚große Gemeinsamkeiten‘ hätten“.
juedische-allgemeine.de

Berlin: Geflüchtete als Museumsführer

Im Berliner Projekt „Multaka" werden Geflüchtete aus Syrien und dem Irak zu Museums-Guides fortgebildet und bieten dann für Landsleute Führungen in arabischer Sprache an (wir berichteten). Im Interview mit dem RBB berichtet Projektleiterin Razan Nassreddine unter anderem über die beliebtesten Führungen.

Razan Nassreddine

Die Geflüchteten sehen, wie schlimm die Situation in Deutschland nach den Kriegen war. Die Flucht, die während des Zweiten Weltkrieges einsetzte. Es gibt den Flüchtlingen Hoffnung, wenn sie sehen, dass das heute so starke Deutschland es auch geschafft hat. Sie sehen es als Vorbild und sagen sich, "wir werden Syrien später auch wieder aufbauen können“.

Das vollständige Interview gibt's bei rbb-online.de.

Panorama fragt Helfer: Schaffen wir das wirklich?

Flüchtlinge beim gemeinsamen Kochen mit einem Helfer. Bild: NDR
Flüchtlinge beim gemeinsamen Kochen mit einem Helfer. Bild: NDR
Willkommen in der Wirklichkeit – so überschreibt das NDR-Magazin Panorama einen Beitrag, mit dem die Fernsehmacher der Flüchtlingshilfe und Integration in Deutschland auf den Zahn fühlen. Am Beispiel ehrenamtlicher und institutioneller Helfer versucht die Sendung ein Stimmungsbild einzufangen. Es geht um Zeit, Geduld, Erwartungen, Druck. Auch auf Seiten der Flüchtlinge. Mancher sehnt sich – typisch deutsch – nach einem Masterplan. Doch dem Betrachter wird schnell klar: Den wird's nicht geben. Immerhin: Die Reportage ist in deutscher und arabischer Sprache zu sehen. Vielleicht können sich beide Seiten – Geflüchtete und Helfer – dadurch wieder ein Stück näher kommen.
ndr.de (deutsche Fassung) ndr.de (arabische Fassung)

2.000 Menschen bei Fluchtkonferenz in Hamburg

Stolze 2.000 Besucher zählte die erste große Flüchtlingskonferenz am vergangenen Wochenende in der Hamburger Kampnagelfabrik. Die Teilnehmer waren unter anderem aus Frankreich, Dänemark, Belgien, Spanien, Polen und Tunesien angereist. Sie diskutierten in über 30 Workshops und Debatten über Fluchtgründe, Asylgesetze und die politische Selbstorganisation. Die Flüchtlinge forderten im Rahmen der Veranstaltung vor allem eine Änderung des Dublin-Systems der EU, damit sich Flüchtlinge in Europa frei bewegen können. Auch mahnten sie eine bessere Vernetzung untereinander an. Letzteres nahmen sich auch die Flüchtlingshelfer vor, die ebenfalls zahlreich vor Ort waren. Im nächsten Jahr soll eine ähnliche Konferenz in Berlin stattfinden. Wir haben ein paar Berichte von der Konferenz für Euch zusammengetragen.
welt.de, taz.de. ndr.de (mit Video), refugeeconference.blogsport.eu (Konferenz-Website)

Berliner Bürgermeister: Mindestlohn für Flüchtlinge

Wie können Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert werden und was bedeutet das für den Mindestlohn? Eine klare Ansage kommt dazu vom Regierenden Bürgermeister von Berlin. Im Interview mit der "Zeit" formuliert Michael Müller einen sehr wichtigen Punkt:

Foto: Senatskanzlei/Martin Becker
Foto: Martin Becker
"Am Mindestlohn darf nicht gerüttelt werden. Und die CDU erweist den Flüchtlingen und uns allen einen Bärendienst, wenn sie alle paar Wochen erneut mit Vorschlägen zu Aufweichungen um die Ecke kommt, noch dazu ganz offensichtlich ohne politische Verständigung in den eigenen Reihen. Es darf auf keinen Fall ein Niedriglohnsektor für Flüchtlinge entstehen. Und wir dürfen nicht selbst Konkurrenz zu anderen Arbeitnehmern durch unterschiedliche Entlohnung schaffen. Gleichzeitig müssen wir aus meiner Sicht diskutieren, wie wir den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Wir brauchen zum Beispiel eine Form von zweitem Arbeitsmarkt der Gemeinnützigkeit."

In dem Interview thematisiert Müller auch die aktuelle Situation am Lageso und die Unterstützung von McKinsey beim Erstellen eines Masterplans für die Integration der Neuankömmlinge in Berlin. Vieles klingt schlüssig, vor allem die Menschlichkeit ist dem Bürgermeister wichtig. Schade nur, dass er die großartige Arbeit der vielen freiwilligen Helfer in den Notunterkünften und anderswo mit keinem Wort erwähnt. Nachzulesen ist das vollständige (und viel diskutierte) Interview unter zeit.de

Volz Gruppe möchte Flüchtlinge einstellen

Volz-GruppeDie Volz Gruppe aus Deilingen, die sich auf die Fertigung von Rohrverbindungskomponenten in der Hydraulik und Kugeln für die Kugelhahnindustrie spezialisiert hat, möchte Flüchtlinge ins Unternehmen integrieren und "vom Praktikum über Ausbildungsplätze bis zu Festanstellungen alle Formen der Mitarbeit anbieten", wie es in einer Mitteilung heißt. Allerdings kritisiert die 4.000-Mann-Firma aus Baden-Württemberg den bürokratischen Aufwand, der damit verbunden sei. "Allein die verschiedenen Aufenthaltstitel und die damit verbundenen unterschiedlichen Zugangsbedingungen zum Arbeitsmarkt sind schwer zu durchschauen", so Volz-Geschäftsführer Dr. Christoph Fleig. "Uns fehlt es einfach an Rechtssicherheit."
pressebox.de

Bill Gates über Flüchtlingshilfe und Integration

In einem Interview mahnt Microsoft-Gründer und Milliardär Bill Gates zu kreativen Lösungen in der Flüchtlingsfrage und pocht auf das Engagement der Jungen. Auch die technischen Möglichkeiten, diese Krise zu meistern, stellt er heraus – insbesondere jene, die durchs Internet möglich werden:

Bill-Gates"Die Krisen machen deutlich, dass es uns aus moralischer Sicht interessieren sollte, was Menschen weit weg von uns passiert und dass es uns auch betreffen wird. Wenn die Menschen in Afrika ihre Felder nicht mehr ausreichend bestellen können, müssen sie Flüchtlinge werden – und das wären dann so viele, dass selbst das jetzige Problem dagegen klein erschiene. Dann brauchen wir Kreativität: Was sollten diese Flüchtlinge machen? Könnten die Kinder mit ihren Internet-Fähigkeiten Sprachen lernen? Welche Jobs könnten sie übernehmen, wie könnten wir uns organisieren? Das letzte Mal, als wir so eine Krise hatten, hatten wir solche Hilfsmittel noch nicht."

Das vollständige Interview gibt's drüben bei heise.de.

Bischofkonferenz beschließt Leitlinien für die Flüchtlingsarbeit

Vom 15. bis 18. Februar 2016 fand im Kloster Schöntal (Bistum Rottenburg-Stuttgart) die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. Am Mittwoch ging es bei der Versammlung um Leitlinien für die Flüchtlingsarbeit. Beschlossen wurde ein Leitbild, in dem konkrete Vorhaben, wie z.B. die Integrationsarbeit in Kindergärten und Schulen oder die Suche nach Wohnraum in kirchlichen Einrichtungen, festgeschrieben sind.
swr.de

Regierungserklärung: Angela Merkel hält Kurs

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit einer kämpferischen Regierungserklärung im Bundestag klargemacht, dass sie ihre Flüchtlingspolitik der offenen Türen fortsetzen will. Ihre Wähler wähnt sie hinter sich und verwies dabei auf Umfragen, wonach 90 Prozent der Bevölkerung Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen, Schutz und Unterkunft in Deutschland geben wollen. "Ich finde das wunderbar", sagte Angela Merkel dazu.
Gleichzeitig will die Bundeskanzlerin per Drei-Punkte-Plan die Flüchtlingszahlen "spürbar und nachhaltig reduzieren". Dabei gehe es darum, 1. die Fluchtursachen zu bekämpfen, 2. die EU-Außengrenze zwischen Griechenland und Türkei zu schützen und Lasten besser zu verteilen und 3. den Zuzug besser zu ordnen und zu steuern.
faz.net, welt.de, bundeskanzlerin.de

Kunstaktion: Die Schwimmwesten von Ai Weiwei

Foto: © Oliver Lang
Foto: © Oliver Lang
Von Samstagabend bis Dienstagnachmittag hatte der Künstler Ai Weiwei die Säulen am Eingang des Berliner Konzerthauses in Rettungswesten von Flüchtlingen gehüllt, die in überfüllten Booten auf der Flucht über das Mittelmeer gekommen sind. Das Kunsterwerk wurde vier Tage lang im Rahmen der Filmgala Cinema for Peace gezeigt. Wie der Tagesspiegel berichtet, hätten viele Besucher und Berliner die Installation von Ai Weiwei gerne länger in der Stadt gesehen.
tagesspiegel

Politik: Integrationskonzepte im Vergleich

Die CDU hat gestern unter dem Titel "Fordern und Fördern" ein Konzept für die Integration von Flüchtlingen in Deutschland vorgelegt. Die SPD hatte bereits im Januar einen "Integrationsplan für Deutschland" ausgearbeitet. Und auch die Grünen haben längst ein entsprechendes Konzept der Bundestagsfraktion publiziert. Andrea Dernbach, Cordula Eubel und Albert Funk vom "Tagesspiegel" nehmen die Papiermenge zum Anlass, die unterschiedlichen Ansätze der Parteien zu vergleichen. Die Schwerpunkte, das ist allen Konzepten gemein, liegen bei Bildung, Wohnungsbau und Arbeit. Alle Details drüben bei den Kollegen.
tagesspiegel.de

Aktionsbündnis „Wir machen das“

Die von 100 Frauen aus Kunst, Wissenschaft und öffentlichem Leben initiierte und inzwischen von zahlreichen Initiativen, Personen und Institutionen unterstützte Bewegung „Wir machen das" will demonstrieren, dass ein Zusammenleben mit neu in Deutschland angekommenen Menschen auf Augenhöhe und auf Dauer möglich ist, und die öffentlichen Stimmen derjenigen stärken, für die Zuwanderung keine Bedrohung ist.

Logo: we’re doing it e.V.
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Dabei bringt sich jede und jeder auf ihre bzw. seine Art ein: „Vom Kleiderfalten bis Lobbyismus, von Sammelklage bis Seenotrettung, vom Beherbergen bis zum Bauvorhaben, von Rechtsberatung bis Sprachvermittlung, von kultureller Teilhabe bis Arbeitsplatzvermittlung, vom persönlichen Statement bis zur Medienkampagne.“

Wer mehr über die Initiative erfahren möchte, dem sei heute Abend die ZDF-Sendung "Aspekte" ans Herz gelegt: Dort wird Schriftstellerin Annika Reich, die das Aktionsbündnis zusammen mit anderen Frauen ins Leben gerufen hat, zu Gast sein.
zeit.de, wirmachendas.jetzt, zdf.de ("Aspekte")

Asylpaket II: Große Koalition einigt sich auf neue Eckpunkte zum Asylverfahren

Nach den öffentlichen und scharfen Diskursen zwischen CSU, CDU und SPD um Detailregelungen im Umgang mit Asylsuchenden, hat Vizekanzler Sigmar Gabriel am gestrigen Abend die neuen Rahmenbedingungen (Asylpaket II) bekannt gegeben, auf die sich die Parteichefs Merkel, Seehofer und Gabriel am Tage geeinigt hatten. Spiegel Online hat die wichtigsten Änderungen in einem ersten Überblick zusammengestellt.
spiegel.de

Rollenspiel in Davos

Beim elitären Weltwirtschaftsforum in Davos sind 40 Teilnehmer dem Aufruf der Stiftung Crossroads gefolgt, um per Rollenspiel das Schicksal von Flüchtlingen zu erfahren. Im Keller des Hilton Hotels bekamen sie dafür eine neue Identität und wurden fortan von Lagerkommandanten und Soladaten, gespielt von Mitarbeitern von Hilfsorganisationen und ehemaligen Flüchtlinge, schikaniert. "Handelsblatt"-Redakteurin Nicole Bastian hat sich auf das Experiment eingelassen und berichtet.
handelsblatt.com

Goslar: Zuwanderung? Ja, bitte!

Dr. Oliver Junk, Oberbürgermeister der Stadt Goslar (Foto: Stefan Sobotta)
Dr. Oliver Junk, Oberbürgermeister der Stadt Goslar (Foto: Stefan Sobotta)

In Zeiten überhitzter Debatten um Flüchtlingszahlen sendet Goslar ein positives Zeichen: Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk ist bereit, deutlich mehr Geflüchtete aufzunehmen, als er nach geltendem Schlüssel müsste. Denn die Stadt habe in den vergangenen zehn Jahren rund 4.000 Einwohner verloren, Wohnungen gebe es daher reichlich. Der Goslarer OB sieht die Zuwanderung vor diesem Hintergrund vor allem als Chance: „Jeder einzelne Mensch, der sich aus seiner Heimat aufgemacht hat, bringt einen ungeheuren Hunger danach mit, sich wieder etwas aufzubauen. Solch motivierte Neubürger brauchen insbesondere die vielen Städte und Regionen Deutschlands, die derzeit unaufhaltsam an Bürgern und damit an Substanz und Arbeitskräften verlieren.“
solinger-tageblatt.de

Flüchtlingsthematik an Hochschulen

Der Hochschulverband für interkulturelle Studien e.V. hat eine Stellungnahme zur Flüchtlingsthematik an Hochschulen veröffentlicht. Der Verband will in drei Bereichen Wissen und Ressourcen bereitstellen, um die Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus der Flüchtlingssituation ergeben: So sollen die interkulturellen Kompetenzen der sowohl professionellen als auch ehrenamtlichen Helfer gestärkt, Zugewanderten Trainings und Studienangebote offeriert und die verstärkte Zuwanderung begleitend erforscht werden.
idw-online.de

Bilder gegen Bürgerängste

Die „Top15 der Besorgten-Bürger-Ängste“ – von „Wir haben keinen Platz in Deutschland“ bis „Hilfe, wir werden von fremden Kulturen überflutet“ – hat eine Gruppe deutscher Zeichner illustriert. Getreu dem Motto „Weniger Angst, mehr Wissen“ sollen die Ängste der „besorgten Bürger“ mit Fakten und tollen Zeichnungen entkräftet werden.
bildkorrektur.tumblr.com

Friedenszeichen aus Schwimmwesten

Auf der griechischen Insel Lesbos haben Freiwillige rund 3.000 Rettungswesten aus Protest zu einem riesigen Peace-Zeichen arrangiert. Ein Video zeigt die Aktion eindrucksvoll aus der Vogelperspektive. Auf Lesbos liegen nahe Mithymna mittlerweile die Westen von fast 500.000 Flüchtlingen, die von der nahe gelegenen Türkei auf die zu Griechenland gehörende Insel übergesetzt haben.
spiegel.de (Video), wochenblatt.de (Text)

2015 kamen 79.272 Flüchtlinge nach Berlin.

Im abgelaufenen Jahr kamen nach offiziellen Angaben des Senats 79.272 Flüchtlinge nach Berlin. 55.111 von ihnen leben noch in der Stadt, etwa in Notunterkünften oder Aufnahmeeinrichtungen. Über die Feiertage kamen laut "Tagesspiegel" täglich rund 400 Menschen per Zug in Berlin an, außer am ersten Weihnachtstag und an Neujahr. Vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (bekannt als Lageso), das seit heute wieder geöffnet hat, bildeten sich schon am frühen Morgen die ersten Schlangen – bei Temperaturen von -10 Grad und darunter. Mitarbeiter von Vivantes helfen vor Ort mit dem Nötigsten aus.
tagesspiegel.de

Maßnahmen der Bundesregierung 2016

2015 kamen rund eine Million Flüchtlinge nach Deutschland. Zur Förderung der Integration und der Entlastung der Bundesländer plant die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen – von finanziellen Entlastungen für die Länder über spezielle Integrationskurse bis hin zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge.
dw.com

Schaffen wir das?

So heißt das 365-Tage-Langzeitprojekt zur Flüchtlingskrise der Axel Springer Akademie. Ein Jahr lang begleiten 17 Journalisten der Akademie zehn Menschen, die mit Flüchtlingen zu tun haben, mit Texten, Bildern und Videos. Neben Portraits von Flüchtlingen und Helfern liefert das Projekt aktuelle Hintergrundinformationen zur Flüchtlingskrise.
schaffenwirdas.de