Flüchtling wird Bundesliga-Profi beim HSV

Was für eine Erfolgsgeschichte: Im Sommer 2015 ist Bakery Jatta als Flüchtling über das Mittelmeer von Nordafrika nach Italien gekommen – ohne seine Familie. Nun bekommt der Flügelflitzer aus Gambia wohl einen Vertrag beim Bundesligisten Hamburger SV. Dort hat er sich bei mehreren Probetrainings überzeugend präsentiert. Der Verein will zum 18. Geburtstag Jattas alles unter Dach und Fach bringen. Vorher war eine Verpflichtung aufgrund von Regelungen der Fifa noch nicht möglich. Bakery Jatta soll beim HSV monatlich 10.000 Euro verdienen. Hoffentlich kommt er mit seinen vom Luxus verwöhnten Kollegen gut zurecht. Wir wünschen ihm viel Erfolg und Glück bei seiner Fußball-Karriere!
bild.de, sport1.de, stuttgarter-nachrichten.de

Hamburg: Wohnungen statt Kleingärten

Bei der Suche nach Flächen für den sozialen Wohnungsbau (auch zur Unterbringung von Geflüchteten) will Hamburg neue Wege gehen – und ein Tabu brechen: Kleingärtner sollen ihre Parzellen räumen und Platz schaffen für neue Wohnungen. Denn in Hamburg gibt es noch recht viele Laubenpieper in zentraler Lage – ein Luxus, den sich die Stadt womöglich ab 2019 nicht mehr leisten kann. Aus einem Strategie-Papier geht hervor, dass der Senat eine stärkere Verdichtung im Stadtgebiet anstrebt, um künftig 12.000 neue Wohnungen pro Jahr bauen zu können. Und es liegt auf der Hand: Die Entschleunigung weniger kann in wachsenden Städten nicht der Unterbringung vieler im Wege stehen. Das gilt nicht nur für Hamburg. In der Hansestadt sind zudem auch neue Gewerbeflächen gefragt, damit die Wirtschaft wachsen kann. So soll die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt schneller und besser gelingen.
bild.de, abendblatt.de

BAMF kontrolliert Flüchtlinge in Hamburg

Mobile Teams von Zoll und Bundeswehr rücken derzeit in Hamburger Erstaufnahmen an, um für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Bearbeitung von Asylverfahren zu beschleunigen. Dabei werden die Geflüchteten erkennungsdienstlich behandelt und Daten aktualisiert. "Es ist eine Art Nacherfassung", sagte Kerstin Graupner, die Sprecherin des Hamburger Flüchtlingskoordinators Anselm Sprandel gegenüber der "taz" und ergänzte: "Bei dem Andrang in den Wintermonaten sind nicht alle richtig erfasst worden."
taz.de

Hamburg will Schulgesetz für bessere Integration von Flüchtlingskindern anpassen

Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe will die Gesetze so anpassen, dass geflüchtete Kinder besser integriert werden können. So könnte etwa die freie Schulwahl ausgesetzt werden, damit in Schulen in der Nähe von Flüchtlingsunterkünften keine Konzentration entsteht, sondern die Kinder auf Schulen im gesamten Stadtgebiet verteilt werden können. Außerdem soll es Schülern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, erlaubt werden in Prüfungen Wörterbücher zu benutzen, um einen Nachteilsausgleich zu ermöglichen. "Für die Integration ist aus meiner Sicht enorm wichtig, dass sie in einer Schulklasse unterrichtet werden, aufwachsen und Freunde finden, die einen großen Teil des typischen Hamburger Lebens verkörpern", sagte Senator Rabe.
ndr.de, abendblatt.de

Weniger Expresswohnungen in Hamburg

5.600 Expresswohnungen für bis zu 28.000 Flüchtlinge wollte der Hamburger Senat eigentlich bauen lassen. Nun werden die Pläne aufgrund des rückläufigen Zustroms nach unten korrigiert. Die Stadt plant jetzt noch mit 4.800 Wohnungen, die zunächst Flüchtlingen zur Verfügung stehen. Wo genau diese Unterkünfte entstehen, können die Bürger der Hansestadt vom 11. Mai an über die Flächensuche CityScope mitbestimmen. Der Streit um die geplanten Großunterkünfte geht derweil weiter. Eine Initiative hofft auf kleinere Unterkünfte mit mehr Standorten. Hamburg will dagegen an jeweils einer Stelle 800 Wohnungen bauen.
ndr.de, welt.de

Ausbildungs-Programm für Flüchtlinge in Hamburg

Mit der "Ausbildungsvorbereitung für Migrantinnen und Migranten" (AvM) will die Stadt Hamburg die Integration jugendlicher Flüchtlinge ab 16 Jahren beschleunigen. Das Prinzip ähnelt dem dualen Studium in Deutschland, bietet also eine Mischung aus Theorie und Praxis. An drei Tagen pro Woche geht's für die jungen Flüchtlinge in die Schule zum Deutsch-Pauken und an den anderen beiden Tagen gibt's praktischen Input in einem Betrieb. Vorbildlich: AvM kommt allen Flüchtlingen unabhängig von ihrem rechtlichen Anerkennungsstatus zugute.
hamburg.sat1regional.de, hibb.hamburg.de

Marktplatz der Begegnungen in Hamburg

Über 1.000 Flüchtlinge und 118 Begleiter sind beim zweiten "Marktplatz der Begegnungen" in den Börsensälen der Handelskammer Hamburg mit 48 Arbeitgebern zusammengetroffen. Die Veranstaltung haben die Handwerkskammer Hamburg, die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie die Agentur für Arbeit mit dem Jobcenter Hamburg und die Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UVNord) auf die Beine gestellt. Neben zahlreichen Vorträgen boten eine "Informationsinsel" und ein Treffpunkt "Paten für Flüchtlinge" die Möglichkeit zur Begegnung.
hk24.de

Hamburg: Neue Flüchtlingsunterkunft in Meiendorf

In einem ehemaligen Baumarkt am Hellmesbergerweg im Hamburger Ortsteil Meiendorf hat eine neue Flüchtlingsunterkunft mit bis zu 600 Plätzen eröffnet. Betrieben wird die Unterkunft mit 36 Wohnbereichen für jeweils bis zu 28 Personen vom neu gegründeten AWO Landesverband Hamburg. Frauen und Mütter mit kleinen Kindern können einen separaten Wohn- und Schlafbereich mit Sanitäranlagen nutzen, zudem gibt es eine Kantine. Freiwillige Helfer der Initiative "Meiendorf hilft" wollen eine Kleiderkammer, eine Sport-AG und Angebote für Kinder schaffen.
mopo.de, meiendorf-hilft.de

Mentoren begleiten qualifizierte Zuwanderer

In Hamburg gibt es ein interessantes Integrationsprojekt, in dessen Rahmen sich Mentoren aus verschiedenen Unternehmen um qualifizierte Zuwanderer kümmern und diese beim Einstieg ins deutsche Arbeitsleben begleiten. Die Kollegen des Wirtschaftsmagazins "brand eins" begleiten drei Paare auf diesem Weg. Ein aktuelles Video zeigt Ayham Shapiah (28), Betriebswirt mit Schwerpunkt Finanzen aus Latakia in Syrien. Er ist seit Oktober 2014 in Deutschland und wird von Juliane Bossmann (29), Firmenkundenbetreuerin in der Hamburger Niederlassung der GLS Bank, begleitet. Neben dem Video gibt es auch ein schriftliches Interview. Auf die Beine gestellt haben das Mentoren-Programm die zwei erfahrenen Personalerinnen Yukiko Elisabeth Kobayashi und Alexa Drichelt.
brandeinslab.de

Hamburg: Medizin-Container für Geflüchtete

Seit November ist in Hamburg ein „Refugee First Response Center“ im Einsatz. In diesem Medizin-Container in einer Hamburger Erstaufnahemeinrichtung können sich Ärzte, die Menschen behandeln, welche weder Deutsch noch Englisch sprechen, per Knopfdruck mit etwa 750 medizinisch geschulten Dolmetschern verbinden lassen.

Jetzt erklärte sich die Dorit & Alexander Otto-Stiftung bereit, zehn weitere dieser Hightech-Medizin-Container zu finanzieren – einzig unter der Bedingung, dass die Stadt Hamburg die laufenden Kosten für den Video-Dolmetschdienst und die Internetverbindung trägt.
hamburg.de

Hamburg: 240 Helfer für Sophienterrasse

Diese Woche sind die ersten Flüchtlinge, vor allem Familien mit Bleibeperspektive, in die für 190 Menschen konzipierte Unterkunft im ehemaligen Kreiswehrersatzamt an der Hamburger Sophienterrasse (wir berichteten) eingezogen. Sie werden dort von hunderten Helfern empfangen. Die 240 Mitglieder des bestens organisierten Vereins "Flüchtlingshilfe Harvestehude" wollen sich um die Neuankömmlinge kümmern und vor allem Angebote zur Integration auf die Beine stellen, etwa Ausflüge organisieren oder Kindern bei den Schulaufgaben helfen.
mopo.de, ndr.de, hamburg.sat1regional.de (TV-Beitrag)

Förderung studieninteressierter Flüchlinge

Mit dem Ziel, die Studierfähigkeit von Flüchtlingen zu verbessern und die Internationalisierung der Hochschulen weiter voranzutreiben, fördert die Hamburger Wissenschaftsbehörde ab sofort Projekte an staatlichen Hochschulen. Die 3,1 Mio. Euro des Programms werden unter anderem für Studieneignungs-Tests, den Ausbau von Bibliotheken und die Einführung eines Flüchtlings-Koordinationszentrums genutzt.
www.projektmagazin.de, hamburg.de

Schleswig-Holstein nimmt Hamburger Flüchtlinge

Foto: Olaf Bathke
Foto: Olaf Bathke
Solidarität im Norden: Das Bundesland Schleswig-Holstein erklärt sich dazu bereit, Hamburg bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu helfen. 1.000 Asylsuchende aus der Hansestadt könnten im April in einer neuen Erstaufnahme-Einrichtung, einer früheren Kaserne, unterkommen. "Wir wollen helfen, und wir werden helfen", sagte Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD). In dem Bundesland zwischen Nord- und Ostsee ist die Situation vergleichsweise entspannt: Von 12.000 Plätzen in 13 Erstaufnahmen sind derzeit nur 6.000 belegt. Schleswig-Holstein nutzt die Atempause, um in den Unterkünften nun verstärkt Angebote für die Integration zu schaffen, etwa Sprachkurse oder schulische Angebote.
ndr.de, hamburg.sat1regional.de (Video)

Zwischenbelegung in Ottensen

In Hamburg ziehen nun erstmals Flüchtlinge in Wohnungen des städtischen Unternehmens Saga-GWG ein. Rund 100 Flüchtlinge sollen die 15 Wohnungen im Stadtteil Ottensen für sechs Monate nutzen können. Danach gibt es in dem Häuser-Komplex umfangreiche Renovierungen, weshalb die Wohnungen als Ausweichquartiere für die dortigen Mieter benötigt werden. Die Linke fordert derweil, dass Hamburg für die Unterbringung deutlich mehr leerstehende Wohnungen städtischer Wohnungsgesellschaften nutzt.
abendblatt.de

Hamburger Info-Seite zu Kulturangeboten

Willkommenskultur-Hamburg-300Die redaktionell betreute Internetplattform Willkommenskultur-hamburg.de ging in der vergangenen Woche online. Sie stellt Wissenswertes zum Thema Kulturarbeit mit Flüchtlingen in Hamburg zur Verfügung. Laut der Hamburger Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler hätten die Hamburger Kultureinrichtungen sehr schnell und sehr vielfältige Angebote für Geflüchtete initiiert. Die Webseite soll die Kulturangebote bündeln und als Anlaufstelle fungieren für alle, die sich in diesem Bereich engagieren. Zusätzlich werden auch allgemeine Informationen zur Situation von Flüchtlingen in Hamburg, bundesweite Nachrichten und aktuelle Termine veröffentlicht.

Das Web-Projekt wurde von Kulturbehörde mit 5.000 Euro untertsützt. Der Stadtkultur Hamburg e.V. und der LAG Kinder- und Jugendkultur e.V. sind die Initiatoren.
hamburg.de (Presse-Info), willkommenskultur-hamburg.de

WLAN-Versorgung für Hamburger Unterkünfte

Bis zum Sommer soll es in allen 34 Zentralen Erstaufnahmen für Flüchtlinge in Hamburg kostenfreies WLAN geben. Aktuell ist dieses bereits in rund der Hälfte der Erstaufnahmen und in einem Drittel der knapp 90 Folgeunterkünfte vorhanden. Das "Projekt 42" soll die Lücken schließen. Dafür werden noch Paten gesucht. Für die Internet-Bereitstellung sorgen Freifunk Hamburg, Dataport, Willy.tel und Telekom, berichtet der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge.
welt.de, hamburg.freifunk.net (Projekt 42)

Hamburg: Weichenstellung für Zuwandererkinder

Das gleichnamige Projekt der Hamburger Zeit-Stiftung erhält eine Million Euro vom Bundesfamilienministerium und will mit dem Geld 400 bis 500 geflüchtete Kinder und Jugendliche in Hamburg intensiv fördern. Besonders interessant ist der integrative Ansatz: Bei dem Projekt helfen nicht Pädagogen, sondern Studenten. Sie verpflichten sich, wöchentlich mindestens vier Stunden mit zwei bis drei jungen Flüchtlingen Deutsch zu lernen. Damit soll den Kindern und Jugendlichen, die in internationalen Vorbereitungsklassen an Hamburger Schulen unterrichtet werden, der Übergang in das schulische Regelsystem erleichtert werden. Die Studenten (bzw. Mentoren) werden bei "Weichenstellung" von Lehrern und Erziehungswissenschaftlern gecoacht. Das nun fördernde Ministerium sieht in dem Projekt ein Vorbild auch für andere Bundesländer.
welt.de (Förderung), zeit-stiftung.de (Projekt)

Hamburg plant Flüchtlingsdorf in der HafenCity

Bis zu 720 Flüchtlinge können womöglich bald in der HafenCity unterkommen. Dort soll – auf städtischem Grund zwischen Lohsepark und dem Hannoverschen Bahnhof – ein Containerdorf entstehen. Geklärt werden muss noch, ob auf dem Gelände der Flutschutz gewährleistet ist. Im Falle dessen wäre der Standort für etwa drei Jahre nutzbar, bevor dort anschließend weitere Neubauten entstehen.
ndr.de, mopo.de

Mega-Kleiderkammer sucht City-Standort

Erst kürzlich ist Hamburgs größte Kleiderkammer aus einer Messehalle auf das Gelände der Otto Group in Bramfeld umgezogen. 100 Helfer, vier Laster, drei Gabelstapler und 25 Hubwagen waren nötig, um die 1.500 Europaletten mit Spenden an den neuen Ort des Geschehens zu verfrachten. Nun wird der Warenein- und -ausgang sogar digital per IT-System erfasst und gesteuert. Ein Problem gibt es allerdings: Die neue Lagerhalle liegt so weit ab vom Schuss, dass kaum noch Freiwillige kommen. Daher suchen die Betreiber noch einen Standort in der Innenstadt, wo Spenden angenommen und sortiert werden können. Wer irgendwo zwischen Hauptbahnhof und Altona rund 1.600 Quadratmeter übrig hat, kann sich gerne melden.
abendblatt.de

Hamburg will Flüchtlinge an Universitäten holen

Die Hamburger Wissenschaftsbehörde stellt 3,1 Millionen Euro bereit, damit Flüchtlinge ein Studium in der Hansestadt antreten können. Dadurch erhoffen sich die Hamburger nicht nur erfolgreiche Integration, sondern auch eine Internationalisierung der städtischen Hochschulen. Das Geld dafür stammt aus sogenannten Leistungsorientierten Mitteln (LOM) für die Hochschulen, die 2014 an die zuständige Behörde zurückgeflossen sind. Die Mittel schlagen also nicht zusätzlich zu Buche, sondern sind bereits vorhanden. Ende Januar wird entschieden, welche integrativen Projekte an den sechs Hochschulen sowie dem UKE finanziert werden.
abendblatt.de

REFUGEE RADIO NETWORK – Radio für Flüchtlinge

Das Refugee Radio Network ist ein neues Projekt, bei dem eine größere Gruppe von Flüchtlingen in Hamburg Sendungen für lokale Radiosender des Bürgerfunks produziert. Diese werden dann zum Beispiel bei Tide 96.0 oder dem Freien Sender Kombinat ausgestrahlt. Inhaltlich wird vor allem darüber berichtet, wie sich Flüchtlinge in Deutschland zurecht finden. Hilfestellung beim Ankommen per Radio – das ist die Idee. Deutschlandradio Kultur hat die Radio-Macher besucht. Den Beitrag kann man entweder nachhören oder nachlesen.
deutschlandradiokultur.de, refugeeradionetwork.net

Sea Watch II vorgestellt

Mit dem Kutter „Sea Watch“ startete eine private Initiative 2015 die selbstorganisierte Hilfe von Flüchtlingsbooten im Mittelmeer. In der vergangenen Woche stellte man nun den 1968 gebauten ehemaligen Fischtrawler "Clupea" vor. Er soll bis zum Frühjahr 2016 auf der Pella-Sietas-Werft in Hamburg zur ausgebaut werden und als „Sea Watch II" gen Mittelmeer in See stechen. Das Schiff ist mit 33 Metern doppelt so lang, wie die erste „Sea Watch“. Somit ist eine deutlich verbesserte medizinische Notversorgung an Bord möglich.
abendblatt.de >>, sea-watch.org >> (Projektwebseite)

Auch Techno kann helfen

Jens Thele, Boss des Hamburger Technolabels Kontor Records, sah den 55-jährigen Syrer Bassam Hourani in einem Fernsehbericht über eine erfolglose Aktion der Bundesagentur für Arbeit. Inzwischen arbeitet der ehemalige Arabisch-Englisch-Übersetzer Hourani als Hausmeister-Assistent in der Plattenrima. Das ist zwar nur ein kleiner Einstieg, Hourani betont jedoch, dass er inzwischen kaum noch auf staatliche Hilfe angewiesen ist.
ndr.de >>

Hamburg zieht Jahresbilanz für 2015

Genau 22.299 Flüchtlinge hat die Hansestadt im vergangenen Jahr aufgenommen – dreimal so viele wie im Jahr davor. Allein im Dezember kamen 6.550 Geflüchtete nach Hamburg, zuvor waren es regelmäßig rund 10.000 Menschen pro Monat. An 33 Standorten erfolgt die Zentrale Erstaufnahme mit Kapazitäten für 21.000 Menschen, darüber hinaus wurden 86 Folgeunterkünfte mit insgesamt 18.000 Plätzen geschaffen.
welt.de

Hamburger Thalia Theater verteilt Spendengelder

Stattliche 120.000 Euro hat das Hamburger Thalia Theater bis zum Jahrsende 2015 vom Publikum für Flüchtlinge gesammelt. Das Geld kommt nun Projekten und Initiativen wie dem Flüchtlingscafé "Why Not" in der Marktstraße, dem "Sprachbrücke Hamburg e.V". oder der "Refugee Law Clinic" (Rechtsberatung für Flüchtlinge) zugute. Obendrein wird die "Embassy of Hope", das Flüchtlingscafé im Thalia in der Gaußstraße, durch die großzügigen Spenden des Thalia-Publikums finanziert.
welt.de

Hamburg: 38.000 Jacken für Flüchtlinge.

In Hamburg sind am Dienstag weitere 38.000 Winterjacken eingetroffen. Die vier Container hat der australische Toilettenpapier-Fabrikant Henry Ngai gespendet, den Transport aus Asien die Reederei Hapag Lloyd finanziert. Insgesamt hat Ngai 100.000 Jacken für Flüchtlinge auf den Weg nach Hamburg geschickt. 60 Prozent der Spende wird die Hamburger Kleiderkammer von Hanseatic Help an Flüchtlinge ausgeben, der Rest soll über das Rote Kreuz in ganz Deutschland verteilt werden.
welt.de

Keine Zelte mehr in Hamburg.

In der Hansestadt müssen Flüchtlinge nicht länger in leichten Zelten leben. Seit dem Jahreswechsel hätten die meisten Geflüchteten ein festes Dach über dem Kopf, berichtet der NDR. Etwa 500 Flüchtlinge aus Zelten auf dem Gelände der Erstaufnahme sind vor kurzem ins neue Container-Dorf in der Vogt-Kölln-Straße beim Niendorfer Gehege gezogen. Allgemein hat sich die Lage in Hamburg entspannt. Es gibt sogar mehrere Hundert freie Plätze.
ndr.de

Sophienterrasse bereit für 190 Flüchtlinge.

In Hamburg können ab dem 25. Januar 190 Flüchtlinge ins ehemalige Kreiswehrersatzamt im schicken Stadtteil Harvestehude einziehen. In der Unterkunft in der Sophienterrasse 1a gibt es 23 Gemeinschafts-Wohnungen mit zwei bis vier Bewohnern pro Zimmer. In der dritten oder vierten Januar-Woche soll der Einzug beginnen. Ein Spielplatz für Kinder soll noch entstehen.
hamburg1.de, bild.de