Seniorin spendet kistenweise Schuhe für Idomeni

Notwendige Hilfe leisten viele Helferinnen und Helfer aus Deutschland dieser Tage nicht nur hierzulande, sondern auch im Chaos-Camp von Idomeni. Und da gibt es Geschichten, die einfach nur schön sind, etwa die von Christa Hardt: Die 75-Jährige lebt nördlich von Dresden und hatte früher einen Schuhladen. Aus den Restbeständen hat sie kürzlich mehrere Kisten mit Gummistiefeln für Kinder sowie Turnschuhen und Espandrillos für wärmeres Wetter gepackt und dem Dresden-Balkan-Konvoi mitgegeben. Dessen bereits zwölfter Treck machte sich Ende der vergangenen Woche auf den langen Weg nach Griechenland, wo die Hilfe weiterhin dringend gebraucht wird. Spenden geht auch hier.
sz-online.de

Flüchtlingshilfe Neckarbischofsheim meldet Erfolg

Obwohl die 70 angekündigten Flüchtlinge noch gar nicht in der Kleinstadt angekommen sind, war die Spendenbereitschft der BürgerInnen und Unternehmen bereits groß. Die Flüchtlingshilfe Neckarbischofsheim hatte in Kooperation mit ansässigen Firmen und einem lokalen Gymnasium zu Spenden aufgerufen und ist mit Rücklauf sehr zufrieden. Als Lager konnte ein leerstehender Supermarkt aktiviert werden, die Geflüchteten sollen im April auf einem stillgelegten Firmengelände untergebracht werden.
rnz.de, fh-nbh.de (Webseite der Flüchtlingshilfe Neckarbischofsheim)

Tausche Dosen und Schnur gegen Haus für Geflüchtete

Dass man mit einer guten Idee auch ohne Geld etwas für hilfsbedürftige Menschen tun kann, zeigt ein Student aus München – zumindest ist Philipp Christov auf einem sehr guten Weg, sein Ziel zu erreichen. Und das lautet: Ein Haus für Geflüchtete zu ertauschen.

Die Idee, einen Gegenstand jeweils gegen eine immer höherwertige Sache einzutauschen, ist freilich nicht neu: Vorbild ist ein Kanadier, dem es gelang, sich von einer Büroklammer zum eigenen Haus „hochzutauschen“. Auch Philipp Christov will es auf diese Weise zu einem Haus bringen – allerdings nicht für sich selbst, sondern für geflüchtete Menschen.

Philipp Christov

Gestartet hat der Student seine Tauschaktion im April 2015 mit zwei Dosen Kidneybohnen und einer Schnur, aus denen er ein Dosentelefon bastelte. Weniger als ein Jahr später war Philipp Christov im Besitz eines Kleinwagens, den er nun zuerst gegen einen Gutschein für einen professionellen Werbefilm und diesen dann in eine Feier für bis zu 150 Leute inklusive Getränke und Buffet im Wert von rund 10.000 Euro eintauschte.

Wir sind gespannt, wie die Aktion weitergeht und drücken Philipp die Daumen, dass er sein Ziel, sich bis zum kommenden Winter zu einem Haus für Geflüchtete hochzutauschen, erreicht! Wer ihn unterstützen möchte, findet alle Infos auf der Website dasdosentelefon.de.
spiegel.de (Interview mit Philipp Christov), sat1bayern.de (TV-Beitrag)

Dresdner helfen in Idomeni

Eine Gruppe Freiwilliger aus Dresden hilft, die Situation der Geflüchteten in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze wenigstens etwas zu verbessern. Rund ein Dutzend Ehrenamtliche des „Dresden-Balkan-Konvois“ versorgen die an der geschlossenen Grenze Ausharrenden mit dem Nötigsten, weitere sieben Helfer aus Dresden kümmern sich auf der griechischen Insel Chios um Geflüchtete. Natürlich sind die Freiwilligen aus der sächsischen Hauptstadt hierfür auf Geld- und Sachspenden angewiesen. Wer die Helfer bei ihrer wichtigen Mission unterstützen möchte, findet alle Infos dazu auf der Website supportconvoy.org. Derzeit werden hauptsächlich Zelte, Isomatten, Schlafsäcke, Schuhe sowie haltbare Lebensmittel benötigt.
dnn.de, supportconvoy.orgbetterplace.org (Geldspenden)

ZEESA – zentrale Kleiderkammer für Berlin

Berliner-KleiderkammernIn Berlin gehen die Vorbereitungen zur Gründung einer zentralen Kleiderkammer nach Hamburger Vorbild voran. Zwar haben sich bereits in einigen Bezirken regionale Zentralkammern etabliert. Nichtsdestotrotz werden die Pläne für eine berlinweite Kammer unter dem Arbeitstitel ZEESA derzeit konkretisiert. Gestern fand das dritte Vernetzungstreffen zwischen den Ansprechpartnern für Kleiderkammern bzw. Spendenkammern in kleineren und größeren Unterkünften statt. Das Ziel der engagierten Helferinnen und Helfer: Ergänzend zu den bestehenden Kleiderkammern soll eine zentrale Spendenannahmestelle und -sortierung aufgebaut werden, von der die Einrichtungen dann bei Bedarf sortierte Kleidung erhalten können. Denn nicht selten fehlt in der einen Notunterkunft jene Kleidung, die in einer anderen noch auf Vorrat in den Regalen liegt. Eine zentrale Annahme könnte die bedarfsgerechte Verteilung vereinfachen und die Arbeit in den Notunterkünften selbst verringern, so die Idee. Die Kommunikation läuft derzeit über eine geschlossene Facebook-Gruppe. Wer sich für die Kleiderkammern engagieren möchte, kann dieser beitreten.
facebook.com

Berliner Miriam-Makeba-Grundschule spendet Computer

Schüler der Miriam-Makeba-Grundschule in Berlin-Moabit spendeten zehn von der Schule ausrangierte Computer an eine Notunterkunft in der Nachbarschaft. In der von den Johannitern betriebenen NUK im ehemaligen Heinrich-von-Kleist Gymnasium sind auch einige der Grundschüler untergebracht. Die Altgeräte sollen ihnen und ihren Familien den Einstieg in Deutschland erleichtern und ihre Selbstständigkeit fördern. An der Miriam-Makeba-Grundschule gibt es derzeit übrigens vier Willkommensklassen.
berliner-zeitung.de

Asylothek auf dem Berliner Flughafen Tempelhof?

Ehrenamtliche wollen in dem zur Massenunterkunft für 2.500 Menschen umfunktionierten Ex-Flughafen Berlin Tempelhof eine sogenannte "Asylothek" einrichten. Das ist "eine Bücherei, in der man lesen und Filme gucken kann, in der gebastelt und Hausaufgabenbetreuung angeboten wird, es kann Theater gespielt und Musik gemacht werden." So beschreiben die Initiatoren das Projekt auf der Plattform betterplace.org, wo sie um Spenden für das Vorhaben bitten. Die erste Berliner Asylothek gibt es seit Ende November 2015 in einer Flüchtlingsunterkunft im Bezirk Pankow. Im ehemaligen Flughafen Tempelhof soll ein Raum, der von der Initiative "Tempelhof Hilft" im Rahmen eines Begegnungscafés zur Verfügung gestellt wird, für die Asylothek genutzt werden.

So könnte die Asylothek in Tempelhof aussehen.
So könnte die Asylothek in Tempelhof aussehen.

Bereits im Jahr 2012 rief der Initiator Günter Reichert in einer Nürnberger Gemeinschaftsunterkunft die erste Asylothek ins Leben. Inzwischen gibt es nach Angaben der Initiatoren bereits 76 bestehende oder in Planung befindliche Asylotheken in ganz Deutschland. Das Projekt wurde unter anderem mit dem Deutschen Bürgerpreis ausgezeichnet.
asylothekberlin.wordpress.com, facebook.com/asylothek.berlin, betterplace.org, asylothek.de

Flüchtlingspaten Syrien e.V. für menschliche Flüchtlingspolitik

Die Berliner Organisation Flüchtlingspaten Syrien e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sponsoren und Paten zu finden, Spenden zu sammeln und Syrern die Flucht aus dem Krieg zu ermöglichen. Mit fast tausend regelmäßigen Patenschaften ist es bisher bereits gelungen, den Lebensunterhalt von über 40 Menschen aus Familien, die vor dem Krieg in Syrien flohen, zu finanzieren. Wie Helfen hier konkret aussieht, beschreibt Flüchtlingspate Peter Kuttner gegenüber dem rbb.
fluechtlingspaten-syrien.de, rbb-online.de (Bericht über Peter Kuttner)

Erst Facebook-Gruppe, jetzt Verein

Bisher hatte sich die Krefelder Flüchtlingshilfe über eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „Helfende Hände“ organisiert. So wurden unbürokratisch Hilfegesuche- und angebote von 780 Mitgliedern koordiniert. Aus ganz pragmatischen Gründen soll nun ein gemeinnütziger Verein „Helfende Hände Krefeld“ gegründet werden, für den die Gemeinnützigkeit beantragt werden. Als Facebook-Gruppe kann man Firmen keine Spendenbescheinigung ausstellen. Der Verein soll genau das ermöglichen und somit die Spendenbereitschaft örtlicher Unternehmen unterstützen. Darüber hinaus will sich der Verein um Lagerkapazitäten für Sachspenden kümmern.
rp-online.de

PHINEO entwickelt Ratgeber für wirksames Engagement für Flüchtlinge

PHINEO hat einen Ratgeber für wirksames Engagement für Flüchtlinge entwickelt. Auf www.fuer-fluechtlinge-spenden.de stellt das gemeinnützige Analyse- und Beratungshaus über 70 Projekte, die sich in den Bereichen Integration, Asyl und Demokratieförderung engagieren und/oder die Zielgruppe der geflüchteten Menschen ansprechen, vor. Alle Organisationen wurden von PHINEO mit dem Spendensiegel „Wirkt-Siegel“ als besonders wirkungsvoll ausgezeichnet. Der Ratgeber ist kostenfrei und wurde von von der Bertelsmann Stiftung gefördert.
fluechtlingshilfe.phineo.org

SHE36 lädt zur Solidaritätsfahrradfahrt in Berlin

Am Samstag, den 6. Februar lädt SHE36 zur SoliRide zugunsten von „Moabit hilft“, bei der Hygieneartikel fürs LAGeSo gesammelt werden. Die Fixietruppe bereitet zwei Lostöpfe vor: einen, in dem sich Lose mit der Info zu den aktuell benötigten Hygieneartikeln befinden und einen mit Zetteln mit Adressen von Drogeriemärkten. Nach dem Ziehen aus beiden Töpfen bleibt eine Stunde Zeit, um die „gezogenen“ Artikel – frei nach dem eigenen Budget – in der „gezogenen“ Drogerie einzukaufen. Los geht's um 12 Uhr am Hausvogteiplatz in Berlin Mitte. Ziel ist das Haus der Kulturen der Welt – von dort aus geht es dann gemeinsam weiter zum Lager von „Moabit hilft“ am LAGeSo.
facebook.com/events

Engagement-Tipps für Flüchtlingshilfe

Das gemeinnützige Analyse- und Beratungshaus PHINEO hat einen Ratgeber für wirksames Engagement in der Flüchtlingshilfe veröffentlicht. Der von der Bertelsmann Stiftung geförderte und kostenlos angebotene Ratgeber mit dem Titel "Vom Willkommen zum Ankommen: Wirksames Engagement für Flüchtlinge in Deutschland" gibt konkrete Tipps für die Akuthilfe und für langfristiges Engagement, die anhand von Themenbereichen wie Wohnen, Gesundheit, Sprache oder Rechtsberatung systematisch aufbereitet wurden. Auf der Website fuer-fluechtlinge-spenden.de finden GeldgeberInnen zudem 74 ausgewählte Projekte, die sich in den Bereichen Integration, Asyl und Demokratieförderung engagieren.
fuer-fluechtlinge-spenden.de, Ratgeber "Vom Willkommen zum Ankommen" (PDF)

ISEKI spendet Elektrofahrzeuge

ISEKI, Generalimporteur von MEGA-Elektrofahrzeugen aus französischer Produktion, will mehrere Gebrauchte an gemeinnützige Organisationen spenden.

Foto: ISEKI-Maschinen GmbH
Foto: ISEKI-Maschinen GmbH

Die Fahrzeuge sind laut ISEKI technisch geprüft und voll fahrtüchtig, besitzen aufgrund des Batteriestatus aber mögliche Einschränkungen in der täglichen Reichweite. Gemeinnützige Institutionen und Vereine können sich bis zum 4. März 2016 um eines oder mehrere der Fahrzeuge bewerben.
facebook.com

Project Reconnect spendiert 25.000 Chromebooks

Project-Reconnect-300x300Google.org und NetHope haben eine Initiative für Flüchtlinge in Deutschland gestartet. Das "Project Reconnect" stellt dabei gemeinnützigen Organisationen, die mit Flüchtlingen arbeiten, insgesamt 25.000 Chromebooks zur Verfügung. Ziel ist es, Flüchtlingen den wichtigen Zugang zu Informations- und Bildungsangeboten zu ermöglichen. Organisationen der Flüchtlingshilfe, etwa Erstaufnahmestellen, Schulen, Beratungszentren oder Jugendprogramme, können sich zunächst für bis zu 5.000 Chromebooks bewerben. Die entsprechenden Anfragen an reconnect@nethope.org für die erste Runde sollten bis 8. Februar 2016 eingehen, die Mails für die zweite Ausschreibung bis zum 8. März 2016. Weitere Partner sind der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Deutsche Telekom. Erste Chromebooks wurden in Berlin übergeben.
reconnect.nethope.org (Projekt-Seite) via asb.de

Online-Spendenportal für Flüchtlinge

Das Portal zusammen-für-flüchtlinge.de gehört zur Spendenplattform betterplace.org. Es soll „Hilfsprojekte, die geflüchtete Menschen unterstützen, und Menschen, die sich engagieren möchten“, zusammenbringen. Aktuell sind dort über 260 Projekte – von der Nothilfe in Krisengebieten bis hin zu Initiativen zur Integration – gebündelt. Bisher wurden bereits knapp 2,8 Mio. Euro für diese Projekte gespendet (Stand 22.01.2016).
betterplace.org (Pressemitteilung als PDF)

Song für Flüchtlinge: Train to a better Home

Carmina Reyes, Singer-Songwriterin aus München, hat zusammen mit MANU einen Song für Flüchtlinge aufgenommen.

Wer das Lied „Train to a better Home“ herunterladen möchte, wird um eine kleine Spende gebeten. Das Geld kommt der Münchner Flüchtlingshilfe German Alliance zugute.
german-alliance.bandcamp.com

Mega-Kleiderkammer sucht City-Standort

Erst kürzlich ist Hamburgs größte Kleiderkammer aus einer Messehalle auf das Gelände der Otto Group in Bramfeld umgezogen. 100 Helfer, vier Laster, drei Gabelstapler und 25 Hubwagen waren nötig, um die 1.500 Europaletten mit Spenden an den neuen Ort des Geschehens zu verfrachten. Nun wird der Warenein- und -ausgang sogar digital per IT-System erfasst und gesteuert. Ein Problem gibt es allerdings: Die neue Lagerhalle liegt so weit ab vom Schuss, dass kaum noch Freiwillige kommen. Daher suchen die Betreiber noch einen Standort in der Innenstadt, wo Spenden angenommen und sortiert werden können. Wer irgendwo zwischen Hauptbahnhof und Altona rund 1.600 Quadratmeter übrig hat, kann sich gerne melden.
abendblatt.de

Songs For Refugees – Benefizkonzert

Studierende der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) Berlin haben im Rahmen des Projektes Songs For Refugees unter der Leitung des Studiengangs Musikproduktion eine Compilation-CD aufgenommen, deren Verkaufserlöse der Berliner Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB) zugute kommen. Auf der Platte ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Die musikalische Bandbreite reicht von Afro-Pop über Rap und Garagerock bis hin zu elektronischen Klängen. Außerdem hat das Team der hdpk gemeinsam mit Flüchtlingen aus Syrien und Pakistan den Song „Moving“ aufgenommen, den es ebenfalls auf der CD zu hören gibt.

Das offizielle Release-Konzert findet am kommenden Samstag, den 16. Januar im Berliner PRIVATCLUB in der Skalitzer Straße 85-86 statt. Der Einlass beginnt um 19 Uhr, Tickets gibt's für 4,00 Euro an der Abendkasse. Auch diese Einnahmen werden für die Flüchtlingshilfe gespendet.
songsforrefugees.de, facebook.com/events (Infos zum Konzert)

Rückenwind: Fahrräder für Flüchtlinge

Flüchtlingen ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben – das hat sich der Berliner Verein Rückenwind zur Aufgabe gemacht. Im Stadtteil Neukölln – die Werkstatt befindet sich im Sharehaus „Refugio“ in der Lenaustraße 3, 12047 Berlin – sammlen acht Studierende Fahrradteile und Fahrräder und reparieren diese gemeinsam mit Geflüchteten. Bisher hat der Verein bereits 195 Räder wieder auf Vordermann gebracht (Stand 13.01.2016). Unterstützen können Sie Rückenwind mit Rädern, Ersatzteilen, Werkzeug, Geld und vor allem Engagement.
rueckenwind.berlin

Die UdK Berlin engagiert sich für Geflüchtete

Von limitierten Fußballtrikots, deren Verkaufserlös dem Fußballverein „Champions ohne Grenzen e. V.“ , der Flüchtlingskinder trainiert und fördert, gespendet wird, über einen Dokumentarfilm und Willkommensklassen – die Universität der Künste Berlin engagiert sich vielfältig für geflüchtete Menschen. Eine Auswahl der Projekte und Veranstaltungen gibt's hier:
udk-berlin.de

Hamburger Thalia Theater verteilt Spendengelder

Stattliche 120.000 Euro hat das Hamburger Thalia Theater bis zum Jahrsende 2015 vom Publikum für Flüchtlinge gesammelt. Das Geld kommt nun Projekten und Initiativen wie dem Flüchtlingscafé "Why Not" in der Marktstraße, dem "Sprachbrücke Hamburg e.V". oder der "Refugee Law Clinic" (Rechtsberatung für Flüchtlinge) zugute. Obendrein wird die "Embassy of Hope", das Flüchtlingscafé im Thalia in der Gaußstraße, durch die großzügigen Spenden des Thalia-Publikums finanziert.
welt.de

Hamburg: 38.000 Jacken für Flüchtlinge.

In Hamburg sind am Dienstag weitere 38.000 Winterjacken eingetroffen. Die vier Container hat der australische Toilettenpapier-Fabrikant Henry Ngai gespendet, den Transport aus Asien die Reederei Hapag Lloyd finanziert. Insgesamt hat Ngai 100.000 Jacken für Flüchtlinge auf den Weg nach Hamburg geschickt. 60 Prozent der Spende wird die Hamburger Kleiderkammer von Hanseatic Help an Flüchtlinge ausgeben, der Rest soll über das Rote Kreuz in ganz Deutschland verteilt werden.
welt.de

Deutsche spendeten 2015 so viel wie nie zuvor.

Der Deutsche Spendenrat bezeichnet 2015 als "Rekordjahr". Nicht nur die Gesamtsumme der Spenden (je nach Berechnung wird von 5,4 bis 7 Milliarden Euro gesprochen), sondern auch die Zahl der Spender ist wohl gestiegen. Eine SPIEGEL ONLINE-Umfrage bestätigt die Angaben: Acht der größten Hilfsorganisationen in Deutschland verzeichneten einen stabilen oder gar höheren Spendeneingang als 2014. Als Gründe werden übereinstimmend zwei Ereignisse angegeben: Das schlimme Erdbeben im Frühjahr in Nepal und der starke Flüchtlingszustrom nach Deutschland. Wir vermuten: Bei den Erhebungen wurden nur Geldspenden berücksichtigt, das große ehrenamtliche Engagement und die umfangreichen Sachspenden für Flüchtlinge verdeutlichen eine noch viel größere Spendenbereitschaft in Deutschland. Hoffen wir, dass die Deutschen auch 2016 Herz und Portemonnaie weiter offen halten.
spiegel.de

Berlin: PACK A BAG – neue Kampagne für Soforthilfe-Rücksäcke.

Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext ist eine neue Kampagne für Willkommens-Rucksäcke für ankommende Flüchtlinge in Berlin gestartet. Die Aktion mit dem Titel "PACK A BAG" gibt es bereits zum zweiten Mal – nun quasi in der Winter-Version. Die Rucksäcke enthalten neben einer Flasche Wasser, Essen, Zahnbürste, Hygiene-Artikeln auch eine Decke, ein Handtuch und eben zusätzlich Mütze, Schal und Fleecejacke. Je mehr Geld gespendet wird, desto mehr Rucksäcke für Neuankömmlinge in Berlin können gepackt und verteilt werden. PACK A BAG ist ein Projekt des Neuköllner Kulturverein e.V. mit Unterstützung von "Moabit hilft".
startnext.com/pack-a-bag-2 via facebook.com/Moabithilft